DFB-Pokal: Eiskalter Rodriguez schießt Wolfsburg ins Halbfinale


Für den VfL Wolfsburg sind offenbar aller guten Dinge drei. Zum dritten Mal in Serie stehen die Wölfe in der Vorschlussrunde des DFB-Pokals. Im gestrigen Viertelfinale vor der bescheidenen Zuschauerkulisse von nur 15.237 Zuschauern in der Volkswagen-Arena ist der SC Freiburg durch einen umstrittenen Elfmeter mit 1:0 besiegt worden. Nach einem angeblichen Foulspiel von Freiburgs Mittelfeldstratege Schuster an seinem ehemaligen Mitspieler Daniel Caligiuri pfiff Referee Tobias Stieler Strafstoß für den Tabellenzweiten. Im Duell gegen seinen Schweizer-Landsmann Roman Bürki bewies Ricardo Rodriguez große Nervenstärke und versenkte nach 72 Minuten eiskalt zum Siegtreffer. Freiburgs-Trainer Christian Streich war mit dieser Entscheidung überhaupt nicht zufrieden und fühlte sich um eine mögliche Verlängerung betrogen. Hier sind die Reaktionen aus beiden Lagern.

DFB-Pokal: Eiskalter Rodriguez schießt Wolfsburg ins Halbfinale
VfL Wolfsburg

Dieter Hecking: "Es war das erwartet schwere Spiel für uns. Wir haben eine halbe Stunde gebraucht, um richtig ins Laufen zu kommen. Freiburg hat sehr diszipliniert und clever gespielt, erst gegen Ende der ersten Hälfte konnten wir den Druck etwas erhöhen. Im zweiten Durchgang waren wir dann da und haben uns viele klare Chancen herausgespielt. Daher ist es schade, dass lediglich ein Elfmeter diese Partie entschieden hat, denn wir hätten schon vorher eine unserer Chancen nutzen können. Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen, dass sie er erneut geschafft hat, in der zweiten Hälfte das Tempo zu erhöhen und sich Chancen zu erspielen. Das ist bei unserer Dreifach-Belastung nicht selbstverständlich."

Klaus Allofs (Manager VfL Wolfsburg): "Wir haben erwartet, dass es heute schwer werden würde. Auch die letzten Bundesligaspiele waren nicht mehr so durchgehend gut, wie wir das vorher gemacht haben. Man merkt, dass dem einen oder anderen doch so ein bisschen die Kraft und Spritzigkeit gefehlt hat. Wir sind im Moment nicht so voll da, wie in den letzten Wochen."

Daniel Caligiuri (VfL Wolfsburg): "Freiburg hat uns das Leben schwer gemacht, das hatten wir auch so erwarten. Wir haben jetzt die entscheidenden Wochen vor uns und müssen jetzt alles rausholen und konzentriert bleiben."

SC Freiburg

Freiburg-Trainer Christian Streich: "Wir haben in der ersten Halbzeit gut gespielt, haben im zweiten Durchgang aber zunächst zu viele Chancen zugelassen. In dieser Phase hatten wir Glück, dass der VfL nicht in Führung geht. Dann wurde meine Mannschaft bestraft und bekommt erst einen Elfmeter gegen sich, der keiner war, und dann wird ihr ein klarer Strafstoß verweigert. Es ist schade, dass die Partie auf diese Art entschieden wird, weil wir gut gespielt haben. Aber wir müssen mit diesen Entscheidungen leben und uns weiter voll auf den Klassenerhalt in der Bundesliga konzentrieren. Der VfL hat verdient gewonnen, aber dennoch fühlen wir uns ungerecht behandelt."

Julian Schuster (SC Freiburg): "Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt und haben es leider verpasst in Führung zu gehen. In der zweiten Halbzeit waren wir dann leider nicht mehr so konsequent, das ist schade. Das reicht gegen eine so starke Mannschaft wie Wolfsburg nicht, um weiterzukommen."

Felix Klaus (SC Freiburg): "Für uns war es wichtig, hier einen guten Auftritt hinzulegen. Man hat gesehen, dass wir gut drauf sind. Ich denke, wir können trotz der Niederlage stolz sein. Wir haben ein gutes Spiel gemacht und darauf können wir aufbauen."


Quelle: vfl-wolfsburg.de, "web.de"
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: DFB-Pokal, VfL Wolfsburg, SC Freiburg, Christian Streich, Dieter Hecking, Daniel Caligiuri, Julian Schuster,
Datum: 08.04.2015 12:09 Uhr
Url: http://www.3-liga.com/news-fussball-dfb-pokal--eiskalter-rodriguez-schiesst-wolfsburg-ins-halbfinale-19750.html


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