Aufstiegsrelegation: Jahn Regensburg – TSV 1860 München

Eine turbulente Saison liegt hinter beiden Vereinen, sportlich, wie auch abseits des Platzes. Für den Jahn wäre es der Durchmarsch aus der Regionalliga zurück ins Fußballunterhaus, für die „Löwen“ wäre es der Super-Gau. Im Hinspiel wollen beide Teams nun die Weichen für eine erfolgreiche Relegation legen.

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Aufstiegsrelegation: Jahn Regensburg – TSV 1860 München
Foto: Foto Huebner
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Der SSV Jahn Regensburg könnte eine tolle Saison krönen und in die 2. Bundesliga zurück kehren. Den Druck sieht Erfolgscoach Heiko Herrlich aber eher beim Gegner. "Sie haben mehr zu verlieren, als wir! Man darf nie vergessen, wo wir herkommen - wir waren Aufsteiger!", wird der Fußballlehrer nicht müde zu betonen, welch großartige Leistung seine Mannschaft ablieferte."

Und trotzdem will Herrlich mit seinem Kader den Münchener Traditionsverein in die Knie zwingen. Die Marschroute steht ebenfalls schon fest. "Wir wollen unsere Möglichkeiten suchen und defensiv gut stehen. Das Hinspiel sollte möglichst zu null bestritten werden - aber wir werden uns nicht hinten rein stellen! Wir werden versuchen unser Bestes zu geben und das Unmögliche möglich zu machen. Wenn der Gegner besser ist, dann werden wir das sportlich akzeptieren. Dann ist das so! Aber wir werden unser Bestes geben, das erwarte ich von der Mannschaft."

Bei den Löwen war die Enttäuschung nach dem Saisonfinish groß, dennoch gilt es nun für die „Blauen“ sich noch einmal zu fokussieren. Coach Vitor Pereira sah dennoch viele gute Dinge gegen Heidenheim. „Wir haben den Gegner fast 90 Minuten dominiert, dann aber bei einem Standard nicht aufgepasst!!“, blickte er noch einmal zurück.

Nun muss man also in die Verlängerung. Im Derby mit dem Jahn aus Regensburg geht es darum, den Sturz in die 3. Liga zu verhindern. Diese Aussetzer soll sich gegen die Oberpfälzer in beiden Spielen nicht wiederholen. „Wir müssen den Fokus bis zum Abpfiff halten und dürfen keine einfachen Fehler machen. Wir müssen offensiv sein, trotzdem kompakt stehen und dürfen dabei nicht die Kontrolle und den Kopf verlieren. In solchen Spielen ist die emotionale Komponente immer dabei..“, so die Marschroute des Portugiesen.

Seine Mannschaft ist aber voll auf der Höhe und hat die richtige Einstellung. „Jeder ist sich seiner Verantwortung bewusst. Das muss ich nicht extra ansprechen.“, braucht es keinen besonderen Ansporn für seine Kicker.

Personell wird sich bei den Münchenern im Vergleich zum Spiel in Heidenheim wenig. Felix Uduokhai wird wahrscheinlich nicht auflaufen.

Auf Regensburger Seite gab es Entwarnung bei zwei wichtigen Personalien. Jann George und Erik Thommy werden wohl beide spielen können und ansonsten fehlen nur die Langzeitverletzten.

Anpfiff zu diesem spannungsgeladenen Kracher um die 2. Bundesliga ist am kommenden Freitag, den 27. Mai 2017, um 18 Uhr. Das Spiel wird live in der ARD übertragen.

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