20. Spieltag; Fortuna Köln - SG Sonnenhof Großaspach (Stimmen zum Spiel)

Die SG Sonnenhof Großaspach musste eine schmerzhafte Niederlage bei Fortuna Köln einstecken. Nachdem die Mannschaft unter Uwe Rapolder zuerst drei Siege am Stück holte und sich aus dem Tabellenkeller befreite, setzte es nun bereits die zweite Niederlage in Folge beim 0:4 gegen Fortuna Köln. Die Fortunen hingegen konnten einen wahren Befreiungssschlag landen und stehen mittlerweile mit 28 Punkten im gesicherten Mittelfeld der Tabelle auf Rang 11.

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20. Spieltag; Fortuna Köln - SG Sonnenhof Großaspach (Stimmen zum Spiel)
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Uwe Rapolder, der Übungsleiter der SGS: "Gratulation an die Fortuna zu einem verdienten Sieg. Die Fortuna war am Anfang sehr druckvoll und dann sehr effizient vor Allem. Fortuna hat halt einfach den Abstiegskampf angenommen und sich fast raus gespielt und wir haben das halt noch nicht getan. Es war aber auch voraus zu sehen, vor vier Wochen waren wir letzte mit 11 Punkten, jetzt haben wir 20. Sechs Punkte sind bis Weihnachten noch möglich, aber so wie wir heute gespielt haben, wird das nix. Aber vielleicht können wir den Schalter noch einmal umlegen und drei oder sogar vier Punkte machen und können dann schön über den Winter reagieren und sehen, ob dann die Rückrunde besser läuft als heute. So holt man keinen Punkt. Zu wenig Körpersprache, zu viel Spielerei und die Kölner haben es uns dann vorgemacht, haben uns gnadenlos ausgekontert, waren aggressiv und präsent in den Zweikämpfen und so spielt man im Abstiegskampf und daher fahren wir auch mit einer 4:0 Klatsche nach Hause."

Uwe Koschinat, das Pendant Rapolders auf Seiten der Kölner Fortuna, war nicht ganz zufrieden: "Ich habe es nicht so klar empfunden. Es war in der ersten Halbzeit so, dass mit Sicherheit neben dem 1:0, das sehr gut heraus gekontert war, vorher schon ein oder zwei Chancen da waren, in Führung zu gehen. Aber man darf auch nicht verschweigen, dass wir eine hohe Anzahl an Gegenaktionen zu verkraften hatten. Zwar nicht direkt in der Box, aber viele Aktionen aus dem Halbfeld konnten abgeschlossen werden. Es war uns klar, dass sich Großaspach durch diese schnellen Kombinationen klar strukturiert nach vorne kombiniert und sich gute Situationen im Strafraum heraus spielen kann, wenn wir sie um die Mittellinie herum nicht zum Stoppen bringen können. Da mussten wir dann einige Abschlüsse hinnehmen und verschenkten auch eine ganze Menge an Standardsituationen. Wir hatten uns aber darauf vorbereitet, dass die Präzision, mit der Landeka und Rizzi die Bälle in den Strafraum schlagen, sehr hoch ist, aber wir haben dann auch manchmal nicht gut verteidigt. Fällt in dieser Phase ein Gegentor, läuft das Spiel wahrscheinlich anders. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann geschafft und ich denke, dass war der Schlüssel zum Sieg, es zu einem dreckigen Spiel zu machen und Großaspach schon viel früher im Spielaufbau zu stören. Wir haben dann auch in den Zweikämpfen aggressiver gearbeitet und deswegen hatte ich im zweiten Durchgang schon das Gefühl, dass wir mit den einfach strukturierten Gegenstößen dem Gegner richtig weh tun können. Dass das Ergebnis so hoch ausgefallen ist, ist mit Sicherheit auch ein Stück weit dem Spielverlauf geschuldet. Großaspach hat dann nach dem 0:2 noch einmal Alles versucht, um das Spiel um zu biegen und das hat uns Räume gegeben, die wir heute endlich mal gut ausgenutzt haben. Wir haben unsere Konter heute auch gut zu Ende gespielt. Aus meiner Sicht ein ein wenig zu hoch ausgefallener Sieg, aber auch Einer, der mit Sicherheit die letzten Wochen krönt. Es ist das vierte "zu-Null-Spiel" in Serie und ich muss sagen, meine Mannschaft zeigt schon einen unbändigen Willen, um die Spiele zu entscheiden. Ich glaube, wir haben jetzt die fantastische Chance noch vor dem Winter die "3" vorne dran stehen zu haben. Ich glaube, das ist der Mannschaft noch höher an zu rechnen, als die Ergebnisse im letzten und vorletzten Jahr zu Weihnachten. Was die Mannschaft in den letzten Wochen leistet, nötigt mir ganz großen Respekt ab. Das ist die Basis dafür, dass wir aktuell in dieser Luxussituation stehen. "


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