Das Debakel des 1. FC Heidenheim

Dies war aber mal eine Niederlage, die sich so richtig „gewaschen“ hat, denn mit einer klaren 1:4 Niederlage kehrte der ambitionierte Drittligist 1. FC Heidenheim von seiner Dienstreise nahe der österreichischen Grenze aus Burghausen zurück und muss wieder Demut lernen. In den nächsten Spielen soll aus den begangenen Fehlern gelernt werden.

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Das Debakel des 1. FC Heidenheim
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Die Umstellungen, die Trainer Frank Schmidt vor diesem Spiel vornehmen musste, waren zahlreich. So kehrte der routinierte Angreifer Michael Thurk in die Stammformation zurück. Mit einer guten Partie rechtfertigte er dieses Vertrauen maßgeblich. Für den verletzten Florian Krebs konnte Mathias Wittek in der Innenverteidigung spielen, während David Schittenhelm seine Rückkehr auf der Position im zentralen defensiven Mittelfeld feiern konnte.
Eine gute Anfangsphase erlebte der Gast von der schwäbischen Alb und konnte schon nach einer Spielminute seine erste Tormöglichkeit bejubeln, als nach einer schönen Kombination über Michael Thurk und Robert Strauß die Kugel zu Dennis Malura gelangte, der aber völlig freistehend aus acht Metern Torentfernung keinen echten Torschuss zu Stande bringen konnte. Ein Spiegelbild für den gesamten Abend.
Auch danach gab es weitere Möglichkeiten für Heidenheim durch Malura, Schittenhelm und Schnatterer, die jedoch teilweise leichtfertig vergeben worden sind. Ab Mitte der ersten Halbzeit allerdings konnte sich auch der Gastgeber Wacker Burghausen immer besser im Spiel einfinden und so war es FCH-Torwart Frank Lehmann zu verdanken, dass sein Team noch nicht in Rückstand geraten ist. Rund zehn Minuten vor der Halbzeitpause jedoch schaffte es ausgerechnet der ehemalige Heidenheim-Kicker Fabian Aupperle, dass nach einem Eckball sein Kopfball den Weg ins Heidenheimer Tor gefunden hat.
Ein echter Paukenschlag, der das bis dahin vernünftig geordnete Spiel des Aufstiegskandidaten völlig durcheinander gebracht hat. So dauerte es nur kurze Zeit bis Wacker-Stürmer Felix Luz mit einem schönen Kopfball für das 2:0 sorgen konnte. Danach herrschte in der Heidenheimer Abwehr ein heilloses Durcheinander. Man konnte von Glück sprechen, dass es bei diesem 0:2 geblieben ist. Nach der Pause kam der FCH elanvoll aus der Kabine und hatte durch Strauß und Schnatterer Tormöglichkeiten zum Anschlusstreffer, die jedoch leichtfertig vergeben wurden.
Letztlich versuchte Trainer Schmidt mit der Umstellung auf eine Dreier-Abwehrreihe und dem Fokus auf vermehrter Offensive das wichtige 1:2 Anschlusstor zu erzwingen. Ein fahrlässiger Umgang mit den sich bietenden Tormöglichkeiten verhinderte jedoch einen Treffer. Dieser fiel auf der anderen Seite, als Ahmet Kulabas nach einem schönen Doppelpass mit Sahr Senesie zum vorentscheidenden 3:0 einschießen konnte. Wiederum war es ein ehemaliger Heidenheimer, der sich in die Torschützenliste eintragen konnte. Thiel erhöhte auf 4:1. Zuvor war es Thurk, der mit dem 1:3 für den Ehrentreffer sorgen konnte.
Das Spielfazit von Heidenheim-Trainer Schmidt war nach dem Spiel dementsprechend ernüchternd: „In den ersten 30 Minuten waren wir die bessere Mannschaft. Knackpunkt des Spiels war das 0:1 durch Fabian Aupperle. Danach war bei uns die Fehlerquote zu hoch und wir hatten zu viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung.“

Quelle: www.swp.de

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