21. Spieltag; FC Erzgebirge Aue - SG Sonnenhof Großaspach (Stimmen zum Spiel)

Im Spitzenspiel des 21. Spieltages konnte der FC Erzgebirge Aue einen wichtigen Sieg im Kampf um die vorderen Plätze einfahren und hat nun, als Tabellendritter, drei Punkte Vorsprung auf den ersten Verfolger aus Magdeburg. Zudem ist man durch den Erfolg über Großaspach punktgleich mit den Baden-Württembergern, die selbst allerdings mit dem bisherigen Saisonverlauf völlig zufrieden sein dürften, denn als Tabellenzweiten zur WInterpause hatten die SG wirklich nur die Wenigsten gesehen.

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21. Spieltag; FC Erzgebirge Aue - SG Sonnenhof Großaspach (Stimmen zum Spiel)
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Rüdiger Rehm, der Mann an der Seitenlinie der SGSG: "Erstmal bin ich natürlich sehr froh, dass ich mit meinem Verein hier in meine alte Heimat kommen durfte. Es ist zwar nicht meine erste Heimat, aber es hat mich gefreut, auch wenn es am Ende des Tages nicht so ausgegangen ist, wie ich mit das vorgestellt habe. Es ist mir aber lieber, ein Spiel zu verlieren und Eines zu gewinnen, anstatt zwei Mal unentschieden zu spielen. Man muss aber auch sagen, für Aue war es ein völlig verdienter Sieg. Wir sind heute einfach nicht rein gekommen, wir haben heute einfach nicht unser Maximum abgerufen und Erzgebirge Aue hat sehr viel investiert und für das Spiel gemacht. Sie haben eine hohe Laufbereitschaft trotz des Pokalspiels gezeigt, wobei wir uns daraus natürlich einen Vorteil erhofft hatten. Es ist uns nicht gelungen, den Gegner so müde zu machen, dass wir am Ende den entscheidenden Treffer zu machen. Es ist für heute sehr schade, aber wir haben eine tolle Hinrunde gespielt und die Mannschaft hat Unglaubliches geleistet im letzten Halbjahr und das will ich ihr auch nicht nehmen, auch wenn uns diese Niederlage heute natürlich weh tut. Aber nach den vier Stunden Heimfahrt werden wir wieder stolz aus dem Bus steigen. Wir haben ja auch nicht gegen irgendwen verloren, sondern gegen einen Zweitligaabsteiger und man weiß auch, warum Aue bisher noch kein Heimspiel verloren hat. Das hat man heute gesehen, da steht eine tolle Kulisse dahinter und die Jungs fighten und geben Alles. Ich hoffe, dass wir uns mit Aue in der Rückrunde ein Nahduell geben können und hoffen, dass wir da vorne dabei bleiben können. Das wollen wir, aber nichts desto trotz bleibt unser Ziel 46 Punkte."

Pavel Dotchev, der Übungsleiter der Veilchen: "Ich bin mir echt sicher, dass Rüdiger Rehm und seine Mannschaft dran bleiben werden. Ich weiß, dass die Mannschaft eine gute Rückrunde spielen wird. Man hat heute gesehen, dass diese Mannschaft sehr gut arbeitet, aber wir haben heute verdient gewonnen. Ich glaube, dass wir das Spiel schon von der ersten Minute an in der Hand hatten. Wir haben uns das auch gewünscht, dass wir mehr Ballbesitz haben, denn wen man im Ballbesitz ist, kann man kein Tor bekommen. Es war uns bewusst, dass Großaspach auf die Spielaufbauballverluste lauern, aber trotzdem wollte ich heute das Risiko eines sauberen Spielaufbaus eingehen. Ich wollte keine langen Bälle schlagen lassen. Wir sollten Mut haben unter Druck Fußball zu spielen und das ist uns sehr gut gelungen und ich glaube genau das war der Weg zum Erfolg. Wir haben den Gegner dann am Ende ein bisschen Müde gespielt. Sie mussten viel Laufen und wir haben die Bälle immer wieder in die Kette gesteckt. Wir hatten in der ersten Halbzeit schon tolle Chancen und es hatte sich schon angedeutet, dass wir auf einem guten Weg sind. Was aber natürlich gefährlich war, ist dass wir wussten dass Aspach wenige Chancen braucht und deswegen fehlte uns ein wenig die Ruhe. Aber wir haben es 90 Minuten lang durchgehalten und am Ende muss ich meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir waren physisch präsent. Wir hatten aber noch einige Chancen um mehr Tore zu machen, besonders als der Gegner dann aufgemacht hatte, aber da fehlt uns die Ruhe, um das so richtig aus zu nutzen. Unter dem Strich muss ich aber sagen, das war ein absolut verdienter Sieg und ich muss sagen, Handle hat heute vielleicht den Unterschied gemacht. Am letzten Spieltag im Kalender so eine Leistung abzurufen, da muss ich den Hut vor meiner Mannschaft ziehen."

Quelle: fc-erzgebrige.de


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