Trotz Remis gegen Rostock: Der Karlsruher SC ist aufgestiegen - Spielbericht

Der KSC hat sein Ziel erreicht und konnte sich bereits vor dem letzten Spieltag den Aufstieg in die 2. Bundesliga sichern. Nach einem Rückstand konnte die Mannschaft von Markus Kauczinski gegen über weite Strecken stark spielende Rostocker ausgleichen. Für Rostock ist das Remis gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt. So haben beide Mannschaften etwas von diesem Ergebnis.

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Trotz Remis gegen Rostock: Der Karlsruher SC ist aufgestiegen - Spielbericht
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Ergebnis: 1 - 1
Markus Kauczinski, der Cheftrainer des KSC, hatte seine Startelf im Vergleich zum 1:0 Sieg bei Darmstadt 98 auf einer Position verändert und schickte Kempe für Schwertfeger von Beginn an auf das Feld.

Marc Fascher, sein Gegenüber, wechselte im Vergleich zum 2:2 gegen die Offenbacher Kickers zweimal Personal. Leemans fehlte verletzt und wurde von Grupe ersetzt. In der Sturmspitze bekam Plat den Vorzug vor Smetana.

Der KSC versuchte früh Druck aufzubauen, doch die Rostocker Defensive stand in den ersten Minuten bombensicher und ließ nichts zu. Das erste Mal wurde es nach 12 Minuten gefährlich vor dem Rostocker Kasten. Alibaz brachte eine Ecke herein, die Kempe auf van der Biezen verlängerte. Der niederländische Angreifer verpasste aber die Vorlage per Kopf um Haaresbreite.

Und nach 18 Minuten ging der Außenseiter in Führung. Nach einem flachen Distanzschuss, den Orlishausen, der Mann im Kasten des KSC, nicht festhalten kann stand Plat, der Smetana ersetzte, goldrichtig und konnte aus kurzer Distanz zum 1:0 für die Gäste ins leere Tor einschieben.

Karlsruhe strahlte weiterhin nur nach Standardsituationen Gefahr aus. In der 23. Minute brachte Calhanoglu einen Eckball von der linken Seite auf Mauersberger, der das Leder optimal per Kopf verwerten konnte. Auf der Torlinie klärte aber noch Rostocks Zolinski.

Kurz darauf gab es Freistoß aus 18 Metern Torentfernung in zentraler Position für die Hausherren. Calhanoglu hatte sich den Ball zurecht gelegt, jagte diesen aber haarscharf am rechten Pfosten vorbei.

Rostock war aber immer wieder gefährlich in der Offensive. Nach 28 Minuten musste sich Dirk Orlishausen, der beim Gegentor so unglücklich wirkte, gewaltig strecken und mit einer Glanzparade retten. Doch Schiedsrichter Siewer hätte sowieso zuvor ein Handspiel gesehen.

Die erste richtige Chance aus dem Spiel heraus bot sich dem KSC erst in der 37. Minute. Alibaz spielte einen tollen Pass in den Lauf von van der Biezen, der allerdings, freistehend vor Kevin Müller, dem Mann zwischen den Pfosten des Rostocker Tores, über das Tor schoß.

Vor dem Seitenwechsel versuchte sich Philipp Klingmann noch an einem Volleyschuss von der Strafraumkante. Dieser missglückte aber und fand sein Ziel nicht.

Nach dem Seitenwechsel gab es dann den nächsten Standard für den KSC. Calhanoglu holte aus 30 Metern den Hammer heraus, doch Kevin Müller, der Rostocker Keeper, konnte den Ball noch von der Linie kratzen.

Nach 56. Minuten meldeten sich dann auch die Hanseaten. Michael Blum hatte zuviel Platz und kam zum Abschluss. Der wurde gefährlich abgefälscht, jagte aber über die Querlatte.

Karlsruhe war weiterhin bemüht, doch aus dem Spiel heraus bekamen die Hausherren kaum Zugriff auf die kompakt stehenden Rostocker. Die hatten immer wieder ein Bein dazwischen und konnten nahezu jeden Torversuch blocken. Doch die Ecken und Freistöße der Badener blieben stehts gefährlich. Eine Viertel Stunde vor Schluss brachte Alibaz eine Ecke in den Strafraum, Michael Blum klärte per Kopf, doch der Ball landete bei Kempe, der dann aus 8 Metern zum 1:1 Ausgleich verwandeln konnte.

Rostock war um die schnelle Antwort bemüht und hätte beinahe das 1:2 nur drei Minuten nach dem Ausgleich erzielt. Doch der Schuss von Edison Jordanov jagte hauchdünn am rechten Pfosten des Karlsruher Tores vorbei.

Doch auch der KSC spielte mit offenem Visier weiter. 10 Minuten vor dem Abpfiff hatte der Torschütze zum 1:1, Dennis Kempe, die große Chance, doch eine Ecke von Alibaz verpasste der Defensivakteur nur um wenige Zentimeter.

Doch die Rostocker Hintermannschaft blieb bis zum Schluss sicher und schien, aus dem Spiel heraus unüberwindbar für den Tabellenführer. Am Ende blieb es beim 1:1, was für beide Mannschaften sicherlich in Ordnung gehen dürfte. Karlsruhe ist aufgestiegen und der FC Hansa Rostock hat sich den Klassenerhalt gesichert.

Stimmen zum Spiel folgen.

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