VfL Osnabrück und Preußen Münster trennen sich 2:2 - Spielbericht

Die Lila-Weißen aus Osnabrück und der SC Preußen Münster trennten sich nach 90 Minuten Derby, welche kaum Derbyatmosphäre hatten, mit 2:2. Nachdem es nach dem Ausgleich der Preußen im ersten nicht mehr danach schien, dass noch viel passieren würde, hatte die Schlussphase noch einmal richtig Feuer. Nach einem Eigentor von Willers folgte noch der Ausgleich von Savran, im Anschluss gab es zudem noch eine Rudelbildung, so dass das Spiel nicht mehr angepfiffen wurde.

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VfL Osnabrück und Preußen Münster trennen sich 2:2 - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 2 (1:1)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Joe Enochs, der Mann an der Seitenlinie des VfL Osnabrück, stellte nach der 1:2 Niederlage gegen Dreden lediglich ein Mal um undbrachte Ornatelli an Stelle von Bleker von Beginn an.

Ralf Loose, der Coach des SC Preußen Münster, traute exakt der Truppe, die auch beim 3:1 Sieg über Köln auflief.

Ungewohnt leise war es in der Osnatel-Arena auf Grund des Teilausschlusses, dafür ging es aber auf dem Rasen gleich heiß her. Bereits nach sieben Minuten einer flotten Begegnung gingen die Gastgeber mit 1:0 in Führung. Alvarez hatte bei einem Freistoß ziemlich genau Maß genommen und verwandelte eiskalt aus 22 Metern, ohne Lomb, dem Keeper der Preußen, auch nur den Hauch einer Chance zu lassen.

Trotz des frühen Führungstreffers ließen sich die Hausherren nicht hinten rein drängen, doch auch die Gäste blieben ihrer Herangehensweise vorerst treu und wollten mit guten Kombinationen zum Erfolg kommen. Es mangelte zwar ein wenig an Torraumszenen, aber immerhin konnten die Heimfans schon ein mal jubeln und es entwickelte sich ein derbytypischer Kampf um jeden Meter.

Nach 20 gespielten Minuten tankte sich Osnabrücks Dercho zur Grundlinie durch und versuchte zu flanken. In der Mitte fand er den mit geeilten Hohnstedt, der im Fallen mit seinem Schuss den kurzen Pfosten nur um Haaresbreite verpasste.

Insgesamt mussten sich beide Mannschaften gefallen lassen, dass sie im Angriff einfach konsequenter agieren mussten. Dies schienen sich die Preußen ein wenig aus dem Nichts heraus zu Herzen zu nehmen und erzielten nach 24 Minuten das 1:1. Hoffmann hatte da zu viel Platz und holte 30 Meter vor dem gegnerischen Tor den Hammer heraus. Unhaltbar schlug das Runde im Winkel ein.

Auch nach dem zweiten Treffer der Partie schien das Spiel einfach nicht so richtig ins Rollen kommen zu wollen. Vieles war hier Stückwerk, gute Kombinationen viel zu selten. Es gab auch ganz selten schnelles Umschalten und so trug sich der Großteil des Aufeinandertreffens zwischen den Strafräumen zu.

Nach einer guten halben Stunde versuchten dann die Aderlträger das Zepter immer mehr in die Hand zu nehmen und das Spiel zu machen. Allerdings passierte auch hier nur wenig. Bischoff brachte eine Flanke in den Strafraum, doch er fand keinen Abnehmer. Auch weiterhin gab es gute Ansätze, doch der letzte Pass kam einfach nicht an und es ging mit dem 1:1 in die Pause.

Die 15-minütige Halbzeitpause war vorbei und es ging weiter in Osnabrück mit dem Derby gegen den SCP. Die ersten nennenswerten Aktionen allerdings hatten weniger mit Fußball zu tun. Schiedsrichter Dankert musste in der ersten Phase immer wieder eingreifen, da die Spieler aneinander kamen.

Die erste gute Kombination gab es dann endlich nach einer guten Stunde, doch einmal mehr spielten die Akteure die Angriffe nicht richtig aus.Nachdem es über links ging legte Kopplin stark auf Bischoff ab, der allerdings zu lange herum tingelte, anstatt zu schießen oder weiter zu spielen.

Die Trainer reagierten auf das zerfahrene und schwache Spiel und brachten frische Kräfte, m Anschluss wurde der VfL Osnabrück dann noch einmal aktiver und hatte deutlich mehr Ballbesitz. Zudem konnten sie den Sc Preußen Münster hinten rein drängen können. In der Schlussviertelstunde angekommen spielte mittlerweile nur noch der VfL. Immer wieder flog der Ball von der Außenseite in den Strafraum der Adlerträger, doch zu selten wurde entsprechende verwertet. Hohnstedt versuchte sich nach einer Flanke direkt per Volley, doch das Ding jagte klar über den Kasten hinweg.

Kurz vor Schluss wechselten beide Trainer noch einmal, doch es sollte noch richtig hektisch werden. In der Nachspielzeit flog der Ball in die Mitte vor dem Osnabrücker Tor und Willers wollte, ohne Druck, klären. Doch ihm rutschte der Ball über den Fuß und aus acht Metern ins eigene Tor und erzielte so das 2:1 für die Gäste, die nun ganz nah am Derbysieg dran waren.

Doch tatsächlich sollte der Ausgleich noch fallen. Savran kam nach einem Eckball und einer anschließenden erneuten Flanke aus kurzer Distanz noch einmal zum Schuss und machte tatsächlich noch den Ausgleich zum 2:2. Nach dem Treffer kam es noch zu einer großen Rudelbildung auf dem Feld und Dankert unterbracht die Partie, gab diese auch nicht mehr frei, so dass es beim 2:2 blieb.


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Daten zum Spiel

Anstoß: 23.09.2015 um 18.00 Uhr (10. Spieltag 2015/16)

Ergebnis: 2 : 2 (1:1)

Tore: 1:0 Alvarez (7.), 1:1 Philipp Hoffmann (24.), 1:2 Willers (90. Eigentor), 2:2 Savran (90.+2)

VfL Osnabrück: Schwäbe - Falkenberg (67. Bleker), Willers, Pisot, Dercho (86. Kandziora) - Syhre (53. Sofien Chahed), Christian Groß - Ornatelli, Hohnstedt - Alvarez, Savran

Preußen Münster: Lomb - Kopplin, Heitmeier, Pischorn, Felix Müller - Laprevotte, Bischoff, Schwarz (89. Wiebe) - Philipp Hoffmann (75. Özkara), Kara - Reichwein (68. Krohne)

Zuschauer: 8590

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