Wacker Burghausen: Eisernes Sparprogramm ist angesagt

Immer mehr wird deutlich, dass die 3. Liga insgesamt für viele Vereine ein absolutes Verlustgeschäft darstellt. Dies musste nun auch sehr schmerzlich der SV Wacker Burghausen erfahren, der zwar sportlich mit dem 4:0-Sieg beim SV Babelsberg 03 den Klassenerhalt schaffen konnte, jedoch finanziell ein massives Sparprogramm auf die Beine stellen muss. Äußerst bitter sicherlich auch das Ausscheiden aus dem Toto-Pokal bei 1860 Rosenheim.

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Wacker Burghausen: Eisernes Sparprogramm ist angesagt
Foto: Wacker Burghausen
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Verpassen der DFB-Pokalhauptrunde schmerzt gewaltig
Damit ist die DFB-Pokal-Hauptrunde verpasst worden, womit wichtige Einnahmequellen versiegen. Durch diese Niederlage im bayrischen Finale ist eine massive Lücke in der Etat-Planung für die Salzachstädter entstanden. In der kommenden Spielzeit muss eine sechsstellige Summe irgendwie kompensiert werden. Diese Summe setzt sich dadurch zusammen, dass es eine Antrittsgage für ein Spiel gegen einen Bundesligisten gegeben hätte. Diese Summe sei bereits komplett verplant gewesen. Diese Gelder fehlen nun an allen Ecken und Enden. Nun müssen kreative Lösungen schnellstmöglichst her.

200.000 Euro müssen eingespart werden
Aus diesem Grund hat es am Freitagabend im Wacker-Sportheim eine Krisensitzung gegeben, in der es um massive Gehaltskürzungen für die Profi-Mannschaft gilt. So sollen die Kicker 20 Prozent weniger an Gehalt zukünftig erhalten. Nun wenn die Spieler tatsächlich zustimmen würden, dann kann auch in der kommenden Spielzeit in Burghausen Drittliga-Fußball geboten werden. Ansonsten droht die Insolvenz, wenn nicht 200.000 Euro eingespart werden. Stichtag ist der 28. September, um diese Summe auftreiben zu können. Es ist keine zehn Jahre her, als der SV Wacker Burghausen noch in der 2. Bundesliga aktiv gewesen ist. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum der Verein von der deutsch-österreichischen Grenze tatsächlich solche Finanzprobleme hat. So gibt es traditionell ein äußerst geringes Zuschauerinteresse. Auch Sponsoren haben sich im beschaulichen Städtchen nicht gerade zuhauf angemeldet, um für den lokalen Verein zu werben.

Geschäftsführer Hahn macht den ersten Schritt
Nun müssen die Spieler Solidarität mit dem Verein beweisen. Egoistische Interessen sollten hinten angestellt werden. Das Überleben des Arbeitgebers sollte oberste Priorität genießen. Der Verzicht würde das Ansehen bei den Wacker-Anhängern sicherlich noch weiter in die Höhe treiben. Ein Weggang nicht gerade optimal für das Image sein. Es hängt enorm viel von den Gehaltskürzungen ab. So sollen sowohl der Hauptgesellschafter als auch die Stadionbeteiligungsgesellschaft ihr weiteres finanzielles Engagement davon abhängig machen. Auch ein möglicher Rückzug eines großen Sponsors wird weiterhin befürchtet. Wacker-Geschäftsführer Florian Hahn hat nun immerhin schon den ersten Schritt getätigt und hat auf 20 Prozent seines Gehalts verzichtet. Wenn ihm die Spieler nicht nachkommen sollten, wären die Konsequenzen für den Verein frappierend.

Quelle: innsalzach24.de


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