Jahn Regensburg besiegt Dortmund II mit 2:1 - Spielbericht

Der SSV Jahn Regensburg schaffte am 24. Spieltag den Sprung in das vordere Tabellenmittelfeld. Obwohl die Stratos-Truppe zur Halbzeit gegen zurück lag, gab es am Ende drei Punkte zu bejubeln. Der Zweitligaabsteiger war über die gesamte Spieldauer hinweg spielbestimmend, ging jedoch fahrlässig mit den herausgespielten Chancen um. In Durchgang Zwei drehten die Bayern die Partie durch Tore von Windmüller und Dressler. Regensburg kann nun sogar wieder mit einem Auge nach oben schielen, da der Rückstand auf den Tabellendritten aus Darmstadt auf sechs Punkte geschrumpft ist.

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Ergebnis: 2 - 1 (0:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Thomas Stratos, der Cheftrainer des SSV Jahn Regensburg, nahm nach dem 3:0 Erfolg in Chemnitz lediglich eine Umstellung an seiner Startaufstellung vor. Dressler, der bei den Himmelblauen seine Gelbsperre absitzte, kehre in die erste Elf zurück und ersetzte Haag.

Auf Seiten der "kleinen Borussen" musste Coach David Wagner nach der 0:3 Pleite gegen Heidenheim gleich drei Mal rotieren. Sarr, Hofmann und Ducksch wurden zum Profikader abbestellt und durch Meißner, Jordanov und Bajner ersetzt.

Von Anfang an spielten die Hausherren sehr aggressives Pressing und ließen Dortmund gar nicht richtig in die Partie finden. Die Schwarz-Gelben mussten dann erst einmal aus einer sicheren Defensive heraus agieren. Der Jahn hatte deutlich mehr vom Spiel und zeigte schöne Kombinationen, doch der letzte Pass kam noch nicht an. Erst in der 16. Spielminute ging eine der schnellen Kombinationen der Gastgeber durch. Muhovic war durch die rechte Seite in die Gefahrenzone gestartet und legte im Strafraum mit viel Übersicht auf den freistehenden Kotzke quer, doch der jagte die Pille um Haaresbreite am Pfosten vorbei ins Toraus.

Nun waren die Regensburger im Fahrwasser und hatten bereits 120 Sekunden nach der Kotzke-Chance die nächste gefährliche Aktion. Amachaibou tankte sich auf der Außenbahn durch und zog in den Strafraum, allerdings agierte er zu egoistisch und verlor den Ball in aussichtsreicher Position.

Regensburg blieb dran und spielte einen schönen Angriff nach dem nächsten. Nach 25 Minuten zeigte Amachaibou seine technische Finesse. Mit einem schönen Schlenzer bediente er den im Rücken der Abwehr gestarteten Dressler, doch ehe dieser einnetzen konnte pfiff der Unparteiische und entschied auf Abseits.

Dortmunds erster Torschuss ließ bis zur 33. Minute auf sich warten, doch den Freistoßversuch aus 25 Metern entschärfte Regensburgs Keeper Bernhard Hendl ohne Probleme.

Zwei Zeigerumdrehungen später gingen die Gäste völlig überraschend in Führung und stellten den Spielverlauf auf den Kopf. Nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten wurde die Hereingabe verlängert und landete auf dem Kopf von Evans Nyarko, der zur völlig überraschenden 0:1 Führung der Gäste einnickte.

Die Hausherren zeigten sich vom Gegentreffer wenig beeindruckt und spielten weiter ihr Programm ab. Und beinahe hätte sich das in der 41. Minute ausgezahlt. Amachaibou war frei durchgestartet und rannte ungehindert auf den Kasten der U 23 der Borussen zu. Zlatan Alomerovic, der Mann zwischen den Pfosten der Zweitbesetzung des Bundesligisten aus Dortmund, stürmte heraus, doch der Mittelfeldakteur der Hausherren legte im letzten Moment auf Dressler quer, der das Leder tatsächlich am leeren Tor vorbei setzte.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich der Spielverlauf kaum. Amachaibou brachte in der 49. Minute einen scharfen Freistoß in die Mitte, wo Dressler gut positioniert mit dem Kopf zum Abschluss kam, jedoch an Alomerovic scheiterte.

Die Dortmunder Zweitbesetzung schaffte es nahezu nicht mehr, sich aus der eigenen Hälfte zu befreien und standen sehr tief. In der 55. Minute protestierten dann die Zuschauer im Jahnstadion lauthals, als Amachaibou im Strafraum zu Fall gebracht wurde, doch Referee Norbert Giese ließ sich nicht beeinflußen.

Amachaibou, der einige gute Chancen liegen ließ, musste dann anschließend seinen Platz räumen und wurde durch Aosman ersetzt, der sofort gut ins Spiel fan. Nach einer Ecke versuchte er sich mit vollem Risiko an einem Volley, der nur Millimeter über den Querbalken hinweg strich.

Nur zwei Minuten später gab es die nächste Chance für die Rot-Weißen. Velagic versuchte sich von der Strafraumgrenze, doch auch er fand seinen Meister im formstarken Keeper der Gäste.

Doch in der 61. Minute war auch dieser dann geschlagen, nachdem Aosman zwei Gegenspieler aussteigen ließ und Windmüller bediente. Dieser musste nur noch den Fuß hinhalten, um das Runde im Eckigen unter zu bringen und den 1:1 Ausgleich zu erzielen.

Mitten in die Drangphase der Gastgeber hinein, wären die Dortmunder beinahe in Führung gegangen. Nach einen Freistoßabschluss der Gäste packte Hendl einen Glanzparade aus und verhinderte dadurch Schlimmeres.

In der 73. Minute wurden die Fans der Hausherren dann erlöst. Absolut verdient ging der SSV mit 2:1 in Führung. Aosman düpierte beinahe die gesamte Hintermannschaft der Westfalen und legte auf Müller quer, der sofort Dressler im Strafraum suchte. Unbedrängt konnte der Stürmer den Führungstreffer zum 2:1 erzielen.

Und es ging trotz der Führung weiter mit Einbahnstraßenfußball. Güntner hatte diesmal gut zu Dressler durchgesteckt, der das Kunstleder jedoch am langen Pfosten vorbei zirkelte und somit das 3:1 verpasste.

Und auch die letzte Aktion des Spiels gehort Regensburg. Dressler hatte gesehen, dass Alomerovic bis zur Mittellinie aufgerückt war und versuchte sich aus 60 Metern, doch die Pille trudelte am leeren Gehäuse der Wagner-Truppe vorbei ins Toraus.

Am verdienten Sieg des Jahn konnte die Borussia allerdings nicht mehr rütteln und befindet sich weiter im Fall in Richtung Regionalliga.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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