Ganz Babelsberg hofft auf Wiedergutmachung

Das Ostderby gegen den Chemnitzer FC wurde zum Saisonauftakt mit 0:1 verloren. Es wäre durchaus mehr möglich gewesen für die Kicker des SV Babelsberg 03. Die Leistungen in der Vorbereitung waren meist überzeugend. Als Problem hat sich erwiesen, dass gegen den CFC irgendwie die Konzentration gefehlt hat. Nun soll im Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 alles anders, alles besser werden.

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Ganz Babelsberg hofft auf Wiedergutmachung
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Am Samstag ab 14 Uhr gilt es für die Filmstädter. Alles andere als ein Erfolg gegen die ebenfalls bisher enttäuschenden Hessen, wäre eine Ernüchterung. Mit einem Sieg soll der Abstand zu den gefährdeten Abstiegsplätzen möglichst groß gehalten werden. Dies ist das primäre Ziel der Potsdamer, die auch aufgrund ihrer finanziellen Situation einzig und allein den Klassenerhalt als Saisonziel ausgeben können. In der abgelaufenen Saison hat man im heimischen Karl-Liebknecht-Stadion immerhin ein 1:1 Unentschieden holen können. Das Auswärtsspiel bei den „Lilien“ wurde mit 1:3 verloren.
Der letzte Auftritt gegen Chemnitz ist noch längst nicht vergessen. So erklärt etwa der 03-Mittelfeldspieler Philipp Kreuels: „Uns haben die Überzeugung und der letzte Wille gefehlt.“ Und nimmt eine konkrete Spielanalyse vor, wenn er sagt: „Zur Halbzeit hatten wir gespürt, dass mehr drin war. Doch anschließend verflachte das Spiel. Gegen Darmstadt müssen wir mutiger und aggressiver auftreten.“
Es ist nun bekannt, dass Babelsberg-Trainer Christian Benbennek auch weiterhin auf Julian Prochnow und Nicolas Hebisch verletzungsbedingt verzichten muss. Die Hoffnung auf einen Einsatz von Oliver Heil und Christian Essig ist aber auch weiterhin gegeben. Die Muskelprobleme konnten beide Akteure offensichtlich überwinden und haben deshalb seit Montag wieder am Training teilgenommen.
Der Ex-Wolfsburger Kreuels hat einen ganz besonderen Spieler der Babelsberger ersetzen müssen: „Ich habe von der tragenden Rolle gehört, die Dominik Stroh-Engel hier gespielt hat. Aber damit befasse ich mich nicht, ich habe meinen eigenen Stil“, so erklärt der Regisseur gegenüber der „Märkischen Allgemeinen“. Im Spiel gegen den CFC hat der talentierte Spielmacher zu den besten Spielern der Babelsberger gezählt. Nach rund 60 Spielminuten hätte er den Ausgleich fast schon machen müssen. Seine Erklärung dieser Szene: „Ich hätte auf halblinks noch einmal aufziehen müssen. Doch weil ich den Atem eines Gegenspielers spürte, schoss ich mit dem schwächeren linken Fuß zu schwach ab.“
Auch Kreuels selbst konnte sich trotz seiner großen, technischen Fähigkeit beim VW-Verein nicht durchsetzen. Besonders das Verhältnis zu Trainer Felix Magath war nicht ganz komplikationsfrei. So erklärte der allmächtige Wolfsburger Trainer etwa: „Du trainierst morgen wieder bei den Amateuren.“ Kurz zuvor hatte er den spielerisch starken Kreuels noch ausdrücklich gelobt. Sicherlich kein Einzelfall, dennoch war die Enttäuschung über solch ein Verhalten sicherlich nicht von der Hand zu weisen. Nun kann er sich endlich dem Heimpublikum präsentieren. Ein ganz besonderes Markenzeichen mit seinem Dreitagebart erklärt er: „So halte ich es schon seit einigen Jahren. Meine Frau Moriab besteht drauf. ,Ohne Bart siehst du zu jung aus’, sagt sie.“

Quelle: www.maerkischeallgemeine.de

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