Halle-Coach Köhler will sechs Punkte aus drei Spielen

Der Trainer des Halleschen FC, Sven Köhler, will aus den kommenden drei Spielen sechs Punkte einfahren. Dies hat er gegenüber den Medien nun deutlich gemacht. Er ist spürbar auf den Geschmack nach Siegen gekommen, gibt er unumwunden zu, da dies auch seine persönliche Situation deutlich einfacher gestaltet. Nun gibt es die Begegnungen gegen den 1. FC Heidenheim, die Spielvereinigung Unterhaching und den SSV Jahn Regensburg. Danach herrscht ganz gewiss etwas mehr Klarheit, wohin die Reise des Tabellen-14. denn geht. Der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz liegt derzeit noch bei scheinbar beruhigenden fünf Punkten.

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Halle-Coach Köhler will sechs Punkte aus drei Spielen
Foto: Chemnitzer FC
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Motivation und Konzentration hat eine gewichtige Bedeutung beim HFC

Allerdings muss auch ehrlich konstatiert werden, dass diese 3. Liga enorm ausgeglichen ist. Deshalb soll die Motivation und Konzentration vor den wichtigen Duellen in der kommenden Woche auch im Training enorm hochgehalten werden. Zuletzt ärgerte sich Köhler massiv, dass beim Trainingsspiel elf gegen elf sein Keeper Dominik Kisiel ein Gegentor kassiert hat und sofort auf Abseits reklamierte. Nach Angaben der "Mitteldeutschen Zeitung" war der Trainer "not amused" und schrie lautstark über den Trainingsplatz: „Pause! Und Ruhe auf dem Platz. Hört endlich auf, über den Schiedsrichter zu meckern. Stellt euch selber dahin oder spielt ordentlich Fußball."

Köhler hat sich an das Siegen gewöhnt

Allerdings muss auch ehrlich konstatiert werden, dass dies der einzige unruhige, disharmonische Moment beim HFC gewesen ist. Das Trainingsspiel zwischen dem Drittligateam und dem Oberliga-Team der U23 war ansonsten von fußballerischer Klasse geprägt. Vielleicht auch deshalb zeigte sich Köhler insgesamt entspannt und locker und machte am Spielfeldrand den einen oder anderen Spaß mit den Beteiligten. Viermal in Serie konnten die Hallenser gewinnen. Vor drei Wochen sah die Gefühlslage rund um Köhler deutlich komplizierter aus. Einige kritische Zeitgenossen im Umfeld spekulierten sogar mit einer vorzeitigen Ablösung des Aufstiegstrainers.

Heimsieg gegen Heidenheim und ein Auswärtssieg sind das Traumziel

Nun hat sich der HFC-Coach offenbar an den dreifachen Punktgewinn so ganz langsam gewöhnt. Nach seiner Ansicht sollte ein Ende noch nicht abzusehen sein. Speziell das kommende Heimspiel gegen Heidenheim kann mit dem Selbstbewusstsein der vorherigen Siege deutlich entspannter angegangen werden. Sogar ein Sieg scheint gegen den Aufstiegskandidaten durchaus möglich zu sein. Gegen die die Mittelfeldteams aus Unterhaching und Regensburg muss auswärts angetreten werden. Köhler ließ vor diesen drei wichtigen Partien im Gespräch mit der "Mitteldeutschen Zeitung" mitteilen: „Wenn wir gegen Heidenheim noch drei Punkte einfahren könnten und dann auch noch eine der beiden Auswärtspartien für uns gestalten, wäre das schon ganz gut. Wir dürfen uns auf den drei Siegen nicht ausruhen, denn die Konkurrenz schläft auch nicht.“

Halle fürchtet und schätzt die Ausgeglichenheit der 3. Liga

Besonders der zuletzt so wackere Aufsteiger SV 07 Elversberg steht dabei ganz besonders im Fokus seines Interesses. nach der Pleite in Halle hat der SVE sowohl in Burghausen, als auch sein Heimspiel gegen den Aufstiegskandidaten RB Leipzig gewonnen. Zweimal gelang den Saarländern ein 1:0-Sieg. Mit nunmehr neun erreichten Zählern hat der Verein von der Kaiserlinde nunmehr zu Halle aufschließen können. Immer mehr scheint deutlich zu werden, dass zwei Mannschaften an der Spitze stehen, ein Trio im Tabellenkeller, während es ansonsten ein großes Mittelfeld gibt. Burghausen scheint derzeit bei sechs Punkten Abstand auf einen Nichtabstiegsplatz etwas abgeschlagen zu sein. Die Teams zwischen Platz drei und Rang 17 trennen gerade einmal sieben Zähler, was für die Ausgeglichenheit dieser Spielklasse spricht. Insgeheim hofft der Hallesche FC auf die optimale Punkteausbeute von neun Zählern aus den kommenden drei Begegnungen. Er zeigt sich deshalb so optimistisch, da bis auf die langzeitverletzten Spieler keine weiteren Ausfälle zu beklagen sind. Zu den Verletzten weiß er zu berichten: „Wir haben nur noch drei. Pierre Becken, Maik Wagefeld und Björn Ziegenbein.“ So kann er nun auf Patrick Mouaya und Niklas Brandt genauso wieder zurückgreifen, wie auf Tony Schmidt, der sich am Mittwochmorgen eine leicht Zerrung zugezogen hat, aber bis zum samstäglichen Match gegen Heidenheim wieder fit sein soll.

Quelle: mz-web.de

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