Würzburg lässt Torknoten platzen - Spielbericht + Bilder

Die Würzburger Kickers haben am 12. Spieltag ein Zeichen setzen können und haben ihre Torbilanz stark aufgebessert. Nach bisher nur 5 Toren aus 11 Spielen wurden nach dem 3:0 Sieg in Köln nun 8 Treffer. Die Kickers haben nun 15 Punkte auf dem Konto und stehen auf dem 11. Platz. Für die Fortuna aus Köln war die Niederlage einen extrem bittere. Die Mannschaft von Uwe Koschinat ist auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht.

Datum der Veröffentlichung: Uhr | Autor:

Würzburg lässt Torknoten platzen - Spielbericht + Bilder
Foto: Frank Scheuring
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Ergebnis: 0 - 3 (0:2)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Uwe Koschinat, der Cheftrainer der Kölner Fortuna, stellte nach dem 0:3 gegen den VfB Stuttgart II zwei Mal um und brachte Kwame und Dahmani für Engelmann und Rahn.

Bernd Hollerbach, der Mann an der Seitenlinie des Aufsteigers aus Würzburg brachte nach dem 1:1 gegen den Chemnitzer FC ebenfalls zwei frische Kräfte. Benatelli und Jabiri rückten für Russ und Bieber in die Anfangsformation.

Beide Mannschaften starteten erst einmal zaghaft in die Partie, doch die Gäste aus Würzburg hatten die optischen Vorteile inne. Den ersten Abschluss sonderte Daghfous in der 9. Minute ab, doch er zielte noch deutlich zu hoch.

Köln war eher um Ballbesitz bemüht und ließ das Leder immer wieder durch die eigenen Reihen laufen. Würzburg spielte da schon klar direkter und wurde nach einer Viertelstunde für den Einsatz belohnt, nachdem sich Thomik und Gutjahr in den gegnerischen Strafraum kombiniert hatten kam der Ball zu Karsanidis. Dieser wurde letztlich von Pazurek elfmeterwürdig von den Beinen geholt. Den Strafstoß übernahm Daghfous und er verwandelte tatsächlich zur durchaus verdienten Führung für Würzburg.

Nach 20 Minuten gab es dann beinahe die passende Antwort der Hausherren, die erstmals vor dem gegnerischen Kasten für Gefahr sorgten. Bender hatte sich stark gegen Schoppenhauer durchgesetzt und spielte flach auf Marco Königs, der allerdings mit seinem Schuss nur das Außennetz traf.

Nur drei Minuten später wurde es auf der Gegenseite wieder gefährlich, die Kickers zogen sich auf Grund des Vorsprungs nicht zurück, sondern sie spielten weiter munter nach vorne. Karsanidis war am Strafraumrand aufgetaucht und zog ab, doch sein Geschoss jagte Zentimeter über den Kasten.

Nach einer guten halben Stunde war nun auch die Fortuna im Spiel angkommen und konnte das Heft des Handelns in die Hand nehmen. Pazurek war plötzlich im Strafraum der Gäste aufgetaucht und vollstreckte, jedoch schaufelte er die Pille deutlich über den Kasten.

Da auch die Kickers weiter nach vorne spielten, entwickelte sich hier ein offener Schlagabtausch. In der 37. Minute musste Wulnikowski, der Routinier im Kasten der Rothosen, zupacken, doch er war beim Schuss von Dahmani aus 20 Metern zur Stelle und wehrte mit der Faust ab.

Gerade als es schien, dass die Fortuna dem Ausgleich näher war konnten die Gäste hier beinahe mit dem Pausenpfiff nachlegen und auf 2:0 erhöhen. Nach einem schrecklich schlechten Pass von Pazurek in den Lauf von Benatelli war dieser durch und vollstreckte eiskalt zum 0:2 Pausenstand.

Und direkt nach dem Wiederanpfiff kam es noch bitterer für die Hausherren, denn nur wenige Minuten waren in der 2. Halbzeit gespielt, da war hier der Deckel drauf. Karsanidis hatte einen wichtigen Zweikampf gewonnen und sich durchgesetzt. Mit viel Übersicht spielte er auf Daghfous weiter, der den Ball perfekt auf Jabiri flankte und dieser machte tatsächlich unbedrängt das 3:0.

Nun hatte Würzburg den Knoten platzen lassen und spielte auch weiterhin munter nach vorne. Nach einer Flanke in de 64. Minute von Nothnagel wurde in der Mitte das spielgerät noch soeben von Daghfozs verpasst, den zweiten Ball jagte Russ doch deutlich am Kasten vorbei und es blieb beim 0:3.

Erneut nur wenig Minuten später gab es den nächsten Elfmeter für die Gäste. Dieses Mal war es wieder Parzurek, der Karsanidis im Strafraum fällt und einmal mehr gab es Strafstoß für die Kickers aus Würzburg. Daghfous übernahm die Verantwortung erneut, doch Tim Boss, der Mann im Kasten der Fortuna, hat sich zusammen gerissen und stark pariert.

Die Partie geriet nun in ruhigeres Fahrwasser. Köln versuchte zwar noch irgendwie die Niederlage ab zu wenden, doch so richtig gefährlich wurde das Team von Uwe Koschinat nicht mehr werden. Beinahe wäre das Ergebnis am Ende noch höher ausgefallen, aber letztlich scheiterte Jabiri am starken Boss und es blieb beim 0:3 für die Kickers.


Bilder vom Spiel hier


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Daten zum Spiel

Anstoß: 03.10.2015 um 14.00 Uhr (12. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 0 : 3 (0:2)

Tore: 0:1 Daghfous (15. Foulelfmeter), 0:2 Benatelli (42.), 0:3 Jabiri (49.)

Fortuna Köln: Boss - Kwame (55. Oliveira Souza), Hörnig, Flottmann, Tobias Fink - Bender, Pazurek (68. Can Serdar) - Dahmani, Kessel (55. Rahn) - Königs, Biada

Würzburger Kickers: Wulnikowski - Thomik, Schoppenhauer, Weil, Nothnagel - Fennell, Gutjahr (27. Russ) - Karsanidis, Daghfous, Benatelli (90. Kurzweg) - Jabiri

Zuschauer: 1754

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