SV Wehen Wiesbaden: Formverbesserung beim Hallenkick und in Spanien

Die Motivation dürfte bei den Kickern des SV Wehen Wiesbaden in dieser Rückrundenvorbereitung besonders stark ausgeprägt sein. Grund dafür ist die gute Ausgangsposition in der Tabelle, denn mit nunmehr 31 Punkten auf der Habenseite stehen die Schützlinge von Trainer Marc Kienle auf dem siebten Tabellenplatz. Vier Punkte steht man somit hinter dem SV Darmstadt 98, der den wichtigen Relegationsplatz drei belegt. Mit einer gezielten Vorbereitung im kommenden Trainingslager in Spanien möchte der SVWW die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass man in der kommenden Spielzeit die Rückkehr in die 2. Bundesliga feiern kann. Zwei positive Personalmeldung verbessern die Stimmung, wie der Trainer auch in einem Interview mit dem „Wiesbadener Kurier“ hat deutlich werden lassen.

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SV Wehen Wiesbaden: Formverbesserung beim Hallenkick und in Spanien
Foto: SV Wehen Wiesbaden
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Angeschlagener Mann und Probespieler Haas reisen mit

So werden der zurzeit noch verletzte Mittelfeldspieler Marcus Mann ebenso wie Probespieler Steffen Haas die Reise ins andalusische Cartaya antreten. Mann hat schon seit Mitte Oktober den Anriss der Plantarsehne kompensieren müssen. Seit dem vergangenen Donnerstag befindet er sich nun wieder zurück im Mannschaftstraining. Allerdings kann er den lädierten Fuß immer noch nicht ausreichend belasten. Der 29-jährige Mann äußert sich gegenüber dem „Wiesbadener Kurier“ wie folgt zu seiner persönlichen Ambition: „Ich hoffe, von Tag zu Tag etwas mehr mit der Mannschaft machen zu können.“ Erst 25 Jahre alt ist Steffen Haas, der immerhin schon siebenmal in der Junioren-Nationalmannschaft agieren konnte. Seit Juli 2011 hat er einen Vertrag beim Zweitligisten Karlsruher SC. Zudem hat er auch neun Spiele in der 2. Bundesliga für die TSG 1800 Hoffenheim und 22 Partien für den KSC bestritten. In der aktuellen Serie hat er jedoch keine Einsätze für den Zweitliga-Aufsteiger bestreiten können. So hat er ausschließlich Partien für die Oberliga-reserve absolviert. Zudem wird Niklas Zeller aus der U19-Mannschaft des SV Wehen Wiesbaden die erste Mannschaft mit nach Andalusien begleiten.

Vierter Platz beim „FrankfurtCup“

Die technischen Fertigkeiten wurden unterdessen von den Spielern des Drittligisten beim 36. „FrankfurtCup“ eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wo man den vierten Rang belegen konnte. Die kommenden Tage werden für die Kicker nun jedoch enorm anstrengend, denn im andalusischen Cartaya steht ganz gewiss kein Wellnessurlaub auf dem Programm. SVWW-Coach Marc Kienle hat sich nun umfassend zu verschiedenen Themen geäußert.

„Letztlich haben wir uns ordentlich verkauft“

Der Hallenfußball hat heutzutage beileibe nicht mehr die Bedeutung, die er noch vor zwanzig Jahren genossen hat. Mittlerweile steht vor allem der Spaßfaktor im Vordergrund. Dies hat auch Kienle deutlich machen können, der offen zugegeben hat, dass alle Spieler auf ihre Kosten kommen sollte. So bestätigte der junge Trainer seine Enttäuschung über die knappe Niederlage in der Vorschlussrunde: „Natürlich ist es ärgerlich, dass wir das Halbfinale gegen Eintracht Frankfurt so knapp mit 1:2 verloren haben. Da hatten wir etwas Pech beim Abschluss. Es wäre also mehr drin gewesen für uns. Letztlich haben wir uns aber ordentlich verkauft. Und das Allerwichtigste ist ohnehin: Niemand hat sich verletzt.“ Bei diesem Hallenkick gab es zwei lädierte Spieler im Lager des SV Wehen Wiesbaden, denn Tobias Jänicke hat sich eine Verletzung an der Nase zugezogen, während Markus Kolke ebenfalls angeschlagen gewesen ist. Über den Gesundheitsverlauf der beiden angeschlagenen Spieler kann Kienle nun folgendes berichten: „Ich habe keine Beschwerden mehr von ihnen gehört. Daher bin ich davon überzeugt, dass es ihnen gut geht.“

„Der eine oder andere hat körperlich noch Nachholbedarf“

Auch beim Hallenturnier gibt es stets neue Erkenntnisse. Kienle hat folgende neue Schlussfolgerungen ziehen können: „Natürlich darf man Hallenturniere nicht überbewerten. Aber man hat gesehen, dass wir gerade in puncto Wachsamkeit noch Luft nach oben haben. Wir waren in der Rückwärtsbewegung nicht schnell genug. Und leider hat der eine oder andere körperlich noch Nachholbedarf nach dem Winterurlaub.“

„Für mich war Kolke der beste Keeper des Turniers“

Mit dem jungen Markus Kolke hat er einen Torwart ausfindig machen können, der mit starken Paraden maßgeblich den Gesamterfolg des SV Wehen Wiesbaden beeinflusst hat. An seiner Wertschätzung zu Kolke lässt Kienle keinerlei Zweifel: „Es war keine Überraschung, aber einmal mehr ein deutlicher Beweis für seine Stärke: Markus Kolke hat überragende Reaktionen gezeigt. Für mich war er der beste Keeper des Turniers.“

„Wir denken schon an den Sommer“

Mit Steffen Haas kommt ein Zweitliga-Akteur vom Karlsruher SC bekanntlich mit ins Trainingslager nach Spanien. Kienle scheint sich derweil noch unklar zu sein, ob er tatsächlich einen Neuzugang verpflichten wird, wie er nun deutlich gemacht hat: „Ob wir noch jemand in diesem Winter verpflichten können, ist unklar. Denn eigentlich wollen wir den Kader ja reduzieren. Doch wir denken ja auch schon an den Sommer.“

Quelle: wiesbadener-kurier.de

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