Die besten Spieler der 3. Liga 2017

Neben vielen anderen Gründen ist der deutsche Fußball vor allem für seinen umfangreichen Talentpool aus jungen Spielern und für das System aus verschiedenen Ligen bekannt. Diese scheinen sich auf Nationalteam-Ebene nicht nur auszuzahlen, sondern sorgen auch für einen extrem spannenden Fußball im Inland, auch außerhalb der 1. und 2. Bundesliga.

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Die besten Spieler der 3. Liga 2017
Foto: Kwasi Okyere Wriedt (FOTOSTAND)
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Ein hervorragendes Beispiel dafür ist die 3. Liga, die diesen Sommer in die 10. Saison startet. Damals noch als Liga des unteren Niveaus gestartet, handelt es sich heute um eine der finanziell erfolgreichsten Sportligen des Landes. Ihre steigende Beliebtheit verschaffte ihr sogar einen Platz in der letzten Edition der FIFA-Reihe von EA Sports.

Dieser Erfolg der Liga ist vor allem den Spielern selbst zu verdanken, von denen einige schon für die Spitzenmannschaften gespielt haben oder hoffen, es bald zu tun. Hier sind die sechs besten Spieler, die man 2017 im Auge behalten sollte.

Levent Ayçiçek (SV Werder Bremen II)
Levent Ayçiçek, der wertvollste Spieler der 3. Liga nach Marktwert (800.000 Euro), spielte bis 2015 für den Bundesligisten Werder Bremen und verbrachte den Großteil der letzten zwei Saisonen leihweise in der 2. Bundesliga mit dem TSV 1860 München.
Der frühere U-15, U-16, U-17 und U-20-Spieler der Deutschland-Auswahl eröffnete sein Comeback in der 3. Liga, indem er im Eröffnungsspiel Werder Bremens gegen Unterhaching zwei Treffer erzielte. Mit seinen jungen 23 Jahren wird der Mittelfeldspieler bis zum Saisonende sicherlich das Ziel vieler größerer Vereine sein.

Kwasi Okyere Wriedt (VfL Osnabrück)
Nach durchschnittlichen 1,21 Toren pro Spiel in der Regionalliga Nord sorgte Kwasi Okyere Wriedt in der letzten Saison auch in der 3. Liga für ein feuriges Torspektakel. Nach einem langsamen Start fand der ghanaisch-deutsche Stürmer in der 8. Spielwoche endlich zu seiner Form und beendete die Saison mit 12 Toren und lieferte bei 8 Toren die Vorlage.
Diese Saison ist die letzte des 23 Jahre alten Spielers mit dem VfL und er steht bereits mit Fortuna Düsseldorf und dem SV Sandhausen in der 2. Bundesliga in Verhandlung.

Ronny König (FSV Zwickau)
Als Fußball spielender Wandergeselle hat sich der 34-jährige Ronny König ein schönes Zuhause in Zwickau geschaffen. Bereits der vierte Club in seiner Karriere, hatte König die beste Saison seiner Karriere 2016/17, als er mit seiner Mannschaft den 2. Platz in der 3. Liga belegte und 15 Tore erzielte.
Seine Trefferquote war insbesondere im letzten Abschnitt der Saison sehr beeindruckend, als er acht Treffer in den letzten 11 Spielen erzielte. König verleiht der Mannschaft einen Altstar-Status, die in der letzten Saison die Aufstiegsspiele auf dem 5. Platz um nur sieben Punkte verfehlte.

Markus Kolke (Wehen Wiesbaden)
Foto: Foto Huebner
Der 29 Jahre alte Torwart Markus Kolke kam in der letzten Saison mit Wehen Wiesbaden so richtig in Fahrt und schaffte nahezu 50 Prozent der Spiele ohne Treffer der gegnerischen Mannschaft. Er hatte letzte Saison außerdem den Ruf eines Elfmeter-Killers, indem er unglaubliche sechs der sieben Elfmeter auf sein Tor abwehren konnte.
Kolke ist seit 2013 Stammspieler bei Wiesbaden und spielte zuvor für SV Waldhof Mannheim, Eintracht Frankfurt II und in jungen Jahren für Viktoria Aschaffenbug.

Christian Beck (FC Magdeburg)
Magdeburgs Mittelstürmer führte letzte Saison mit 17 Toren die Torschützenliste der Liga an und konnte auch 2015/16 mit 19 Treffern als Zweitplatzierter glänzen. Mit 162 Einsätzen für die Mannschaft aus Sachsen-Anhalt erzielte Beck 91 Tore. Der 29 Jahre alte Spieler erzielte auch bei seinen vorherigen Clubs ähnliche Ergebnisse.
Aber es hat nicht den Anschein, als ob sich die Magdeburg-Fans Sorgen machen müssten, dass Beck die Mannschaft in naher Zukunft verlassen wird. Beck hat angegeben, trotz möglicher Angebote von Clubs der oberen Ligen, die bei Ablauf seines Vertrags im Juni 2018 sicherlich kommen werden, seine Karriere bei Magdeburg fortsetzen zu wollen. Angesichts der Leistung des Clubs in den letzten 2 Saisonen (jeweils ein 4. Platz zu Saisonende) und der positiven Quoten auf einen möglichen Aufstieg bei den deutschen Online-Sportwetten, sollte es nicht verwunden, wenn Beck und Magdeburg bald in der 2. Bundesliga zu sehen sind.

Sebastian Neumann (Würzburger Kickers)
Nach einem 17. Platz und dem Abstieg aus der 2. Liga entschlossen sich 16 Würzburger Spieler, den Club zu verlassen, in der Hoffnung, hochklassigen Fußball spielen zu können. Dadurch wurde der 26-jährige Sebastian Neumann plötzlich zu einem der erfahrensten Spieler des Clubs. Der Mannschaftskapitän des Clubs spielte 93 Spiele in der 3. Liga, 42 in der 2. Bundesliga und 2 Spiele in der Bundesliga mit Hertha BSC.
Auch wenn die Würzburger die zweitwenigsten Tore der 2. Bundesliga erzielten, war die Abwehrreihe Neumanns überragend, was eine Toranzahl nahe dem Ligadurchschnitt ermöglichte. Der frühere U-21-Spieler ist äußerst zuverlässig und verpasste während seiner gesamten Club-Karriere aufgrund von Sperren lediglich zwei Spiele.

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