Braunschweig: Trainer Schubert nach Kiel

Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst - Tobias Rau sucht Nachfolger.

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Braunschweig: Trainer Schubert nach Kiel
Foto: Eintracht Braunschweig
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Trainer André Schubert verlässt den Drittligisten Eintracht Braunschweig mit sofortiger Wirkung. Der bis zum 30. Juni 2021 laufende Vertrag wurde in beiderseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der 47 Jahre alte Fußball-Lehrer wird zur neuen Saison Cheftrainer beim Zweitligisten Holstein Kiel, bei dem er ebenfalls einen Kontrakt bis 2021 unterschrieb. Sein Nachfolger in Braunschweig steht noch nicht fest.

Schubert, der früher unter anderem auch schon beim SC Paderborn 07, FC St. Pauli und Borussia Mönchengladbach sowie als U 15-Nationaltrainer beim DFB tätig war, hatte die Eintracht als abgeschlagener Tabellenletzter der 3. Liga im Oktober 2018 übernommen und die Mannschaft dank einer bemerkenswerten Aufholjagd noch zum Klassenerhalt geführt.

"Wir sind André Schubert für seine geleistete Arbeit der vergangenen Monate sehr dankbar", sagt Ex-Nationalspieler Tobias Rau, Aufsichtsratsmitglied bei der Eintracht. "Er hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass wir den Verbleib in der 3. Liga sichern konnten. Aktuell arbeiten wir intensiv an einer Nachfolgelösung."

André Schubert ergänzt: "Ich habe mich in Braunschweig sehr wohl gefühlt. Die Kraft, die Mannschaft, Fans und das gesamte Team hinter dem Team in der Rückrunde gemeinsam entwickelt haben, ist außergewöhnlich. Ich bin mir sicher, dass dieser Weg erfolgreich fortgesetzt wird."

Zu seiner neuen Aufgabe bei Holstein Kiel sagt er: "Der Verein hat in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Entwicklung genommen, spielt einen attraktiven und offensivorientierten Fußball. Daher freue ich mich sehr, jetzt als verantwortlicher Trainer die weitere Entwicklung des Vereins mitgestalten und vorantreiben zu dürfen. Ich finde hier hervorragende Bedingungen, ein professionelles Umfeld, eine klare sportliche Ausrichtung und eine auf Perspektive und Wachstum ausgerichtete Infrastruktur vor." Schubert tritt bei der KSV Holstein die Nachfolge von Tim Walter (zum VfB Stuttgart) an.


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