Darum ist die 3. Liga mehr als nur der kleine Bruder der Bundesliga

Die Fußball-Bundesliga kennt natürlich jeder: 18 Teams und der FC Bayern München fast immer als Rekordmeister. Doch auch die dritte Liga hat viel zu bieten, denn hier kämpfen ebenso 20 ambitionierte Teams um den Sieg. Wer ab- und aufsteigt, wird jede Saison aufs Neue ausgespielt und nicht selten müssen die Fans dabei starke Nerven beweisen, denn viele Ligaplätze entscheiden sich erst in der letzten Partie. Warum die 3. Liga mehr zu bieten hat als nur das Prädikat „kleiner Bruder von …“, erfahren Sie hier.

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Darum ist die 3. Liga mehr als nur der kleine Bruder der Bundesliga
Foto: Noah Wedel
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Das macht die 3. Liga aus

Gegründet im Juli 2008, besteht die 3. Liga seither und für die Spitzenreiter geht es um die Möglichkeit, in die 2. Fußball-Bundesliga aufzusteigen. Wer in der Tabelle der 3. Liga auf dem letzten Platz rangiert, steigt ab, beispielsweise in die Fußball-Regionalliga Nord.

20 Teams kämpfen Spiel für Spiel darum, sich die wichtigen Punkte zu sichern. Dabei sieht die Zusammensetzung jede Saison völlig anders aus. Schließlich steigen aus der 2. Liga Vereine ab und aus den Regionalliegen auch Vereine auf. Dieses Fußball-Bäumchen-Wechsel-Spiel ist vor allem für echte Fußball-Fans spannend. Wer seinen Verein gut kennt und die Leistungen optimal einschätzen kann, könnte damit sogar legal Wetten bei einem Buchmacher platzieren.

Tipp: Auch die 3. Liga macht mal Pause. Damit es keinen Fußball-Blues gibt, können Sie sich die Zeit vertreiben, beispielsweise in einem Online-Casino. Neuecasinos24.com hat eine Liste für sichere Casinos mit Echtgeld, um sich die Zeit bis zum erneuten Anpfiff der 3. Liga in einem seriösen Online-Casino zu vertreiben.

Der Spielmodus in der 3. Liga – dann geht´s endlich wieder los

In jeder Saison gibt es die Auf- und Absteiger, die das Ligageschehen gehörig durcheinanderwirbeln. Mal gibt es am Ende der Saison Champagner und Bierduschen, mal sind es tränengefüllte Gläser wegen des Abstiegs.

Sie können hautnah dabei sein und all diese Emotionen miterleben, im Stadion oder live am TV. Vor allem regionale TV-Sender mit öffentlich-rechtlich im Auftrag, übertragen ausgewählte Partien live oder bieten zumindest eine Zusammenfassung mit Live-Bildern im Programm. Wann der Anpfiff für den ersten Spieltag ist, entscheidet sich in der Saison. 2020/2021 war es der 18. September 2020. An diesem Freitag trafen der FC Kaiserslautern und der SG Dynamo Dresden aufeinander – Dresden gewann mit einem Tor.

Gespielt wird an 38 Tagen, sodass Fußball-Fans 38-mal Nervenkitzel verspüren und häufig erst am Ende wissen, ob das favorisierte Team auch in der kommenden Saison noch in der 3. Liga spielt oder vielleicht doch den Aufstieg schafft.

Die Rekorde der 3. Liga

Oftmals wird die 3. Liga nur belächelt und als kleiner Bruder der 1. Bundesliga gesehen. Das stimmt allerdings überhaupt nicht, denn auch in der 3. Liga gibt es passionierte Teams, Rekordspieler oder atemberaubende Torschütze und andere Aktionen. So gibt es eine ewige Tabelle aus Liga drei, die der SV Wehen Wiesbaden mit 549 Punkten (Stand zum Ende der Saison 2019/2020) unumstritten anführt. Auch der VfL Osnabrück ist hier vertreten, mit sagenhaften 527 Punkten. Marburg schaffte es auch, als einziger Fußballverein gleich zweimal Meister der 3. Liga zu werden und hat sich damit selbst ein Denkmal gesetzt.

Das Torfeuerwerk gibt es nicht nur in der Bundesliga, sondern auch in der 3. Liga. Mit 27 Toren gelang es dem Spieler vom SV Darmstadt 98 Dominik Stroh-Engel, gleich 27-mal in den Kasten zu treffen. Auf das Konto des 1. FC Magdeburg gehen die meisten Siege, insgesamt 27 in der Saison 2017/2018.

Der SC Paderborn 07 schoss die meisten Tore 2017/2018, denn die Spieler des Vereins trafen insgesamt 90-mal das Runde ins Eckige. Die wenigsten Niederlagen bislang musste Dynamo Dresden verkraften, denn in der Saison 2015/2016 unterlag das Team aus Sachsen lediglich zweimal. Sachsens FC Erzgebirge Aue hat ebenfalls von sich reden gemacht: als Team mit den wenigsten Gegentoren. In der Saison 2015/2016 landete der gegnerische Ball nur 21 Mal im Tor der Veilchen.

Diese Teams landeten von der 1. Liga in der 3. Liga

Dass der Aufstieg von der 3. Liga in die 1. Liga und umgekehrt gelingen kann, zeigen viele Beispiele. Einige Teams schafften es, als Sieger in der 3. Liga mit Spielerfolgen in die 1. Liga aufzusteigen. Doch es gibt auch Teams, die immer wieder „durchgereicht“ wurden und ihre Fans auf eine Achterbahnfahrt der Ligen mitnehmen.

Der SC Paderborn hat eine vielleicht unumstrittene Siegeskrone: Der Verein wurde direkt nach der Einführung der eingleisigen Liga Drei außer 1. Bundesliga „durchgereicht“. Allerdings befindet sich das Team in guter Gesellschaft, denn es geht auch anderen Mannschaften so. Der FC St. Pauli musste 1978/79 ebenfalls aus der 1. Bundesliga absteigen. Eigentlich in die 2. Liga, jedoch fehlte am Ende der nächsten Saison das Geld, um die DFB-Lizenz zu erhalten. Deshalb ging es in die Amateur-Oberliga Nord. 2002/03 stieg die Mannschaft erneut ab und konnte erst 2007 wieder in die 2. Liga aufsteigen.

Noch bitterer war der Höhenflug mit freiem Fall für den SSV Ulm in der Saison 2000/2001. Zuvor galt das Team als gefeierter Star, denn es ging zunächst über die Regionalliga-Süd mit Direktticket in die Bundesliga. Die Freude darüber währte aber nicht lange, denn es ging 2000 bereits in die 2. Liga und danach sogar zur Regionalliga.

In der 3. Liga wird viel gereist

Abhängig davon, welche Teams in der aktuellen Saison in der 3. Liga mitspielen, müssen Fans und Vereine viel reisen. Ausgetragen werden die Spiele in Kaiserslautern, Dresden, Rostock, Mannheim, Saarbrücken, München, Zwickau, Lübeck, Duisburg oder Magdeburg. Da jedes Team zweimal gegeneinander antritt (im gegnerischen und heimischen Stadion) kommen einige Tausende Kilometer während einer Saison zusammen. Zu den größten Stadien, welche es bei den bisherigen Vereinen der 3. Liga gibt, gehören zweifelsohne die Merkur Spiel-Arena in Düsseldorf (mehr als 54.000 Plätze) oder das Starten in Dresden (über 30.000 Plätze). Zum Vergleich: Die Allianz-Arena des Rekordmeisters FC Bayern München hat mehr als 75.000 Plätze.

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