Gladbachs-Johnson:


Erstmalig spielt Borussia Mönchengladbach in der Champions League. Auch für die einzelnen Spieler ist diese Premiere etwas ganz Besonderes. Bis September müssen die Kicker des letztjährigen Tabellendritten allerdings noch warten, ehe die Gruppenphase dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs beginnen wird. Da die Borussia zahlreiche Nationalspieler in seinen Reihen hat, sind viele Spieler erst verspätet in die Vorbereitung eingestiegen. Auch für Fabian Johnson gilt dies. Der ehemalige Hoffenheimer war letzte Woche noch beim Gold Cup für die USA im Einsatz. Nun hat er sich umfassend zur Perspektive bei den "Fohlen" geäußert.

Gladbachs-Johnson:
Große Vorfreude auf die neue Serie

Der 27-jährige Deutsch-Amerikaner macht keinen Hehl aus seiner großen Vorfreude auf die europäische Königsklasse, die zeitnah auch im Borussia-Park Einzug halten wird. So beschreibt er seine Gefühlswelt wie folgt: "Ich bin natürlich froh, wieder hier zu sein und gemeinsam mit der Mannschaft zu trainieren. Auf die neue Saison freue ich mich sehr. Jeder Fußballer hat das Ziel, irgendwann einmal international oder sogar in der Champions League zu spielen. Genauso war es auch ein Ziel von mir. Deshalb werde ich in den kommenden Wochen Gas geben, um dann auch dabei zu sein."

Und jährlich grüßt die Verspätung

Ganz wichtig wird es für Borussia Mönchengladbach auch sein, dass der Fokus trotz all der Aufregung um die Champions League auch weiterhin auf die Bundesliga ausgerichtet sein sollte. Zur Zielsetzung für die neue Serie berichtet Johnson: "Wir haben letztes Jahr eine Riesensaison gespielt. Es wird natürlich nicht leicht, das zu toppen. Aber wir werden versuchen, erneut das Bestmögliche herauszuholen. Dann werden wir sehen, wofür es am Ende reicht." Da der gebürtige Münchener ein vielbeschäftigter Nationalspieler ist, erlebt er den Fluch und Segen zugleich. Segen, weil es eine große Ehre ist, dass er als US-Nationalspieler fungieren kann. Ein Fluch ist es, weil er in jeder Sommervorbereitung erst verspätet in den Trainingsbetrieb einsteigen kann, was seine sportliche Perspektive nicht gerade maßgeblich verbessert. So ist der Erfahrungswert auch vor einem Jahr so gewesen, dass er zunächst mit einem Reservistendasein Vorlieb nehmen musste. Bekanntlich kam er nach der WM-Teilnahme auch 2014 erst später zum Team. Ein gleiches Schicksal wie vor einem Jahr erhofft er sich nun jedoch nicht, wie er "borussia.de" ehrlich anvertraut hat: "Das wird sich zeigen. Ich habe noch kein Testspiel mit der Mannschaft gemacht, was natürlich nicht optimal ist. Aber das Wichtigste ist jetzt, erst einmal den Rest der Vorbereitung fit zu bleiben und wenn ich dann irgendwann meine Chance bekomme, diese auch zu nutzen."

Intensive und abwechslungsreiche Sommerpause

Die Beanspruchung in der Sommerpause ist für ihn gewaltig gewesen, da die Partien mit der USA befreits kurz nach dem Bundesligaende begonnen haben. Immerhin gab es nach den Freundschaftsspielen gegen die Niederlande und Deutschland eine kurze Pause, was jedoch nicht zur gänzlichen Erholung ausgereicht hat. Auf die Frage, ob er sich denn ausreichend regenerieren konnte, antwortet er: "Nicht allzu viel. Wir hatten unmittelbar nach der Saison noch die beiden Testspiele in Holland und Deutschland. Danach hatte ich zwei Wochen frei und habe versucht, so gut wie möglich abzuschalten. Aber dann ging auch schon wieder zurück in die USA. Dort haben wir uns eine Woche auf den Gold Cup vorbereitet und das Turnier hat ja auch drei Wochen gedauert."

Enttäuschung über Ausscheiden gegen Jamaika

Keine Sorge hat er, dass er bereits jetzt eine Partie für die Gladbacher absolvieren muss, denn sein körperlicher Zustand ist absolut ausreichend, wie er "borussia.de" verraten hat: "Klar, ich stehe voll im Saft. Ich habe beim Gold Cup sechs Begegnungen absolviert, bin also im Spielrhythmus und fühle mich gut. Letztendlich ist es aber die Entscheidung des Trainers, ob ich jetzt dabei bin und er mich spielen lässt oder nicht." Natürlich macht er auch überhaupt keinen Hehl aus seiner Enttäuschung, dass gegen den Außenseiter aus Jamaika das vorzeitige Ausscheiden vor heimischer Kulisse gekommen ist: "Gegen Jamaika im Halbfinale auszuscheiden, war nicht unser Plan. Unser klares Ziel war es, mindestens ins Endspiel zu kommen. Aber wenn man die Tore nicht macht, darf man sich nicht beschweren. Wir sind verdient ausgeschieden und müssen die Fehler bei uns selbst suchen.


Quelle: borussia.de
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Borussia Mönchengladbach, Fabian Johnson, Champions League, USA, Gold Cup, Bundesliga.
Datum: 30.07.2015 13:23 Uhr
Url: http://www.3-liga.com/news-fussball-gladbachs-johnson--die-letzte-saison-zu-toppen--wird-nicht-leicht-21696.html
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