Hallescher FC: Trainer Köhler wünscht sich endlich einmal ein ganzes, gutes Spiel

Mit 20 Punkten steht der Hallesche FC nunmehr auf dem zwölften Tabellenplatz in der 3. Liga. Die Schützlinge von Trainer Sven Köhler hätten durchaus auch schon 23 Zähler auf der Habenseite haben können, wenn man im letzten Spiel gegen den 1.FC Saarbrücken eine komplette Partie gut gespielt hätte.

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Hallescher FC: Trainer Köhler wünscht sich endlich einmal ein ganzes, gutes Spiel
Foto: Hallescher FC
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Torschütze Bertram zeigt sich enttäuscht über Leistungsabfall

So hat der HFC jedoch nur im ersten Spielabschnitt eine drittligataugliche Partie abliefern können. Vor allem die spielerischen Fortschritte waren absolut erkennbar. Eine leise Vorahnung bewies ach Halles-Mittelfeldmann Sören Bertram, der gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“ nach dem Spiel offenbart hat: „Irgendwie hatte man immer das Gefühl, dass hier noch ein Tor fällt.“ Sein Gesichtsausdruck verriet, dass er auch schon einmal schönere Tage auf dem Fußballfeld verlebt haben muss. Auch seine Mannschaftskameraden zeigten ihre Enttäuschung in ihren Gesichtern.

„Wir haben einfach zu wenig gemacht“

In den ersten 45 Spielminuten hat der Traditionsverein aus Sachsen-Anhalt eine sehr ordentliche Vorstellung bieten können. Nach dem Pausenpfiff hingegen stellte sich der Spielverlauf ein klein wenig anders dar, denn der 1. FC Saarbrücken konnte zunehmend aktiver und mutiger werden und durfte sich mit einem dreifachen Punktgewinn letztlich dafür belohnen. Nach 88 Spielminuten konnte der kurz zuvor eingewechselte Maurice Deville auf der linken Seite frei zum Schuss kommen. HFC-Spieler Marcel Franke hat diese Kugel noch äußerst unglücklich abgefälscht, sodass auch Pierre Kleinheider im Gehäuse der „Rot-Weißen“ keinerlei Abwehrchance besessen hat. Auch der unglückliche Keeper machte in seinem Fazit allzu schnell deutlich, dass die Passivität ein entscheidender Grund für diese bittere Niederlage gewesen ist: „Wir haben einfach zu wenig gemacht. Nach vorn lief nichts. Keine Ahnung, warum.“

Halle hätte zur Pause höher führen müssen

Irgendwie schien in den zweiten 45 Minuten eine völlig andere Mannschaft auf dem Feld zu stehen. Einige aufmerksame Beobachter des Vereins haben gewisse Parallelen zu den Spielen bei Hansa Rostock oder gegen den SV Darmstadt 98 erkennen können. Planlos sind viele, lange Bälle in die Offensive geschlagen worden, Dazu garniert mit teils haarsträubenden Fehlpässen. Ein kontrollierter Spielaufbau war nicht richtig gegeben. Kreativität schien zumindest in diesen Situationen ein absolutes Fremdwort zu sein. Diese völlige Veränderung schien absolut unverständlich daherzukommen, denn im ersten Abschnitt spielte der HFC völlig konträr. Der einzige Kritikpunkt war die unzureichende Chancenverwertung, denn der verwandelte Handelfmeter von Sören Bertram war insgesamt deutlich zu wenig.

„Wir haben zu defensiv gestanden“

Auf der rechten Position zeigte Toni Lindenhahn eine durchaus ansprechende Vorstellung. Insgesamt hat er noch mit den besten Eindruck machen können. Auch er macht aus seiner Unzufriedenheit über dieses ungewöhnliche Spiel kein Geheimnis, wenn er sagt: „Bitter, wenn kurz vor Schluss so einen Glücksschuss reingeht. Wir haben zu defensiv gestanden, die Abstände waren zu groß. Wenn wir das abstellen, gewinnen wir solche Spiel auch.“

Köhler wünscht sich bei Merkel mehr Torabschlüsse

Problematisch sicherlich auch die Tatsache, dass die Torgefahr am Wochenende doch extrem zu wünschen ließ. Der ehemalige Braunschweiger Pierre Merkel hat den gelbgesperrten Timo Furuholm ersetzt und hätte zumindest eine Tormöglichkeit doch ausnutzen sollen. Ihm fehlte sichtlich das notwendige Fortune im Abschluss. Trainer Köhler fand nach dem Spiel klare Worte: „Ich möchte keine Einzelkritik liefern. Bei Pierre hätte ich mir in der ersten Halbzeit gewünscht, dass er den einen oder anderen Torabschluss mehr gehabt hätte.“

„Die Saarbrücker spielten mit viel Leidenschaft und haben verdientermaßen den Ausgleich erzielt“

Köhler hat jedoch ebenfalls ehrlich einräumen müssen, dass Merkel häufig der scheinbar einsamste Spieler auf dem Platz gewesen ist. Trotz all der Kritik hätte er jedoch mit seinem Treffer in der Nachspielzeit auch beinahe zum Matchwinner mutieren können. Allerdings wurde dieses Tor abgepfiffen, weil er seine Hand zur Hilfe genommen hat. Offen sprach Sven Köhler die Probleme in diesem existenten Probleme im Spiel gegenüber der „Mitteldeutschen Zeitung“ an: „Die Saarbrücker spielten da mit viel Leidenschaft und haben verdientermaßen den Ausgleich erzielt.“

Quelle: mz-web.de

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