1. FC Köln: Große Hoffnungen in Neuzugang Sörensen


In dieser Transferperiode hat der 1. FC Köln so einiges richtig machen können. Jeder Transfer ist äußerst sinnvoll, denn die Schwächen im Kölner Spiel und Kader wurden erkannt. Die fünf neuen Spieler können die Mannschaft verstärken. Zumindest haben Sie das Potential dafür. Nach den bereits feststehenden Verpflichtungen von Modeste, Hosiner, Heintz und Jojic konnte nun der erhoffte Innenverteidiger verpflichtet werden. Frederik Sörensen wechselt von Juventus Turin zu den Kölner. Der 23-jährige Däne ist mit einem Kontrakt bis zum 30. Juni 2019 ausgestattet worden.

1. FC Köln: Große Hoffnungen in Neuzugang Sörensen
Schmadtke zeigt sich angetan von neuem Spieler

Stillschweigen ist Trumpf, wenn es über die Ablösemodalitäten der beiden Teams geht. Zukünftig wird der 194 Zentimeter große Däne mit der Rückennummer vier ausgestattet. Ein Blick auf seine sportliche Vita zeigt, dass Sörensen trotz seiner Jugend über eine enorme Erfahrung verfügen kann. Im Jahr 2010 wurde er als 18-Jähriger vom dänischen Team Lyngby BK an Juventus Turin ausgeliehen. Nach einer Spielzeit konnte er so stark überzeugen, dass er vom aktuellen italienischen Meister fest verpflichtet worden ist. Leihgeschäfte sollten dem talentierten Blondschopf jedoch die notwendige Spielpraxis geben. Zwischen 2012 bis 2014 verstärkte er die Defensive des FC Bologna, bevor er in der Spielzeit 2014/15 bei Hellas Verona erfolgreich seine Dienste anbot. Insgesamt kommt Sörensen auf 69 Partien in der höchsten italienischen Spielklasse und hat dabei zweimal ins gegnerische Gehäuse treffen können. Die Torgefährlichkeit ist sicherlich ein Punkt, der noch ausbaufähig ist. FC-Geschäftsführer Jörg Schmadtke zeigt sich hochzufrieden, dass es mit der Verpflichtung dieses Kickers geklappt hat: „Ich bin froh, dass wir Frederik Sörensen als Neuzugang für unsere Innenverteidigung verpflichten konnten. Schon als junger Spieler hat er seine Qualitäten bei renommierten Clubs der Serie A unter Beweis gestellt.“ Ein weiterer Vorteil ist, dass er auch international enorme Erfahrungswerte aufweisen kann. Zuletzt nahm er mit Dänemark an der U21-Europameisterschaft teil. Schmadtke urteilt: „Er hat zudem die Junioren-Nationalmannschaften Dänemarks durchlaufen und bringt zahlreiche Voraussetzungen mit, auf die wir bei der Verstärkung unseres Kaders Wert legen.“

Wichtige Erfahrungswerte in Italien

Natürlich war es bekannt, dass sich die Geißböcke auf der Position im Abwehrzentrum verteidigten wollten. Kandidaten wie die Südamerikaner Santana, Douglas und Zambrano ließen sich aus unterschiedlichen Gründen nicht realisieren. Schon häufiger haben die Kölner in den letzten auf junge, ausländische Abwehrspieler gesetzt. Kalas, Bruno und Golobart haben gänzlich enttäuscht. Ein ganz entscheidendes Kriterium unterscheidet den Neuen Sörensen jedoch von diesem Trio: Seine Erfahrungswerte als Stammspieler in einer ausländischen Top-Liga. Dies befähigt ihn auch dazu, dass er nicht nur als Perspektivspieler gilt. Auch FC-Trainer Peter Stöger zeigt sich hocherfreut über den jüngsten Transfercoup: „Es war ja kein Geheimnis, dass wir unseren Kader auf der Innenverteidiger-Position noch verstärken wollten. Ich denke, dass uns das mit Frederik Sörensen sehr gut gelungen ist. Er bringt eine Menge neues Potenzial in die Mannschaft und kann uns sofort weiterbringen.“ Auch der Spieler selbst zeigt sich spürbar angetan von seinem neuen Arbeitgeber und berichtet gegenüber dem „Express“: „Der 1. FC Köln ist ein interessanter Verein, dessen Entwicklung mir imponiert. Natürlich ist der 1. FC Köln auch in Dänemark und Italien sehr bekannt, und ich freue mich, künftig ein Teil dieses traditionsreichen Vereins zu sein.“ Nun herrscht endlich Klarheit, dass er den Weg in die Domstadt gefunden hat, weshalb er der „Bild-Zeitung“ freudig mitteilt: „Ich bin glücklich, hier zu sein!“

Olsen angetan von Sörensen

Im Gegensatz zu Felipe Santana, bei dem ein Muskelfaserriss diagnostiziert worden ist, hat der Däne den obligatorischen Medizincheck gut überstehen können. Sein Berater Michael Bolvig hat sich intensiv mit Schmadtke in der FC-Zentrale äußern können. Auch Bolvig zeigte sich zufrieden mit der zweiten Auslandsstation seines Zöglings und machte tüchtig Bilder von der neuen Anlage seines Spielers. Am Montag wird Sörensen die erste Trainingseinheit am Geißbockheim bestreiten. Auch der ehemalige 1. FC Köln-Trainer und ehemalige Nationaltrainer Morten Olsen findet gegenüber der „Bild-Zeitung“ lobende Worte für den Dänen-Star: „Frederik war ein wichtiger Bestandteil unserer U21. Er ist körperlich stark, gut im Kopfballspiel. Für die Bundesliga ist er ein guter Junge.“

Dänen haben Tradition beim 1. FC Köln

Ein Blick in die Historie kann belegen, dass beim 1. FC Köln eine gewisse Tradition an dänischen Kickern besteht. So belegt ein Blick in die Geschichtsbücher, dass vor ihm Kicker wie Preben Elkjaer, Morten Olsen (war später auch Trainer), Flemming Povlsen, Henrik Andersen, Jann Jensen, Kim Christofte und Peter Madsen in Köln agierten. Olsen findet gut, dass Sörensen bereits frühzeitig ein Auslandsengagement eingegangen ist, wie er begründen kann: „Es war für viele überraschend, dass Frederik Dänemark sehr früh nach Italien verlassen hat, aber das war sehr gut für seine Entwicklung. Die Serie A ist für Abwehrspieler die beste Schule. Er hat in Dreier- als auch Viererketten gespielt, manchmal sogar auch als rechter Verteidiger.“ Olsen hat ihn im Training des A-Teams bereits testen können und kommt zum Entschluss: „Wir hatten einige Jungs aus der U21 dabei. Bis zum Sprung in die Nationalmannschaft stehen noch einige Abwehrspieler bei uns vor Sörensen, aber er ist ohne Frage ein Spieler mit viel Perspektive.“


Quelle: express.de, "bild.de"
Autor: Henning Klefisch
Schlagworte: Frederik Sörensen, 1. FC Köln, Jörg Schmadtke, Bundesliga
Datum: 11.07.2015 12:45 Uhr
Url: http://www.3-liga.com/news-fussball-1--fc-koeln--grosse-hoffnungen-in-neuzugang-soerensen-21392.html


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