Chemnitz-Coach Heine: „Wir hätten den einen oder anderen Punkt mehr auf unserem Konto haben können“

Einen Zähler Vorsprung hat der Chemnitzer FC nur noch auf den ersten Abstiegsplatz . Der Verein muss diese Realität annehmen, denn es gibt einige Probleme zu bewältigen. Harte Arbeit im Trainingsbetrieb soll nun dafür sorgen, dass möglichst schnell der Anschluss ans gesicherte Tabellenmittelfeld hergestellt werden kann. Die Qualität für eine sichtbare Verbesserung hat der Kader zweifelsfrei.

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Chemnitz-Coach Heine: „Wir hätten den einen oder anderen Punkt mehr auf unserem Konto haben können“
Foto: Chemnitzer FC
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„Von Ernüchterung will ich nicht sprechen“

Besonders ärgerlich ist es für den neuen CFC-Coach Karsten Heine, dass die Resultate derzeit einfach überhaupt nicht stimmen. Große Freude herrschte im Lager des CFC nachdem RasenBallsport Leipzig mit 3:1 geschlagen werden konnte. Konträr dazu haben die „Himmelblauen“ auch drei bittere Niederlagen verkraften müssen. Ein 1:2 gegen den SV Wehen Wiesbaden und zwei 0:1-Niederlagen bei Wacker Burghausen und bei Rot Weiß Erfurt sind wahrlich keine gute Bilanz. Nach einem Monat im Amt kann für den langjährigen Hertha-Coach nun ein kleines Zwischenfazit gezogen werden. Klar scheint für den 58-Jährigen auch zu sein, dass er sich seine Bilanz besser vorgestellt hat. Dies macht er im Gespräch mit der „Freien Presse“ auch deutlich, wenn er sagt: „Von Ernüchterung will ich nicht sprechen, aber ich hätte mir natürlich gewünscht, dass wir den einen oder anderen Punkt mehr auf unserem Konto haben."

„Offensiv am Pass-Spiel und am Abschluss arbeiten“

Es gibt im Kader des CFC noch einige Verbesserungen. Die Stabilität in der Defensive lässt zuweilen zu Wünschen übrig. Auch das Umschaltspiel könnte wahrlich besser sein. Offen findet er Kritik, wenn er sagt: „Offensiv müssen wir am Pass-Spiel und am Abschluss arbeiten." In den Trainingseinheiten hat er viele Sachen erkennen können. Auch das verloren gegangene Heimspiel gegen den SVWW wollte er nicht komplett verdammen, da einige Ansätze sehr vielversprechend gewesen sind. Er mahnt jedoch zugleich auch an: „Doch diese Dinge müssen wir über 90 Minuten zeigen." Von der Qualität des Kaders zeigt er sich allerdings absolut überzeugt, wenn er deutlich macht, dass vom Klassenerhalt absolut überzeugt ist: „Das müssen, können und werden wir schaffen.“

„Jetzt müssen wir die Kraft haben, diese Delle zu überwinden“

Viele Jahre hat Heine im Nachwuchsbereich von Hertha BSC gearbeitet. Zuletzt hat er die U23-Auswahl des Bundesligisten trainiert. Er ist sich bewusst, dass die Erwartungen an seine Person und an seine Spieler enorm sind. Er betont nun aber auch, dass der Chemnitzer FC in der abgelaufenen Spielzeit mit 55 Punkten sicherlich den sechsten Tabellenplatz belegt hat. Dennoch weiß er zu auch zu betonen, dass der VfL Osnabrück auf dem dritten Tabellenplatz stattliche 18 Punkte mehr auf dem Konto gehabt hat. Deshalb ist die Erwartungshaltung im Umfeld auch zu groß gewesen, dass aus dem CFC ein möglicher Aufstiegskandidat gemacht worden ist. Heine begründet dies wie folgt: „Es ging viele Jahre beim CFC nur bergauf. Jetzt müssen wir auch die Kraft haben, diese Delle zu überwinden.“ Und er zeigt ebenso auch Verständnis für die Unzufriedenheit der eigenen Anhänger, wenn er darstellt: „Wir brauchen uns über die Pfiffe der Zuschauer nicht zu beschweren. Die Mannschaft ist ganz klar in einer Bringschuld gegenüber den Fans."

Große Chance für Reservisten

Heine hofft nun ebenso, dass auch bisherige Reservespieler sich mit konstant starken Leistungen im Training und Spiel für die Stammformation aufdrängen werden. Einige Stammspieler werden in den nächsten Wochen ausfallen, weshalb sich die Möglichkeiten für die Reservisten durchaus offenbaren. Sascha Pfeffer kann in den nächsten Wochen nicht mitwirken, weil er sich am Dienstag eine Leistenoperation zugezogen hat. Wegen einer Rotsperre wird wird Fabian Stenzel im kommenden Spiel bei Holstein Kiel ausfallen.

Stenzels-Drei-Spiele-Sperre wird neu verhandelt

Am 12. November wurde er vom DFB-Sportgericht wegen rohen Spiels zu einer Spielsperre von drei Partien verurteilt. In der Drittligapartie gegen den SV Wehen Wiesbaden am 9. November ist er von Schiedsrichter Timi Gerach (Landau-Queichheim) mit einer Roten Karte des Feldes verwiesen worden. Fristgerecht hat der Spieler Einspruch gegen das Urteil des Einzelrichters eingelegt, weshalb dieser Fall am 22. November 2013 ab 12.00 Uhr im Frankfurter Hermann-Neuberger-Haus mündlich noch einmal neu verhandelt werden wird.

Quelle: freiepresse.de

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