Bremen II beendet Wiesbadener Serie - Spielbericht

Der SV Werder Bremen II hat die Serie des SV Wehen Wiesbaden mit einem knappen und auch durchaus glücklichen 1:0 Sieg beendet. Routinier Rafael Kazior sorgte mit einem Abstauber in der zweiten Halbzeit für den Siegtreffer, Wiesbaden muss sich allerdings den Vorwurf gefallen lassen, dass man aus den vielen Möglichkeiten keinen Treffer machte. Beide Teams lieferten sich insgesamt ein Drittligaspiel auf höchstem Niveau mit vielen Torchancen und guten Aktion, am Ende strahlte aber die Nachwuchsmannschaft von der Weser, die nun auf Rang 14 klettern und fünf Punkte Vorsprung auf die rote Linie haben.

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Bremen II beendet Wiesbadener Serie - Spielbericht
Foto: imago/foto2press
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Alexander Nouri, der Coach des SV Werder Bremen II, brachte nach dem 1:1 gegen Magdeburg zwei Neue und startete mit Zander und Papunashvili für Busch und Käuper.

Sven Demandt, der Coach des SV Wehen Wiesbaden, startete mit exakt der Startaufstellung, die schon beim 1:0 gegen Halle auf dem Platz stand.

Werder machte sofort Dampf auf den Gegner und hatte bereits nach wenigen Augenblicken den ersten Eckball heraus geholt, der aber ungefährlich blieb. Trotzdem war zu erkennen, dass die Mannschaft von Alexander Nouri hier zeigen wollte, wer der Herr im Hause ist.

Doch auch die Gäste wollten hier ein Wort mitreden und hatten nach fünf Minuten die erste dicke Möglichkeit des Spiels. Lorenz hatte den Ball stark in die Mitte gebracht, wo er in Schindler einen Abneher fand, doch der zweifache Torschütze aus dem Hinspiel verzog deutlich.

Es ging auch nach der ersten Großchance munter weiter auf und ab. Werder II bekam nach 10 Minuten den zweiten Eckball zugesprochen, der dann auch für Gefahr sorgte. Erst konnte noch geklärt werden, doch im Rückraum kam Papunashvili zum Schuss, den er nur haarscharf am linken Pfosten vorbei jagte.

Die beiden Mannschaften hatten hier ein enormes Tempo vorgelegt und nach einer Viertelstunde konnten die Gäste dann langsam aber sicher die Kontrolle an sich reißen. Nach 18 Minuten landete ein langer Einwurf von Marc Lorenz genau bei Mrowca, der gar nicht lange fackelte, aber aus kurzer Distanz nur das Außennetz traf.

Nach 25 Minuten war beiden Mannschaften schon ein wenig die Erschöpfung an zu merken und so beruhigte sich das bisher flotte Spiel doch deutlich. Allerdings blieb es gefährlich, besonders bei ruhenden Bällen. Bremen holte bereits den vierten Eckball heraus und bei diesem verschätzte sich Markus Kolke, der Schlussmann der hessischen Landeshauptstädter, doch am langen Pfosten rettete Dams für den geschlagenen Keeer auf der Linie.

Und auch im weiteren Verlauf des ersten Durchgangs bot sich den Zuschauern ein munteres Drittligaspiel mit vielen guten Aktionen auf beiden Seiten. Nach 36 Minuten versuchte es einmal Kevin Pezzonin aus der zweiten Reihe, doch er verfehlte das Tor der Hausherren um wenige Millimeter.

Wiesbaden wurde zum Ende des ersten Spielabschnittes immer spielbestimmender und war mittlerweile doch drückend überlegen. In der 40. Minute legte Oehrl perfekt für den gut postierten Schindler auf, doch der jagte das Zuspiel auch knapp über den Querbalken hinweg ins Toraus.

Die letzte Aktion im ersten Durchgang gehörte auch den Gästen. nach einem verunglückten Klärungsversuch von Werder-Schlussmann Oelschlägel kam Dams aus 15 Metern zum Abschluss und versuchte sich an einem Lupfer, den Rother soeben noch auf der Linie klären konnte und so ging es torlos in die Kabinen.

Der zweite Spielabschnitt startete ebenfalls, wie der Erste auch schon, sehr munter mit zwei temporeich agierenden Teams und nach nur sechs Minuten hatte Wehen die Riesenchance zur Führung. Lorenz hatte sich aus 15 Metern versucht, traf aber mit seinem Hammer nur das Latttenkreuz.

Es ging auch weiterhin auf und ab und beide Teams hatten das Visier geöffnet. Nach einer Stunde wurden die Hausherren dann tatsächlich belohnt. Mit der ersten guten Aktion im zweiten Durchgang ging die Mannschaft von Alexander Nouri in Führung. Book hatte gefoult und Papunashvili jagte den fälligen Freistoß scharf in Richtung Tor, wo Kazior den Abpraller, Kolke hatte zuerst noch bärenstark pariert, zum 1:0 vollstreckte.

Natürlich versuchten die Gäste hier sofort Alles, um den Ausgleichstreffer zu erzielen. Marc Lorenz hatte nur vier Minuten nach dem 1:0 einen Schuss abgefeuert, der sein Ziel nur knapp verfehlte. Doch auch die Hausherren versuchten es weiterhin mit Offensivfußball. Es ging auch weiterhin hin und her und beide Mannchaften zeigten einen hohen Laufaufwand.

In der 72. Minute ging Book auf die Außenbahn und spielte genau in den Lauf von Lorenz, der gar nicht lange fackelte und die Pille scharf in die Mitte schlug, wo Steven Ruprecht allerdings haarscharf den Ausgleich verpasste.

Die Gäste kämpften weiterhin für den Ausgleich, doch Bremen stand in der Schlussphase angekommen sehr tief. Erst in der 86. Minute wurde es wieder gefährlich. Nach einer Ecke stieg Ruprecht hoch, setzte das Kunstleder aber wenige Zentimeter über den Querbalken hinweg ins Toraus.

Nur wenige Augenblicke später versuchte sich Marc Lorenz mit einem direkten Freistoß aus guter Situation, doch er scheiterte am toll parierenden Oelschlägel, der das Ding noch gerade so aus der Ecke fischte und so den Sieg seiner Mannschaft sicherte.

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Daten zum Spiel

Anstoß: 06.02.2016 um 14.00 Uhr (24. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 1 : 0 (0:0)

Tore: 1:0 Kazior (60.)

SV Werder Bremen II: Oelschlägel - Zander, Rehfeldt, Verlaat, Jacobsen - von Haacke, Rother - Papunashvili (77. Aidara), Kazior (82. Käuper), Hilßner - Bytyqi (66. Manneh)

SV Wehen Wiesbaden: Kolke - Patrick Funk, Ruprecht, Dams, Geyer - Pezzoni, Mrowca (70. Golley) - Schindler (70. Cappek), Book (76. Blacha), Lorenz - Oehrl

Zuschauer: 490

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