Chemnitzer FC: Präsident Dr. Hänel scheidet aus

Chefarzt kündigt Rückzug nach elf Jahren an - Insgesamt schon vier Rücktritte.

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Chemnitzer FC: Präsident Dr. Hänel scheidet aus
Foto: Chemnitzer FC
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Die Führungskrise beim Chemnitzer FC spitzt sich zu. Jetzt kündigte auch der seit elf Jahren amtierende Vorstandsvorsitzende Dr. Mathias Hänel seinen Rücktritt zum 30. November an. Hänel, im Hauptberuf Chefarzt im Klinikum Chemnitz, hatte die Vereinsführung beim CFC im Jahr 2006 nach dem Absturz in die Oberliga in wirtschaftlich und sportlich außerordentlich schwierigen Zeiten übernommen und führte den Klub als Vorstandsvorsitzender mit dem Drittligaaufstieg 2011 zurück in den Profifußball.

Während seiner Amtszeit wurde im Sommer 2016 auch der Stadionneubau an der Gellertstraße initiiert. Im letzten Jahr wurden allerdings erhebliche finanzielle Probleme des Vereins bekannt. Die Lizenzerteilung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) war lange Zeit fraglich und gelang nur dank der Unterstützung durch die Stadt.

„Ich habe mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen, mein Amt als Vorstandsvorsitzender der Himmelblauen niederzulegen. Dies verbinde ich mit dem Wunsch, dass unser CFC schnellstmöglich wieder in ruhiges Fahrwasser kommt. Kompetenz und menschliche Integrität der Entscheidungsträger sind dabei wesentliche Voraussetzungen, damit ein Verein in Ruhe arbeiten und dann auch Erfolge einfahren kann“, erklärt Dr. Hänel.

Bereits in den Tagen zuvor waren Vorstandsmitglied Stefan Bohne, der nur sieben Monate im Amt war und sich vor allem im Lizenzierungsverfahren engagiert hatte, sowie die beiden Aufsichtsräte Simone Kalew und Dirk Balster zurückgetreten.

Dem Vorstand gehören nach aktuellem Stand ab dem 1. Dezember mit Nico Beltrame und dem Sportlichen Leiter Steffen Ziffert nur noch zwei Personen an. Im Aufsichtsrat verbleiben der Vorsitzende Uwe Bauch sowie Lutz Wienhold, Gunther Kermer und Dr. Eberhard Alles. „Gemeinsam mit dem Vorstand wollen wir als Aufsichtsrat weiter an der Konsolidierung des Chemnitzer FC arbeiten. Im Vordergrund steht dabei die Transparenz hinsichtlich der wirtschaftlichen Zahlen gegenüber der Stadt Chemnitz. Das ist die Basis für eine gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit“, so Uwe Bauch.


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