Der VfB Stuttgart II und Wacker Burghausen trennen sich torlos - Spielbericht

Burghausen spielte bereits zum 4. Mal in 5 Spielen 0:0 und hat eine schreckliche Bilanz. Nur 1 Tor in dieser Zeit sind nicht Drittligawürdig. Erneut ist den Salzachstädtern nicht viel eingefallen und man hatte Glück, dass die Zweitbesetzung des Bundesligisten nicht mehr aus seinen Chancen gemacht hat.

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Ergebnis: 0 - 0
Jürgen Kramny, der Cheftrainer der U 23 des VfB Stuttgart, nahm im Vergleich zur 0:1 Niederlage gegen Münster erneut einige Wechsel in der Startformation vor, denn es war das siebte Spiel innerhalb drei Wochen. Vlachodimos, Mwene, Enderle, Kiefer und Maletic ersetzten Weis, Land, Vitzthum, Hemlein und Janzer

Georgi Donkov, der viel kritisierte Cheftrainer des SV Wacker Burghausen nahm nach dem Desaster gegen die Stuttgarter Kickers, in welchem seine Mannschaft mit 1:4 abgewatscht wurde, zwei personelle Änderungen seiner ersten Elf vor. Schwarz und Schröck starteten für Müller und Eberlein.

Stuttgart erwischte den eindeutig besseren Start. Früh presste die Mannschaft von Jürgen Kramny und zwang Burghausen zu Fehlern. Bereits in der 3. Minute hatte Audel die erste Großchance, doch sein Kopfball landete neben dem Tor.

Doch auch Burghausen steckte nicht auf. Thiel dribbelte sich auf der Außenbahn frei und versuchte sich mit einem Distanzschuss, der allerdings abgeblockt wurde.

In der 9. Minute hätte Stuttgart in Führung gehen müssen. Nach einem langen Ball von Röcker auf Khedira spielte dieser auf Audel, der direkt abzog. René Vollath, Burghausens sicherer Rückhalt, packte eine Glanzparade aus und vereitelte somit den Gegentreffer.

Burghausen spielte nahezu den exakten Spielzug im direkten Gegenangriff. Luz spielte auf Senesie, der trifft den Ball aber in aussichtsreicher Position nicht ganz, so dass Vlachodimos, der Mann zwischen den Pfosten des Stuttgarter Tores, kein Problem hatte, die Situation zu bereinigen.

Nach der doch recht munteren Anfangsphase beruhigte sich die Partie ein wenig und spielte sich im Mittelfeld ab. Beide Teams suchten nach der Lösung, um den Abwehrriegel des Gegners zu knacken.

Nach 25 Minuten hatten die Gäste dann die Partie klar in der Hand. Immer wieder schafften die Donkov-Jungs sich in den Strafraum des VfB zu spielen, doch der letzte Pass fehlte noch. In der 28. Minute dann hatte Stuttgart Glück, den Schwarz bediente Senesie, der Rathgeb da ziemlich alt hat aussehen lassen, jedoch knapp am Tor vorbei schoss.

In der 36. Minute gab es dann den dritten Eckball in Folge für die Gäste. Diesmal kam jedoch Innenverteidiger Fabian Aupperle zum Kopfball, der aber um Zentimeter am Stuttgarter Gehäuse vorbeistrich.

Im direkten Gegenzug verhinderte dann Josef Cinar den Rückstand für Burghausen. Die Schwaben griffen wiederholt über Audel an, der die Seitenlinie entlang rannte und die Pille auf Mitspieler Marko Maletić in den Strafraum brachte. Josef Cinar warf sich heldenhaft in den Schuss von Maletic, ansonsten hätte es wohl geklingelt.

Vor der Halbzeit hatte dann Burghausen die beste Chance der Partie. Schmidt klärte in der eigenen Hälfte und schlug den Ball weit hinaus auf Cinar, der den Ball aufs Tor brachte, wo Vlachodimos eine Weltklasseparade auspackte. Thiel war dann mit dem Kopf zur Stelle, doch der am Boden liegende griechische Keeper, der gerade einmal 18 Jahre alt ist, bekam noch irgendwie die Hand an den Ball.

Nach dem Seitenwechsel packte dann der junge Tobias Schröck, der erst nach der Winterpause Alexander Eberlein aus der Startelf des SV Wacker Burghausen verdrängte, den Hammer aus, doch sein Schuss jagte hauchdünn über die Querlatte.

Nur zwei Minute später feuerte Ronald Schmidt nach einem Ballgewinn direkt ein Geschoss ab, dass knapp am Tor der Hausherren vorbei ging.

In Minute 55 war dann der VfB II am Zug. Zuerst parierte Vollath einen guten Schuss von Khedira, und auch den Nachschuss aus 5 Metern konnte der Torwart der Gäste noch parieren und stand dadurch seinem Gegenüber Vlachodimos in Nichts nach.

In der 57. Minute hatte dann Burghausen wieder eine Möglichkeit, doch Thiels Schuss, nachdem er sich erneut auf der Außenbahn durchgesetzt hatte, ging deutlich am Ziel vorbei.

Es war ein offener Schlagabtausch mit packenden Chancen hüben wie drüben. Nach einer guten Stunde hatte die Zweitbesetzung des Bundesligisten die nächste Gelegenheit. Nach einer Freistoßflanke von Rathgeb verpässte der aufgerückte Röcker nur um Haaresbreite.

Nun übernahmen die Hausherren das Zepter in der Partie. Zwar verteidigten die Gäste noch stabil, aber der Führungstreffer wäre mittlerweile für die Hausherren verdient gewesen. Besonders aber nach Standardsituation waren die "jungen wilden" aus Stuttgart exttrem gefährlich. Wie in der 72. Minute als Rathgebs Hereingabe von Geyer mit vollem Risiko volley genommen wurde. Schröck schaffte es dann irgendwie, den Ball aus dem Strafraum zu schlagen.

Burghausen konnte sich nun nur noch selten dem Druck des besten Zweitkaders Deutschlands erwehren. In der 79. Minute hatte Luz einen Freistoß aus aussichtsreicher Position 20 Meter zentral vor dem Tor heraus geholt. Diesen setzte Burkhardt nur ganz knapp neben das Stuttgarter Tor.

In der 81. Minute hatten die Grenzstädter dann Riesenglück. Nach einem Freistoß von Rathgeb schaffte es die Defensive Burghausens nicht, den Ball entscheidend zu klären und Khedira kam an den Ball. Er nagelte dann das Leder an das Lattenkreuz und dieser sprang dann zurück ins Feld.

5 Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gab es dann noch einen Platzverweis. Heiko Schwarz musste das Feld verlässen. Nach einem rüden Einsteigen zückte der Unparteiische die rote Karte. Eine harte, aber nicht minder vertretbare Entscheidung.

Doch dieser Platzverweis wirkte sich kaum noch auf das Geschehen aus und am Ende trennten sich die Teams alles in allem leistungsgerecht mit 0:0. Doch die Schwaben hatten ein leichtes Chancenplus und hätten durchaus auch als Sieger vom Feld gehen können.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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