Halle und Dresden trennen sich 1:1 - Spielbericht

Die SG Dynamo Dresden hat es verpasst, den Ausrutscher des Chemnitzer FC am Dienstagabend aus zu nutzen und sich die Tabellenführung zurück zu holen. Nach einem rassigen Ostduell trennten sich die Spieler von Halle und Dynamo insgesam leistungsgerecht mit 1:1. Beide Teams waren bemüht und zeigten eine hohe Laufbereitschaft, in der Schlussphase hatte Halle dann sogar den ersten Heimsieg auf dem Fuß, doch der Mannschaft von Sven Köhler fehlte die Durchschlagskraft. Halle verweilt im Mittelfeld.

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Halle und Dresden trennen sich 1:1 - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 1 (1:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Sven Köhler, der Cheftrianer des Halleschen FC, startete nach dem 2:1 Sieg in Cottbus mit einer auf zwei Positionen veränderten Anfangself und gab Tony Schmidt und Osayamen Osawe den Vorzug vor Robert Schick und Max Jansen.

Stefan Böger, der Coach der SG Dynamo Dresden, nahm nach dem bitteren Untentschieden gegen die Zweitbesetzung des FSV Mainz 05 zwei Umstellungen vor und startete mit Jannik Müller und dem wieder genesenen Sinan Tekerci für Quirin Moll und Sylvano Comvalius.

Beide Teams starteten abwartend in die Begegnung und wollten sich erst einmal finden. So kam es zu einer relativ ruhigen Anfangsphase bei toller Atmosphäre. In der 9. Minute versuchte sich Halles Akaki Gogia an einem Schlenzer in den Strafraum Dynamos, wo er auch tatsächlich in Krebs einen Abnehmer fand, doch dessen Kopfball landete genau in den aufnahmebereiten Armen von Benjamin Kirsten, dem Mann im Kasten des Zweitligaabsteigers aus Dresden.

Nach 12 Minuten wurde dann erstmals Justin Eilers, der Toptorjäger der SGD gefährlich. Nach einem Flankenball kam er am Strafraumeck zum Kopfball und visierte das kurze Eck an, doch Pierre Kleinheider, der Keeper der Hallenser, war zur stelle und vereitelte diese Halbchance.

Nach einer guten Viertelstunde wurden die Gäste zwingender. Nach einem Katastrophenpass von Ziebig war Fetscht alleine auf weiter Flur und drang in den Strafraum ein, doch sein Versuch, Kleinheider zu tunneln, missglückte, da der Torhüter den Braten gerochen hatte.

Dreden war nun klar spielbestimmend, doch mitten in die Drangphase hinein konnte sich der HFC eine gute Freistoßgelegenheit erarbeiten. Aus 20 Metern schlenzte Marco Engelhardt die Pille aus dem Stand nur wenige Zentimeter am Tor der Sachsen vorbei.

In der 25. Spielminute ging Dresden dann absolut verdient in Führung. Nach einer Ecke für Halle ging es ganz schnell. Eilers war auf dem linken Flügel angespielt worden und tankte sich bis zur Grundlinie durch, von wo aus er den mitgelaufenen Fetsch bediente, der aus kurzer Distanz nur noch zum 0:1 für die Gäste einschieben musste.

Doch die Hallenser fanden die perfekte Antwort keine sechs Minuten später. Gogia hatte einen Freistoß in den Strafraum an den Elfmeterpunkt geschlagen, wo die Abwehraktion der Dresdner genau bei Pfeffer landete, der direkt zum Volley ansetzte. Dieser wurde geblockt und von Cristian Fiél aus landete das Spielgerät genau bei Kruse, der an Kirsten vorbei ins lange Eck zum 1:1 vollstreckte.

Es entwickelte sich nun ein offener Schlagabtausch. Beide wollten noch vor dem Seitenwechsel den Führungstreffer erzielen. Eilers ließ nach 38 Minuten Ziebig stehen, zog nach innen und jagte die Pille auf nur wenige Millimeter am langen Pfosten vorbei ins Toraus.

Halle war nun mutiger als die Gäste doch bis zur Pause passierte nun nicht mehr viel. Mit dem 1:1 ging es also in die Kabine. Nach der 15-minütigen Unterbrechung kamen die Gäste besser zurück und zeigten einen Flügellauf nach dem Anderen, doch immer wieder konnte die Hintermannschaft des Gastgebers klären.

Auch in der Folge blieben die Dresdner dominant, doch die zündende Idee fehlte dem Zweitligaabsteiger in vielen Situationen. Bis zum Strafraum konnte sich die SGD gut kombinieren, doch dann war Endstation. Immer wieder rannte sich die Mannschaft von Stefan Böger fest.

Es entwickelte sich eine Phase in dem eigentlich tollen Drittligaspiel, in welcher Schiedsrichter Gagelmann alle Hände voll zu tun hatte. Immer wieder gab es kleine Fouls, taktische Fouls und Rudelbildungen. Doch der erfahrene Spielleiter behielt die Kontrolle und die Übersicht.

Nachdem sich die Gemüter wieder beruhigt hatten, lief die Partie plötzlich ganz anders. Halle hatte sich anscheinend nun vorgenommen, auf den ersten Heimsieg der Saison zu spielen und wurde tatsächlich immer besser. Allerdings gelang es auch der Heimmanschaft nicht, entscheidende Akzente zu setzen. Und auch auf der Gegenseite blieb Alles beim Alten. Eilers hatte sich in der 71. Minute auf der Außenbahn durchgesetzt, doch seine Flanke wurde von einem Rot-Weißen geklärt.

Nun waren es Wechsel, die den gerade wieder aufkeimenden Spielfluss sofort wieder erstickten. Beide Mannschaften stützten die Offensive, doch halle gehörte die Schlussphase. Nach einer etwas glücklichen Vorlage von Gogia kam Kruse im Strafraum an den Ball, doch sein Flachschuss in der 79. Minute verpasste das Ziel knapp.

Keine 60 Sekunden später brannte es wieder vor dem Tor von Benjamin Kirsten. Gogia hatte Furuholm auf dem rechten Flügel in Szene gesetzt, der finnische Angreifer spielte sich in den Strafraum und versuchte mit einem Heber über Kirsten zum Erfolg zu kommen, doch das Runde senkte sich hinter das Eckige.

Und ab der 86. Minute musste Dresden versuchen, das Remis zu zehnt über die Zeit zu retten. Der bereits verwarnte Abwehrchef Michael Hefele musste ein taktisches Foul gegen Gogia verüben und sah dem Regelwerk entsprechend die Ampelkarte. Und bereits in der Nachspielzeit sollte sich dem HFC noch einmal die große Chance auf den Siegtreffer auftun. Nach einem langen Ball von Engelhardt wurde per Kopf verlängert. Furuholm holte sich das Kunstleder mit der Brust herunter und marschierte kurz, ehe er aus kurzer Distanz auf die kurze Ecke abzog, doch Benjamin Kirsten war zur Stelle und parierte, wodurch er seinen Farben den Punkt retten konnte.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 24.09.2014 um 19.15 Uhr (11. Spieltag 2014/15)

Ergebnis: 1 : 1 (1:1)

Tore: 0:1 Fetsch (25.), 1:1 Kruse (32.)

Hallescher FC: Kleinheider - Baude, Krebs (85. Rau), Franke, Ziebig - Tony Schmidt (77. Jansen), Kruse, Engelhardt - Gogia, Osawe (72. Furuholm), Pfeffer

Dynamo Dresden: Kirsten - Kreuzer, Jannik Müller, Hefele, Teixeira - Erdmann, Fiél (90. Tobias Müller) - Eilers, Dürholtz (72. Stefaniak), Tekerci (89. Pfanne) - Fetsch

Zuschauer: 12.466

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