14. Spieltag; SV Wehen Wiesbaden – SC Preußen Münster

Veröffentlicht: 20.11.2017 06:39 Uhr | Autor: Johann Sebastian Künzig | Bild: Foto Huebner

Der SV Wehen Wiesbaden hat die Chance durch einen Sieg auf den Aufstiegsrelegationsplatz zu klettern und so die Kölner Fortuna zu verdrängen. Münster braucht aber auch dringend Zählbares, denn drei Punkte Vorsprung auf die rote Linie sind alles Andere als komfortabel.

Unter der Woche konnte der SV Wehen Wiesbaden dem Bundesligisten aus Schalke das Leben im DFB-Pokal schwer machen, doch nun geht es in der Liga weiter. „Die Liga ist unser täglich Brot und hat die oberste Priorität! Die Umstellung darf uns nicht schwerfallen, die Jungs sind auch schon wieder fokussiert auf Preußen.", stellte SVWW-Coach Rehm auf der vereinseigenen Homepage klar, dass man sich nun voll dem Spiel gegen den SC Preußen Münster widmet.

Vom Tabellenstand will sich der Fußballlehrer in Diensten der hessischen Landeshauptstädter nicht blenden lassen. „Münster ist nach einem guten Saisonstart in ein Loch gefallen. Die Erwartungen beim SCP sind höher als der Tabellenrang. Von der Qualität her gehört Münster auch in das obere Tabellendrittel.", warnte Rehm davor, dass man die Adlerträger unterschätzt.

Die Marschroute für das kommende Heimspiel steht fest. „Wir brauchen den Mut aus den letzten 30 Minuten gegen Schalke und die Effizienz aus dem 5:0 in Würzburg. Wir wollen aktiv sein, mit Tempo Fußball spielen und somit den Gegner vor Probleme stellen.".

Benno Möhlmann, der Mann an der Seitenlinie der Adlerträger, erwartet beim Tabellenvierten natürlich eine große Herausforderung. „Das wird eine schwere Aufgabe und Wiesbaden wird in ihrer Situation natürlich ein anderes Selbstbewusstsein haben als wir. Aber die Unterschiede sind trotzdem nicht so groß – und das versuche ich den Jungs auch zu vermitteln. Wir müssen unsere Chancen suchen.“, so der erfahrene Fußballlehrer auf scpreussen-muenster.de. Das Wiesbaden unter der Woche ein Spiel zu bestreiten hatte, sieht er nicht als Vorteil. „Sie hatten dann fünf Tage Pause, das wird keine großen Nachwirkungen mehr haben.“.

Personell müssen die Adlerträger auf Cueto, Schwarz und Warschewski. Menig Tritz und Braun waren unter der Woche auch angeschlagen. Schweers und Rühle sind ebenfalls fraglich, genauso wie Mai, der im Training einen Tritt an die Ferse einstecken musste.

Auf Wiesbadener Seite gibt es Hoffnung auf einen Einsatz von Ruprecht der im DFB-Pokal fehlte. Ansonsten fehlen weiterhin Pezzoni, Dittgen, Schwadorf, Lorch und Müller.

Anpfiff in der Wiesbadener BRITA-Arena ist am kommenden Sonntag, den 29. Oktober 2017, um 14 Uhr.

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