Eintracht Braunschweig führt Kurzarbeit ein

Maßnahme betrifft Spieler, Geschäftsstelle und NLZ.

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Eintracht Braunschweig führt Kurzarbeit ein
Foto: Michael Täger
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Eintracht Braunschweig hat auf die Entscheidung, den Spielbetrieb der 3. Liga wegen der Situation rund um das Coronavirus zunächst bis zum 30. April 2020 ruhen zu lassen, reagiert. Der ehemalige Bundesligist stellt den Trainingsbetrieb der Profi-Mannschaft bis zum 19. April ein und führt Kurzarbeit ein.

Wolfram Benz, Geschäftsführer der Eintracht Braunschweig GmbH & Co. KGaA, erläutert: „Wir sind stolz auf unsere Spieler und unsere Trainer! Alle haben der Kurzarbeit sofort zugestimmt und verzichten auf einen großen Teil ihres Gehaltes. Das war ein wichtiger und lebensnotwendiger Schritt für die Zukunft des Vereins und ist gar nicht hoch genug anzurechnen. Jeder einzelne hat die Situation sofort erkannt und war bereit, zu unterstützen. Das ist natürlich auch nach außen ein ganz wichtiges Zeichen!“

Mannschaftskapitän Bernd Nehrig betont: „Wir alle wissen, was diese Situation für die Eintracht bedeutet. Damit möchten wir ein Zeichen setzen und unseren Beitrag leisten, dass der Verein diese Krise übersteht. Zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Geschäftsstelle sowie dem NLZ sind wir in den vergangenen 15 Monaten einen weiten Weg gegangen, der uns zusammengeschweißt hat. Für uns stand es außer Frage, dass wir nur gemeinsam hier raus kommen.“

Benz weiter: „Auch unserem Team in der Geschäftsstelle und im Nachwuchsleistungszentrum gilt ein ganz großer Dank. Nach der schweren Phase, die wir im vergangenen Jahr durchgemacht haben, ist dieser nochmalige Einschnitt nicht selbstverständlich. Man spürt, dass bei allen eine große Identifikation mit der Eintracht und großes Verständnis für die besondere Situation, in der sich der Verein durch Corona wirtschaftlich befindet, herrscht. Auch Peter Vollmann und ich gehen diesen Weg selbstverständlich mit und verzichten auf Teile unseres Gehaltes. Gemeinsam mit den einzelnen Kolleginnen und Kollegen haben wir ihre individuelle Situation analysiert und den Umfang der Kurzarbeit für jeden Einzelfall festgelegt. Wirtschaftlich sind die Folgen insbesondere in der 3. Liga und natürlich auch für Eintracht Braunschweig durch fehlende Einnahmen und noch nicht im vollen Maße absehbare Auswirkungen erheblich. Klar ist, dass wir diese Krise nur gemeinsam meistern können.“

Der Geschäftsbetrieb wird mit einer Art Notbesetzung aufrechterhalten, um auch während der Saisonaussetzung alle relevanten Themen bearbeiten zu können.

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