Unterhaching: Klamme Spielvereinigung setzt auf die Jugend

Die finanziellen Probleme bei der SpVgg Unterhaching sind bekannt. Es muss in allen Bereichen umfassend gespart werden. Deshalb wurden Leistungsträger der abgelaufenen Spielzeit notgedrungen abgegeben. Stattdessen setzt man auf den eigenen Nachwuchs, der deutlich günstiger ist und wo vor allem die Identifikation ausgeprägter erscheint.

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Unterhaching: Klamme Spielvereinigung setzt auf die Jugend
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Schon sechs Neuzugänge gibt es bei der Spielvereinigung zu bestaunen. Nun dreht sich das Personalkarussell munter weiter, denn aus der eigenen Juniorenabteilung konnten ebenso viele Spieler verpflichtet werden. Mit Torwart Sebastian Wolf, Abwehrspieler Felix Stemmer und den beiden Mittelfeldakteuren Maximilian Siebald und Leon Müller-Wiesen könnten sehr junge Spieler an den Profikader herangeführt werden. Diese vier Spieler sind alle erst Jahrgang 1993. Kein Vergleich hingegen zu Abwehrspieler Mike Niebauer und Mittelfeldmann Lucas Hufnagel, die sogar erst im Jahr 1994 zur Welt gekommen sind. Hoffnungsvolle Talente also, die jedoch erst einmal langsam an die neuen Herausforderungen herangeführt werden müssen.
Der sportliche Leiter Manfred Schwabl erklärt jedoch: „Gleichzeitig bleiben sie aber noch für die U19 in der Bundesliga spielberechtigt.“ Es ist bekannt, dass dieses Sextett in großem Maße für den Klassenerhalt des Nachwuchsteams in der Südstaffel der A-Junioren-Bundesliga verantwortlich gewesen ist. Schwabl begründet diesen Schritt gegenüber dem „kicker“: „Mit dieser Maßnahme wird das vom Präsidium ausgerufene Jugendkonzept weiterhin mit Hochdruck vorangetrieben. In diesem Zusammenhang ein großes Kompliment an die beiden U-19-Trainer Michael Frühbeis und Christian Donbeck. Sie haben einen erheblichen Anteil an der tollen Entwicklung dieser Jungs.“
Ein weiterer Spieler, der möglicherweise bald zum Hachinger Kader gehören könnte, ist Manuel Fischer. In der abgelaufenen Saison hat der 22-jährige Stürmer 25 Spiele für die Reserve von Bayern München bestritten, in denen er drei Treffer erzielen konnte. In diesen Tagen weilt der talentierte Offensivspieler zum Probetraining bei den Münchener Vorstädtern.
Klar scheint, dass Ömer Kanca und Yannic Thiel nicht mehr für den ehemaligen Bundesligisten auflaufen werden. Die beiden Stammspieler waren nicht mehr zu finanzieren und dementsprechend erhielten sie auch kein neues, konkretes Angebot des Vereins. Schwabl bedauert im Münchner Merkur speziell den Abgang von Thiel: „Wir hätten ihn gerne weiter verpflichtet.“ In der vergangenen Saison hat Thiel 37 Spiele absolviert, in denen er immerhin vier Treffer erzielen konnte. Nach einem Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung wird er sich wahrscheinlich dem Liga-Konkurrenten VfL Osnabrück anschließen. Stürmer Kanca hat in 25 Spielen nur zwei Treffer erzielen können. Sein neuer Verein ist noch unklar.

Quelle: www.kicker.de

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