Stuttgart II bezwingt Alemannia Aachen mit 2:1 - Spielbericht

Alemannia Aachen mit der schrecklichsten Woche der Vereinsgeschichte. Stuttgart festigt den Platz im sicheren Mittelfeld.

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Ergebnis: 2 - 1
Zwei Punkte aus den letzten 5 Spielen, die finanziellen Probleme, die Aachener Anhänger haben es derzeit alles Andere als einfach. Es ist der Neuanfang in der Regionalliga geplant. Stuttgart hingegen hat seine Schwächephase endgültig überwunden und steht nach diesem Erfolg auf einem sicheren zehnten Rang im Mittelfeld der Tabelle.

Jürgen Kramny veränderte die Startformation der U23 des Bundesligisten auf einer Position. Audel, der in der Zweitbesetzung des VfB Erfahrung sammeln soll, ersetzte Röcker.

René van Eck veränderte seine Anfangself im Vergleich zur 0:3 Klatsche gegen den Halleschen FC auf drei Positionen. Routinier Albert Streit war nach der gelb-roten Karte gesperrt. Für ihn lief Thiele von Beginn an auf. Weber und Kefkir mussten auch vorerst mit der Reservistenrolle vorlieb nehmen und wurden durch Wilschrey und Andersen ersetzt.

Beide Mannschaften begannen mit viel Zug nach vorne. Doch die erste wirklich sehenswerte Aktion erspielten die Stuttgarter. Nach einem schnellen Konter tauchte Benyamina plötzlich gefährlich vor Aachens Schlussmann Melka auf, der in allerletzter Sekunde den Gegentreffer mit dem Fuß verhindern konnte.

Bei den Gästen fehlte bis hierhin die letzte Konsequenz. Die meisten Aktionen nach vorne endeten mit Ungenauigkeiten. Das machten die Hausherren besser. In der 26. Minute war Hemlein nach guter Vorarbeit an Melka vorbei gedribbelt und wurde durch den Schlussmann zu Fall gebracht. Der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter. Benyamina verwandelte diesen sicher zum 1:0 für die Hausherren.

Doch nur sieben Minuten später hatten die Alemannen die Antwort parat. Nach einem gut getretenen Freistoß von Herröder in den Strafraum zog Schwertfeger trocken in den rechten Winkel ab und konnte zum 1:1 ausgleichen.

Nun hatte die Alemannia Oberwasser. In der 37. Spielminute war es der Streit-Ersatz, Thiele, der aus spitzem Winkel zum Abschluss kam. Doch im letzten Moment konnte ein Stuttgarter Schlimmeres verhindern und zur Ecke klären. Danach tat Aachen viel, doch wiederum war es das letzte Quäntchen, dass ihnen fehlte. Die Mannschaft von René van Eck ließ viele gute Ansätze erkennen, doch machten diese es dem VfB auch einfach zu verteidigen.

So ging es mit dem 1:1 unentschieden erst einmal in die Kabine. Den besseren Start in den zweiten Durchgang hatten dann aber die Kramny-Jungs. In der 52. Minute konnte Melka einen guten Freistoß von Stöger nur noch abprallen lassen und Herröder konnte in höchster Not den Einschalg des Nachschusses im Schwarz-Gelben Tor verhindern.

Aachen brauchte bis zu Minute 62, ehe etwas Zwingendes zu Stande kam. Nach toller Vorarbeit von Müller war Leipertz gestartet, scheiterte aber am stark agierenden Weis zwischen den Pfosten des Stuttgarter Tores.

Elf Minuten später war es wieder die Alemannia, die dem Tor mittlerweile näher war, als die Hausherren. Diesmal bereitete Leipertz vor und flankt auf den langen Pfosten, wo Kefkir den Ball volley mit vollem Risiko ca. einen guten Meter am Tor der Stuttgarter vorbeischoss.

In der 76. Spielminute gingen die Hausherren dann wiederum nahezu aus dem Nichts in Führung. Melka konnte eine Hereingabe von Vitzthum nicht unter Kontrolle bekommen und Benyamina stocherte in Folge des Abprallers den Ball unglücklich für die Alemannia über die Linie.

Nach dem unglücklichen Gegentor warf die Mannschaft von René van Eck zwar noch einmal alles nach vorne und wollte den Ausgleich erzwingen, doch blieb dieser leider aus.


René van Eck sagte nach dem Spiel: "Ich habe den Spielern vor der Partie gesagt, dass es eine Frage des Charakters ist. Die Situation ist nun mal so, wie sie ist. Die Jungs können dennoch ihrer Leidenschaft nachgehen, das ist der Fußball. Die Leistung war phasenweise in Ordnung, aber wir kassieren viel zu einfach die Gegentore. Die Situation ist umso bitterer, wenn man sich unsere Fans anschaut. Das tut weh. Sie haben uns hervorragend unterstützt. Es geht jetzt nur noch um eins: Die Alemannia muss gerettet werden, irgendwie."

Kai Schwertfeger ging kritisch mit der Leistung der Mannschaft ins Gericht:"Ich denke, bei dem Ausgleich hab ich den Ball gut getroffen. Bei beiden Gegentoren sehen wir allerdings gar nicht gut aus. Da hätte man vorher klären müssen. Natürlich war das heute nach der gestrigen Nachricht kein einfaches Spiel. Aber wir sind Fußballer, und wir wollen Spiele gewinnen. Das ist uns heute nicht gelungen."

Michael Melka meldete sich auch zu Wort: "Das, was da gestern passiert ist, kann man nicht nach einer geschlafenen Nacht realisieren. Das wird noch etwas dauern. Fakt ist, dass wir das heute angesichts der Situation gut gemacht haben. Allerdings dürfen wir das Spiel einfach nicht verlieren, aber das passt ja zu dieser Saison. Wir hätten hier nicht einen, sonder sogar drei
Punkte einfahren müssen."

Quelle: alemannia-aachen.de


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