Der SV Wehen Wiesbaden knackt durch das 3:1 gegen den 1. FC Saarbrücken die 50-Punkte-Marke - Spielbericht

Die Mannschaft aus Wiesbaden konnte den dritten Sieg in Folge feiern und setzt damit den positiven Verlauf der Rückrunde fort. Trotz eines frühen Rückstandes schaffte es die Mannschaft von Trainer Peter Vollmann, den Saarländern die erste Niederlage nach neun punktebringenden Spielen zuzufügen.

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Der SV Wehen Wiesbaden knackt durch das 3:1 gegen den 1. FC Saarbrücken die 50-Punkte-Marke - Spielbericht
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Ergebnis: 3 - 1
Der Cheftrainer des SV Wehen Wiesbaden, Peter Vollmann, veränderte seine erste Elf nach dem 2:1 Sieg gegen Borussia Dortmund II auf vier Positionen, Kolke durfte von Beginn an das Tor hüten, Wiemann und Müller kehrten nach ihren Sperren in die Startformation zurück und Christ bekam von Beginn an das Vertrauen des Fußballlehrers geschenk. Für die Vier mussten Gurski, Herzig, Bieler und auch Book weichen.

Jürgen Luginger, der Mann an der Seitenlinie bei den Saarländern, tauschte ebenfalls auf der Torwartposition und brachte Michael Müller für Fernandez, der in jüngster Vergangenheit mächtig auf die Zähne biss und trotz Rückenbeschwerden spielte. Außerdem kam hinsichtlich dem 1:1 gegen Hansa Rostock Kohler für Pellowski zum Zug.

Die Gäste aus Saarbrücken erwischten einen perfekten Start und gingen bereits nach 2 Minuten in Führung. Die Hintermannschaft der Wehener schien noch geistig in der Kabine zu sein, als Tim Stegerer einen Einwurf in den Strafraum brachte. Zuerst verpasste Ziemer noch das Leder, doch hinter ihm stand Stiefler komplett frei und hatte kaum Mühe, den Ball ohne Gegenwehr im Tor des SVWW unterzubringen.

Die Wiesbadener waren um eine schnell Antwort bemüht, doch in der 4. Minute verpasste Maciej Zieba nach Flanke von Alf Mintzel mit seinem Volleyschuss haarscharf die Querlatte.

Die muntere Partie ging ereignisreich weiter. In der 9. Spielminute brachte Mintzel nach einer feinen Passstaffete eine Flanke von der Außenbahn auf Vunguidica, der den Ball allerdings aus aussichtsreicher Position komplett allein gelassen deutlich übers Gästetor schaufelte.

Es spielte nach dem frühen Tor der Gäste hier nur eine Mannschaft, der SV Wehen Wiesbaden. In der 16. Minute fiel dann folgerichtig der hochverdiente Ausgleich. Vunguidica wurde auf der Außenbahn geschickt und sah, dass in der Mitte Zieba völlig frei gestartet war und bediente diesen. Der Pole hatte keine Probleme, das Leder dann, ohne Michael Müller, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des 1. FC Saarbrücken, auch nur den Hauch einer Abwehrchance zu lassen, über die Linie zu buchsieren und auf 1:1 zu stellen.

Es waren weiterhin die Hausherren, die hier eifrig nach vorne spielten. Doch die nächste gute Chance hatten dann die Gäste, die erstmals nach dem Führungstreffer in der 2. Minute wieder gefährlich wurden. Stiefler hatte sich mit einem Schuss in der 26. Minute versucht, den Markus Kolke, der Wiesbadener Schlussmann, im letzten Moment mit einer Glanztat parieren konnte.

In der 32. Minute hatten dann wieder die Wiesbadener eine gute Chance. Zieba hatte einen Fehlpass in der gegnerischen Hälfte erahnt und kam aus elf Metern Torentfernung zum Abschluss, doch erneut war Michael Müller mit einer tollen Parade zur Stelle.

So stark der SVWW auch in der Offensive agierte, so anfällig waren sie auch in der Defensive. In der 36. Minute spielte Mann einen katastrophalen Pass auf seinen Gegenspieler, Stiefler, der bereits das 1:0 erzielt hatte, der direkt auf Ziemer in der Gefahrenzone flankte. Doch der Kopfball des Saarbrückener Toptorjägers passierte die Querlatte des Hessentores´.

Kurz vor dem Seitenwechsel gab es dann noch eine Riesenchance für Wehen Wiesbaden. Zieba hatte sich grandios auf der Außenbahn durch getankt und legte den Ball in den Rücken der Abwehr, wo Robert Müller lauerte. Dieser jagte das Spielgerät aber weit über das Ziel hinaus.

Auch nach dem Seitenwechsel bot sich den Zuschauern in der Brita-Arena zu Wiesbaden eine tolle, temporeiche Partie, die kaum Luft zum Durchatmen ließ. Bereits in der 52. Minute gab es wieder einen Hochkaräter. Nach einer Ecke der Saarländer konnte Schimmel nicht entscheidend klären und der Ball landete nach einem kurzen hin und her im Strafraum der Hausherren bei Maek, doch dessen Schuss wurde erneut vom glänzend aufgelegten Kolke pariert.

Auch Wehen spielte munter nach vorne, doch die dicken Chancen hatte bisher nur der FCS. Wie in der 58. Minute, als Eggerts Freistoß in der Mauer landete, kam Stiefler an den Ball. Der ließ seinen Gegenspieler alt aussehen und flankte scharf in Richtung Wiesbadener Tor. Dort war Sökler mit dem Kopf zur Stelle doch Kolke packte erneut eine Parade der Kategorie "Weltklasse" aus und verhinderte so den Rückstand seiner Mannschaft.

In der 69. Minute hatte die Luginger-Elf dann Pech. Maek hatte den Hammer ausgepackt und ballerte einen Distanzschuss mit einem Knall an den Innenpfosten. Sökler hatte nachgesetzt und ergatterte die Nachschusschance. Die allerdings setzte er neben den Kasten der Hausherren.

Und wie so oft im Fußball bekam der, der seine Chancen nicht nutzt, selbst Einen eingeschenkt. In der 72. Minute spielte Joe Vunguidica die komplette Saarbrückener Hintermannschaft aus und scheiterte an Michael Müller, der allerdings nur abprallen lassen konnte. Mintzel schaltete am schnellsten und verwertete den Nachschuss zum 2:1 für die Gastgeber.

Und 6 Zeigerumdrehungen später machte Vunguidica dann den Deckel drauf. Einen Abstimmungsfehler in der Hintermannschaft der Gäste begünstigte Zlatko Janjic. Dieser konnte den Ball gemütlich in den Lauf von Vunguidica schieben, der im Eins gegen Eins gegen Michael Müller die Nerven behielt, zwar zuerst scheiterte aber im Nachfassen zum 3:1 verwandelte.

Und es wäre beinahe noch dicker für die Gäste gekommen. Vunguidica hatte auf Janjic geflankt, der allerdings setzte den Kopfball knapp neben den Pfosten des Saarbrückener Tores.

Kurz vor dem Abpfiff bekamen die Hausherren noch einen Freistoß zugesprochen. Janjic hatte sich den Ball zu Recht gelegt, und zirkelte diesen über die Mauer , jedoch auch knapp über die Querlatte.

So blieb es nach einem tollen Spiel beider Mannschaften bei einem glücklichen Sieg für die Hausherren, begünstigt durch das schwache Abschlussverhalten der Saarländer.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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