SV Wehen Wiesbaden: Fehlschütze Mrowca will aus Fehlschuss lernen

Sebastian Mrowca hat beileibe keine gute Nachtruhe nach dem Ausscheiden aus dem DFB-Pokal seines SV Wehen Wiesbaden gegen den Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern erlebt. Sein Fehlschuss im finalen Elfmeterschießen gegen den Favoriten war mitverantwortlich, dass eine 3:5-Niederlage kassiert worden ist. Der SVWW machte es dem FCK sichtlich schwer in den 120 Minuten bis zum Elfmeterschießen. Ein Klassenunterschied wurde nicht deutlich.

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SV Wehen Wiesbaden: Fehlschütze Mrowca will aus Fehlschuss lernen
Foto: SV Wehen Wiesbaden
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Mrowca beschreibt seinen 11-Meter-Fehlschuss

Vielleicht war deshalb auch die massive Schlaflosigkeit bei ihm zu begründen. Gegenüber dem „Wiesbadener Kurier“ wusste er dazu zu berichten: „Ich bin gleich nach Hause gefahren, habe aber kaum geschlafen.“ In weiten Strecken war die Rheinhessen den Pfälzern sogar überlegen. Pechvogel Mrowca hat daran einen gewichtigen Anteil haben können. Ein wenig enttäuscht, gab er zu Protokoll: „Das ist schon blöd gelaufen. Ich wollte einfach Verantwortung übernehmen und der Mannschaft helfen. Stattdessen bin ich jetzt der Dumme.“ Und er wusste hinzuzufügen: „Einer muss eben immer erst einen Fehler machen, dass der andere gewinnt.“ Seine Erinnerung schildert immer noch die Situation, die ihn nicht mehr loszulassen scheint: „Ich hatte mir den Ball zurechtgelegt und mich schon vorher für eine Ecke entschieden. Normalerweise mache ich ihn dann auch rein. Als Nächstes kann ich mich nur noch daran erinnern, dass die Lauterer die Arme hochgerissen und Ole und Nico (Anm. d. R.: Nils-Ole Book und Nico Herzig) mich in den Arm genommen und getröstet haben.“

Gemeinsame Erfolge mit Marc Kienle

Das Leben muss weitergehen und es wird auch weitergehen, denn aus Fehlern lernt man bekanntlich besonders schnell. Mrowca hat sich als ein echter Kämpfer erweisen können. So hat er rund zehn Tage eine Kostprobe seines fußballerischen Könnens abgeben müssen, ehe er tatsächlich beim SV Wehen Wiesbaden einen Vertrag angeboten bekommen hat. Zu seinem aktuellen Trainer Marc Kienle pflegt der 20-Jährige eine besonders herzliche Beziehung, da er gemeinsam mit Kienle in der U19-Auswahl des FC Bayern München als Spielführer seine Mannschaft ins Bundesliga-Halbfinale geführt hat. Danach ist er ablösefrei zum Zweitligaverein FC Energie Cottbus gewechselt. Mittlerweile ist er zu einem festen Bestandteil in der Startformation des SV Wehen Wiesbaden geworden.

„Da geht noch ein bisschen was“

So kann er dem „Wiesbadener Kurier“ berichten: „Wir verstehen uns fast blind. Da muss man während des Spiels nicht viel sagen.“ Erst im Oktober letzten Jahres hat sich der auf vielen Defensivpositionen einsetzbare Mrowca einen Kreuzbandriss zugezogen. Zusammen mit Offensivflitzer Tobias Jänicke bildet er ein sehr gutes Tandem auf der Außenposition. Er weiß aber natürlich auch, dass selbstverständlich noch Steigerungspotential vorhanden ist: „Da geht noch ein bisschen was.“ In den kommenden Wochen will er wieder konstant starke Leistungen zeigen, um es sich auch selbst zu beweisen, dass nach Tälern auch stets wieder Hügel kommen.

Quelle: wiesbadener-kurier.de

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