12. Spieltag; VfB Stuttgart II - Fortuna Köln (Stimmen zum Spiel)

Der VfB Stuttgart II konnte sich gegen einen starken Aufsteiger aus Köln knapp und glücklich mit 3:1. Die Fortuna hatte viele Chancen und war nahezu über den gesamten Spielverlauf besser, der VfB II war aber im Abschluss eiskalt.

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12. Spieltag; VfB Stuttgart II - Fortuna Köln (Stimmen zum Spiel)
Foto: Sportvertrieb-Hasselberg
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Uwe Koschinat, der Kölner Coach, war mit seiner Mannschaft sehr zufrieden, auch wenn es dieses Mal nicht für Punkte reichte. "Zunächst einmal Gratulation an Jürgen Kramny und seine Mannschaft zum Sieg. Ich glaube, die Grundvoraussetzungen vor der Partie vor allem auf Grund des zum Teil gestrigen Spieltages war natürlich schon sehr spannend, weil wir natürlich heute mit einem Sieg die Möglichkeit gehabt hätten, durch das Fortsetzen der Serie uns im Mittelfeld fest zu setzen und den Abstand zu den unteren Plätzen extremst zu erhöhen. Das ist uns aber leider heute nicht gelungen und es kann keine zwei Meinungen darüber geben, dass wir heute aus meiner Sicht wieder ein sehr gutes Spiel gemacht haben, dass wir uns auch eine hohe Zahl an hundertprozentigen Tormöglichkeiten erspielt haben. Das hatte in den ersten zehn Minuten schon mit zwei Hochkarätern begonnen. Dann hatten wir in der zweiten Halbzeit mehrfach die Möglichkeit den Anschlusstreffer zu erzielen und als dieser dann endlich gefallen war hatten wir auch die Chancen zum Ausgleich. Aus meiner Sicht wäre das heute mit Sicherheit nicht unverdient gewesen. Am Ende bleibt mir nur übrig zu sagen, dass ich der Mannschaft ein ganz großes Kompliment machen muss, dass sie in dieser englischen Woche nach dem 0:2 noch einmal so viel investiert hat. Wir konnten das Spiel bis in die tiefe 80. Minute offen halten, dass wir heute die Möglichkeit hatten hier zu punkten und ich glaube, da sind wir mit Sicherheit auf einem sehr guten Weg. Wir haben eine sehr emotionale Phase hinter uns mit fünf Niederlagen gefolgt von drei Siegen. Jetzt sind wir leider wieder ein bisschen auf dem Boden der Tatsachen und haben jetzt am kommenden Wochenende gegen Cottbus wieder ein wenig Ergebnisdruck. Den hätte ich mir durch Punkte aus Stuttgart eigentlich recht gerne erspart, aber so müssen wir die Situation annehmen. Unter dem Strich ist es eine unglückliche Niederlage für uns, auf der anderen Seite, wenn man denn sieht, wer letztendlich für die drei Punkte des VfB Stuttgart verwantwortlich ist, sieht man einen Spieler, der im Gesamtpaket unseren Etat ausmacht. Dass ein solcher Spieler auch einmal an einem Spieltag in der 3. Liga den Unterschied machen darf, erklärt sich irgendwo von selbst."

Jürgen Kramny, der Trainer des VfB Stuttgart II, stimmte seinem Pendant beinahe komplett zu. "Ich kann das größtenteils so wiedergeben, wie es Uwe Koschinat gesagt hat. Es war wirklich so, dass wir die ersten zehn Minuten Probleme hatten, dass wir sehr leichtsinnig waren gerade im Abwehrverbund. Dort waren wir nicht so konsequent und dadurch hatte der Gegner ein paar Situationen im Strafraum bei denen wir keine Zuordnung hatten und auch Glück hatten, dass kein Tor fällt. Wir haben aber anschließend nach und nach besser ins Spiel gefunden und hatten beim Elfmeter auch ein bisschen Glück. Ich glaube der Schiedsrichter wollte diesen erst nicht geben, aber der Linienrichter hat es genauer gesehen. Unser Spieler hat gesagt, er ist getroffen worden, aber das lassen wir jetzt einfach so dahin gestellt. Wir gehen dann in Führung, was sich aber nicht unbedingt abgezeichnet hatte. Dann folgte eine tolle Einzelaktion von Ginczek zum 2:0, weshalb wir bis zur Halbzeit auf der Siegerstraße waren. Aber anscheinend wollten wir uns nach der Pause selber wieder auf die Verliererstraße bringen. Die Mannschaft war anschließend total unkonzentriert und wir bekommen den Anschlusstreffer. Wir mussten viele gefährliche Situationen überstehen. Wir haben ständig versucht von draußen zu korrigieren, aber die Spieler haben nicht mehr so zugehört. Der Gegner war auch wahnsinnig präsent im Spiel und ließ uns keine Ruhe in den Aktionen. Jerome Kiesewetter brachte dann etwas Entlastung, aber auch nicht bis zum Schluss. Gott sei Dank haben wir durch das 3:1, das war eine richtig gute Aktion, den Sieg eingefahren, denn ich glaube, dass beim Stand von 2:2 noch einer reinrutschen hätte können."

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