29. Spieltag; VfL Osnabrück - Stuttgarter Kickers (Stimmen zum Spiel)

Der VfL Osnabrück konnte durch eine perfekte erste Halbzeit bereits nach 45 Minuten den ersten Sieg im neuen Jahr sichern. Mit 4:0 ging es gegen den Aufstiegsaspiranten aus Degerloch in die Halbzeitpause und so konnten sich die Lila-Weißen den Frust von der Seele schießen. Für die Degerlocher war es ein Rückschlag im Rennen um den Aufstieg.

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29. Spieltag; VfL Osnabrück - Stuttgarter Kickers (Stimmen zum Spiel)
Foto: FU-Sportfotografie
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Horst Steffen, der Trainer der Stuttgarter Kickers: "Erstmal Glückwunsch an Maik über die gute Leistung, das war über die gesamte Spielzeit so. Bei uns war es schade, dass der Freistoß nicht rein geht, dann wäre das ganze Spiel vielleicht ein bisschen anders ausgegangen. Wir können das ganze Spiel auch nicht an nur einer Situation fest machen, weil wir danach eben auch vor allem bei Standards unterlegen waren und dem Druck des Gegners nichts entgegen zu setzen hatten. Wir wollten uns da immer wieder raus bewegen und wollten Angriffe starten, aber das ist uns nicht gelungen da wir zu ungenau waren. Der Gegner hat uns permanent unter Druck gesetzt und hatte immer wieder Situationen vor unserem Tor. Wenn man nach 20 Minuten 0:3 hinten liegt, dann ist es natürlich übel. Das Vertrauen habe ich schon in meine Mannschaft, dass Sie das rumbiegen können, so ein 0:3, aber das ist nicht normal. Dann war im Grunde das Spiel schon gelaufen. Das blieb dann die ganze Zeit so. In der zweiten Halbzeit hatten wir ein bisschen mehr Angriffe, wobei wir immer noch Kontersituationen gegen uns hatten. Das Chancenverhältnis war ziemlich gleich in der zweiten Halbzeit, aber wie gesagt wenn man dann schon 0:4 hinten liegt, dann ist das irgendwie normal. Ich nehme das Ergebnis hin gegen eine gute Osnabrücker Mannschaft. Ich habe mich gewundert, warum es so lange mit dem Erfolg gedauert hat, weil ich einfach Maik seine Arbeit und die Mannschaft kenne und eigentlich müssten Sie besser stehen. Für uns ist es normal, dass man mal ein Spiel verliert und eine Klatsche kriegt, dass war heute klar. Wir müssen uns sammeln und wissen warum das so war. Vor allen Dingen kamen wir mit körperlichen Dingen nicht so klar und das der Gegner uns permanent attacktiert hat, in diesen Momenten müssen wir einfach klarer und schneller spielen, weil wir körperlich ein bisschen unterlegen sind. Wir müssen einfach cleverer und schlauer spielen und dass ist uns nicht gelungen über weite Strecken des Spieles. Dementsprechend kommt so ein Ergebnis dann zustande. Ich wünsche weiterhin eine gute Restsaison und bis bald vielleicht oder so."

Maik Walpurgis, der Coach des VfL: "Für uns war es heute wichtig, uns auch mal wieder als Mannschaft mit drei Punkten zu belohnen. Ich glaube, das Ergebnis hätte vor zwei Wochen gegen Duisburg genau so enden können. Letztlich war es heute entscheidend, dass wir konsequent von Beginn an mit unseren Tormöglichkeiten umgehen. Die Mannschaft hat eine unglaublich hohe Laufbereitschaft gezeigt in der ersten Halbzeit und hat dann denke ich auch, mit dem ersten Tor konsequent weiter gespielt und keinen Zweifel daran gelassen, dass wir heute diesen Bock umstoßen wollten und uns gegen eine gute Stuttgarter Mannschaft endlich mal mit einem Heimsieg belohnen. Natürlich wollen wir diesen Sieg unseren Zuschauern schenken, die uns immer fantastisch vor allem auch in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Wenn man sieht welche großartige Unterstützung wir letzte Woche in Kiel hattten oder auch hier zu Hause gegen Duisburg, da tut es jedem VfL-Fan heute gut diese drei Punkte zu holen. In der zweiten Halbzeit war es dann auch ein ausgeglichenes Spiel und da ließen dann auch die Kräfte ein wenig nach, dass hat man gesehen. Wir sind aber Alle jetzt insgesamt sehr froh über die drei Punkte und atmen durch und wollen so weiter machen. Für uns und die Zukunft, war so eine Phase auch mal ganz wichtig um zu analysieren, es sind nun mal auch viele psychologiche Faktoren die da auch eine Rolle spielen. Gerade für unseren Weg denn wir weiter gehen wollen. Es ist auch wichtig die richtigen Schlüsse für die Zukunft daraus zu ziehen. Beim nächsten Mal müssen wir wieder schneller in die Spur kommen. Das sind Erfahrungs- und Lernprozesse die wir jetzt natürlich positiv nutzen wollen. "


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