VfL Osnabrück: Amir Shapourzadeh neuer Sportdirektor

Langjähriger Profi war zuletzt bei Würzburger Kickers und Admira Wacker in Österreich tätig.

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VfL Osnabrück: Amir Shapourzadeh neuer Sportdirektor
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Der Prozess für die Auswahl eines neuen Verantwortlichen für den sportlichen Bereich beim Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück ist erfolgreich abgeschlossen. Ex-Profi Amir Shapourzadeh hat einen Zwei-Jahres-Vertrag als Sportdirektor bei den Lila-Weißen unterzeichnet. Mit den anstehenden Aufgaben hat er unmittelbar begonnen.

2016 beendete Shapourzadeh seine aktive Kariere als Profifußballer bei den Würzburger Kickers, mit denen er zwei Aufstiege als Mannschaftskapitän feiern durfte, und wechselte bei den "Rothosen" ins Management. Dort sammelte er erste Erfahrungen als Direktor Profifußball, die er ab 2017 für Admira Wacker als Sportdirektor einbrachte.

Bis zum Ende der Saison 2019/2020 stand der in Teheran geborene Iraner bei den Österreichern unter Vertrag, die in dieser Zeit in der höchsten Liga der Alpenrepublik spielten. Dabei war die Arbeit von Amir Shapourzadeh unter anderem auf die Entwicklung von jungen Talenten ausgelegt, passend zur Klubphilosophie als Aus- und Weiterbildungsverein. So hat der 38-Jährige auch auf die Potenziale der eigenen Nachwuchsakademie gesetzt. Ein prominentes Beispiel dieser Entwicklungsstrategie ist Sasa Kalajdzic, der für eine Rekordablöse von Admira Wacker zum VfB Stuttgart wechselte, inzwischen bei vielen europäischen Topklubs auf dem Zettel steht und zum österreichischen Nationalspieler wurde.

"Wir haben mit Hilfe einer auf diese Fragen spezialisierten Personalberatungsagentur auf der Basis des zuvor erstellten Profils eine lange Liste mit potenziellen Kandidaten auf eine Kurzform eingegrenzt und haben mit diesem Personenkreis intensive Gespräche geführt – sowohl digital als auch persönlich", erklärt VfL-Geschäftsführer Dr. Michael Welling. "Amir Shapourzadeh hat sowohl die Mitglieder des Beirats als auch mich nicht nur inhaltlich, sondern auch als Person überzeugt. Amir kennt das Innenleben einer Kabine aus seiner aktiven Zeit als Profifußballer und hat unmittelbar im Anschluss sehr zielstrebig den Weg als Sportdirektor eingeschlagen. Er verfügt entsprechend bereits über mehrjährige Erfahrung in verantwortlicher Position und hat diese Rolle als Teamspieler erfolgreich ausgeführt. Gleichzeitig steht er für die Entwicklung einer Mannschaft und von Talenten, ein wichtiges Kriterium bei der finalen Auswahl, die wir einstimmig getroffen haben."

Während seiner Karriere als Spieler trug Amir Shapourzadeh unter anderem die Trikots des Hamburger SV, des FC Hansa Rostock (Aufstieg in die Bundesliga), des FSV Frankfurt und von Kickers Offenbach. Während seiner Station bei den Sportfreunden Lotte (2012 bis 2014) hatte er den VfL Osnabrück und die Bremer Brücke bereits aus nächster Nähe kennengerlernt.

"Ich habe mich sehr intensiv mit der Aufgabe beim VfL Osnabrück beschäftigt, habe sowohl die Gespräche als auch die Protagonisten und die Rahmenbedingungen auf mich wirken lassen und mich dann aus voller Überzeugung für den VfL und die Herausforderung hier entschieden. Entsprechend freue ich mich über das Vertrauen der Gremien und von Michael Welling als Geschäftsführer und bin voller Tatendrang", sagt Amir Shapourzadeh. "Ich habe mich bereits mit dem neuen Cheftrainer Daniel Scherning sowie den weiteren sportlich Verantwortlichen Julius Ohnesorge und Alexander Ukrow ausgetauscht. Wir haben unsere Ideen und Ansätze übereinandergelegt. Zunächst gilt es, die Kaderplanung weiter voranzutreiben. Dabei können wir gemeinsam auf die bereits im Team gelegten Vorarbeiten und Grundlagen aufbauen. Wir haben keine Zeit zu verlieren, denn in der kommenden Woche ist Trainingsauftakt und in knapp fünf Wochen beginnt die neue Saison - und dann auch für mich das Erlebnis Bremer Brücke nicht mehr als Spieler einer Gastmannschaft, sondern als Teil dieses Klubs.“

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