SV Wehen Wiesbaden zeigt sich auch gegen Sportfreunde Siegen in Siegerlaune

So ganz langsam beginnt für den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden der Countdown für die anstehende Drittliga-Spielzeit. Am letzten Juli-Wochenende geht es wieder los. Für den SV WW gibt es das Heimspiel gegen die Stuttgarter Kickers zu bestreiten. Mit einem erfolgreichen Auftakt in die neue Serie möchten die Schützlinge von Trainer Marc Kienle sich möglichst zeitig im Aufstiegsrennen gut platzieren.

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SV Wehen Wiesbaden zeigt sich auch gegen Sportfreunde Siegen in Siegerlaune
Foto: SV Wehen Wiesbaden
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Härtetest gegen Borussia Mönchengladbach folgt

Das Team zeigt sich bislang in einer ausgesprochen guten Form. So gab es zunächst gegen den Hessenliga-Primus FC Eschborn einen sehr überzeugenden 8:0-Sieg, ehe gegen den Regionalliga-West-Vertreter Sportfreunde Siegen ein deutlicher 5:0-Sieg bejubelt werden konnte. Kienle hat im Gespräch mit dem „Wiesbadener Kurier“ schnell zu erkennen gegeben, dass er die Siege gegen die unterklassigen Kontrahenten nicht allzu hoch einschätzen möchte: „Wir haben eine gute Leistung gezeigt. Ich bin sehr zufrieden. Wo wir wirklich stehen, wissen wir erst, wenn stärkere Gegner kommen.“ Ein solch starker Gegner wird zweifelsfrei auch Europa-League-Teilnehmer Borussia Mönchengladbach sein, der sich am kommenden Samstag um 14.00 Uhr in der Brita-Arena vorstellen wird. Gegen das Spitzenteam der Bundesliga kann vor einem vollen Stadion gezeigt werden, über welch Potential man verfügt.

Talente erhalten Bewährungsproben

Muskelverletzungen sollen in der Vorrunde tunlichst vermieden werden. Deshalb ist etwa Alexander Riemann, der über muskuläre Probleme klagt, ganz bewusst geschont worden. Kienle hat bei dieser Personalie allerdings deutlich gemacht, dass dies keinen allzu schwerwiegenden Grund gehabt hat: „Eine reine Vorsichtsmaßnahme.“ Dafür haben zwei Talente von Spielbeginn an zeigen können, was in ihnen steckt. Das 20-jährige Talent Daniel Wein konnte sich in der Innenverteidigung ausprobieren, während der zwei Jahre jüngere Marius Kleinsorge auf der Außenbahn Eigenwerbung betreiben konnte. Beide feierten ihr Debüt in der Startformation. In einer Stunde Spielzeit hat das Team von Gäste-Coach Matthias Hagner dafür gesorgt, dass es eine ausgeglichene Partie ist. Einzig Soufian Benyamina konnte die Sportfreunde Siegen mit einem präzisen Flachschuss im ersten Abschnitt bezwingen. Vielleicht war dieser massive Einbruch auch damit zu begründen, dass sich die Siegener in einem anderen Vorbereitungsstadium befinden.

„Wir haben auf jeder Position einen gesunden Konkurrenzkampf“

SVWW-Sportdirektor Michael Feichtenbeiner hat erkennen können, was die Gründe für diesen eher schwachen Auftritt in den ersten 45 Minuten gewesen sein könnten: „Die erste Halbzeit haben wir uns schwergetan, da war noch die Müdigkeit nach den Trainingseinheiten zu spüren.“ Nach einer knappen Stunde Spielzeit konnte Nico Herzig mit einem präzisen Kopfballtreffer nach einem schönen Eckball die Gastgeber vor 120 Zuschauern am Halberg endgültig auf die Siegstraße führen. Danach gelang es dem Drittligisten sein körperliches und fußballerisches Übergewicht auszuspielen. Besonders stark präsentierte sich etwa auch José Pierre Vunguidica, der mit einem Hattrick (70./71./87.) zu überzeugen wusste und schließlich auch für einen Kantersieg sorgen konnte. Kienle zeigte sich nach diesem Erfolg sichtlich stolz über die Leistung seines Teams: „Die Jungs machen das gut. Wir haben auf jeder Position einen gesunden Konkurrenzkampf. Wir können verschiedene Grundsysteme spielen. Die jungen Spieler beleben unsere Mannschaft und erhöhen die fußballerische Qualität unseres Spiels“, so berichtet der 41-Jährige. Feichtenbeiner versucht ganz bewusst zu warnen: „Die jüngsten Ergebnisse lesen sich gut. Aber wir werden sie nicht überbewerten.“

Hier ist die Aufstellung des SV Wehen Wiesbaden:

Aufstellung

SVWW, 1. Halbzeit: Fromlowitz – Mrowca, Wiemann, Wein, Mintzel – Kleinsorge, Müller, Book, Nandzik – Benyamina, Schnellbacher.
SVWW, 2. Halbzeit: Tore: 1:0 Benyamina (44.), 2:0 Herzig (59.), 3:0/4:0/5:0 Vunguidica (70./71./87).

Quelle: wiesbadener-kurier.de

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