Torloses Remis zwischen Bielefeld und Osnabrück - Spielbericht

Es war ein von der Spannung geprägtes Spiel mit Allem was es im Fußball gibt, außer Toren.

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Ergebnis: 0 - 0
Osnabrück spielt zu 2. Mal in Folge Unentschieden. Bielefeld kann mit dem torlosen Spielausgang mehr als zufrieden sein.

Pele Wollitz sah, wie bereits angekündigt keinen Grund, seine Startformation im Gegensatz zum 1:1 Unentschieden beim SV Wacker Burghausen zu verändern.

Stefan Krämer veränderte seine Startaufstellung auf zwei Position. Im Vergleich zum 1:1 gegen den VfB Stuttgart II beagannen Müller und Testroet für Hille und Rahn.

Bielefeld startete tiefstehend in die Partie. Dies hatte sich bereits im Vorfeld abgezeichnet. Jedoch war es die Mannschaft von Stefan Krämer, die zu Beginn die erste Riesenchance hatte. Eine Ecke von Salger landete bei Testroet, der mit einem sehenswerten Fallrückzieher abzog und Riemann im Tor Osnabrücks Alles abverlangte.

Im direkten Gegenzug kam dann auch der VfL in der 13. Minute zu seiner ersten Gelegenheit. Neumann hatte Zoller steil geschickt der den Ball gekonnt über den herausstürmenden Arminen-Keeper Platins hob, allerdings passierte der Heber ebenfalls dir Querlatte.

Das Spiel hatte nun richtig an Fahrt aufgenommen. In der 16. Minute war es Piossek, der das Bielefelder Tor nach guter Vorarbeit von Pisot knapp verpasste.

In der Folge fehlte beiden Mannschaften die zündende Idee. Der letzte Pass kam einfach nicht an. Chance waren nahezu Mangelware und wie in der 27. Minute Zufallsprodukte, als sich eine Flanke von Krük so unkontrolliert senkte und auf die Latte prallte.

In der 32. Minute gab es dann erstmals ein wahrloses Durcheinander im Arminenstrafraum. Platins reagierte erst glänzend gegen Zoller dann kam Piossek nur knapp zu spät, um zu verwandeln.

8 Minuten später kam dann Fabian Klos zu seiner ersten Chance. Er wurde im Sechzehner gut bedient und zoig aus der Drehung ab, verpasste das Ziel aber knapp.

Nach Wiederanpfiff folgten in den ersten 5 Minuten einige Ecken auf beiden Seiten, die aber allesamt nicht gefährlich wurden. Bielefeld kam aktiver aus der Kabine und hatte in der 56. Minute die erste Chanurch Salger, doch Manuel Riemann war zur Stelle.

Nur kurze Zeit später versuchte sich der ehemalige Osnabrücker Salger mit einem Schuss, dieser verpasste das Ziel aber knapp. Riemann wäre wohl geschlagen gewesen.

Osnabrück hatte erst in der 65. Spielminute durch Manno die erste Chance in Durchgang zwei. Dieser wühlte sich im Strafraum irgendwie durch und zog ab, sein Versuch ging allerdings daneben.

Kurz darauf wurde Bielefeld dann dezimiert. Hornig beging eine Notbremse an Nagy, der sonst frei durch gewesen wäre. Dadurch ließ er dem Unparteiischen gar keine andere Chance, als ihn mit glatt Rot vom Feld zu schicken. In Folge dessen kam der VfL zu einigen guten Chnancen. Die Erste hatte der zuvor gefoulte Nagy, der nach Vorarbeit von Zoller den Ball Volley in Richtung Tor jagte, jedoch um Zentimeter verpasste.

Kurz vor dem Abpfiff wurde es dann noch einmal richtig spannend. In der 88. Minute gab es nach einem Foul von Salger an Neumann einen Elfmeter für die Hausherren. Dies war die große Chance für den VfL sich etwas an der Spitze ab zu setzen, doch Staffeldt zog kläglich über das Tor von Platins. Dieser sah dann die gelbe Karte, da er sich jubelnd vor Staffeldt auf den Knien präsentierte.

Stefan Krämer war über den Punktgewinn glücklich: "Wir wollten in der ersten Halbzeit aus einer guten Ordnung raus auf Konter setzen. Das ist nicht gut gelungen, weil Osnabrück eine gute erste Halbzeit gespielt hat und wir zu viele leichte Ballverluste hatten. So konnten wir die Räume nicht gut ausnutzen. Nach der Halbzeit war es dann ein richtig gutes Spiel von uns, da waren wir bis zur roten Karte besser. Danach haben wir den Punkt mit aller Kraft verteidigt und durch den verschossenen Elfmeter ist es ein gefühlter Sieg. Mit dem Ergebnis bin ich nach diesem Spielverlauf zufrieden."

Claus-Dieter Wollitz ärgerte sich über das Ergebnis: "Ich bin mit allem zufrieden, außer dem Ergebnis. Wir waren sehr dominant und wollten hoch verteidigen. Wenn man uns etwas vorwerfen will, dann vielleicht, dass der letzte Pass zu oft nicht angekommen ist. Dennoch haben wir unser Vorhaben vor allem in der ersten Halbzeit überragend umgesetzt. Nach der Pause hat Bielefeld dann mitgespielt und wir waren etwas zu passiv. Leider haben wir zwei Riesenchancen und den Elfmeter nicht zum Siegtor genutzt, das ist sehr schade für die Jungs."

Thomas Hübener lobte den Gegner: "Osnabrück war spielerisch besser, aber wir haben dagegen gehalten. Damit haben wir uns das Glück verdient, heute war der Fußballgott mal auf unserer Seite


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