Heidenheim schießt sich aus der Krise und bezwingt Saarbrücken klar - Spielbericht

Sie können es doch noch. Heidenheim glänzt vor 7.500 Zuschauern gegen den FC Saarbrücken, dem nicht viel gelang. Sogar in Unterzahl ließ die Mannschaft von Frank Schmidt nichts anbrennen.

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Heidenheim schießt sich aus der Krise und bezwingt Saarbrücken klar - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 0
70 Minuten Unterzahl ließ die Mannen von Frank Schmidt unbeieindruckt und konnten den Sieg Heidenheims nicht verhindern. Balsam für die Heidenheimer wunden, die aus den letzten vier Spielen gerade einmal einen Zähler erringen konnten. Saarbrücken hatte über weite Strecken des Spiels nichts zu melden und bleibt vorerst auf dem 12. Tabellenplatz hängen.

Frank Schmidt änderte seine Startformation auf 4 Positionen um Vergleich zur 1:2 Pleite gegen Borussia Dortmund II. Endres, Weil, Titsch-Riveiro und Deutsche ersetzten Tausendpfund, Feistle, Schittenhelm und Sailer.

Jürgen Luginger tauschte dagegen nur einmal. Im Gegensatz zum turbulenten 3:3 Unentschieden gegen den SV Wehen Wiesbaden begann Stegerer und drängte Straith auf die Reservebank.

Von Beginn an stellte Heidenheim klar, wie die Partie laufen wird. Bereits nach drei Minuten hatte Deutsche die Führung nach einem tollen Doppelpass mit Schnatterer auf dem Fuß, traf aber nicht richtig und verzog.

Saarbrücken wollte mitspielen und versuchte auch, nach vorne zu arbeiten. Allerdings fanden die Spieler von Trainer Luginger nicht zu ihrem Kombinationsspiel. Ganz anders die Hausherren. In der 5. Minute fand eine tolle Flanke von Dennis Malura in Routinier Michael Thurk einen Abnehmer. Dieser markierte das frühe 1:0 für die Hausherren.

In der 10. Minute hätte Strauß beinahe auf 2:0 erhöht. Nach einem genialen Konter über Schnatterer verpasste der Abschluß von Strauß das Ziel nur um Zentimeter. Dieses traf allerdings Endres mit seinem Kopfball nach Ecke von Mark Schnatterer per Kopf und erhöhte in der 19. Minute auf 2:0.

Es sah bereits so aus, als würde Saarbrücken von spielfreudigen Heidenheimern in Stücke gerissen werden. Da ertönte in der 22. Minute ein Pfiff. Nach einem Foul von Göhlert im Strafraum hieß es Elfmeter für die Gäste und der Schiedsrichter stellte den Täter mit der Roten Karte vom Feld. Göhlert hatte Ziemer zwar gefoult, dennoch schien diese Entscheidung etwas zu hart.

Doch Saarbrücken brachte heute nichts zustande und der Elfmeter ging auch nicht ins Tor. Söklers Schuss wurde von Erol Sabanov entschärft. Zwar bremste der Platzverweis die Offensivbemühungen der Hausherren in der Voith-Arena zwar ein wenig ein, aber trotzdem konnten diese weiterhin überzeugen und hatten mehr vom Spiel. Bis zur Halbzeit wurde es aber nicht mehr gefährlich, so dass die Mannschat von Frank Schmidt nach einer überzeugenden ersten Hälfte mit einem verdienten 2:0 in die Pause gehen durfte.

Auch nach dem Wiederanpfiff veränderte sich der Spielverlauf kaum. Erst nach 55. Minuten schienen die Gäste den Ernst der Lage erkannt zu haben und drängten den FCH nach und nach in die eigene Hälfte. Doch der FCS fand keine Möglichkeit den Abwehrriegel der Heidenheimer zu knacken. In der 60. Minute ließ Saarbrücken sogar schon etwas Verzweiflung durchblitzen. Laux versuchte es aus 35 Metern und verfehlte deutlich.

Luginger reagierte und brachte noch eine weitere Offensivkraft. Nun war der Saarbrückener Druck zwar da, aber wirklich gefährlich konnten die unglücklich agierenden Spieler Lugingers der dezimierten Heidenheimer Mannschaft nicht werden. Die großen Chancen hatten dagegen die Gastgeber. In der 71. Minute wäre beinahe das entscheidende 3:0 gefallen, doch Endres Schuss nach erneuter Vorarbeit des starken Schnatterer verfehlte das Ziel.

In der 75. Minute konnte dann auch der starke Mark Schnatterer seine tolle Leistung krönen und bescherte die Entscheidung. Nach Vorarbeit von Bagceci verwandelte Schnatterer zum 3:0.

Die einzig wirklich gute Torchance vom Strafstoss abgesehen machte dann Erol Sabanov in der 89. Minute auch noch zu Nichte. Dieser konnte den Schuss von Hayer mit einer Glanzparade abwehren.

Heidenheim gewann letztendlich trotz einer Unterzahlsituation über 70 Minuten auch in der Höhe verdient mit 3:0 und schießt sich aus der Krise.

Quelle: swp.de


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Kommentar von Abwicklerserge am 16.11.2012 um 22:12 Uhr:

Im Forum las ich, dass die Abwehr kreisliganiveau hätte. Ich möchte das noch ergänzen:

Die Abwehr ist das Spiegelbild von Vorstand und Trainer. Der Angriff zieht wohl noch nach.

Neuste Steigerung: 0:3 in Überzahl fast die ganze Spielzeit. Steigerungen in den nächsten Wochen sehr gut möglich.

( und in der nächsten MV spielen sie den

regungslosen Mitgliedern wieder die nächste (gleiche)Einschläferungsmelodie vor ).

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