SC Preußen Münster: Was passiert mit Kapitän Stefan Kühne?

Der SC Preußen Münster kann durchaus als eine der Überraschungsmannschaften der diesjährigen Drittliga-Spielzeit angesehen werden, denn derzeit steht das Team von Trainer Pavel Dotchev auf einem hervorragenden, dritten Tabellenplatz, der gleichbedeutend mit einem Relegationsspiel gegen den Drittletzten der zweiten Bundesliga ist. Eine besonders wichtige Aufgabe besitzt dabei Spielführer Stefan Kühne, der wegen seiner taktischen Flexibilität vom Trainer sehr hoch eingeschätzt wird.

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Gegenüber den „Westfälischen Nachrichten“ teilt er deshalb auch mit: „Ich spiele da, wo mich der Trainer sehen will. Zur Not würde ich auch im Tor mein Bestes geben.“ Dennoch kann er sich nur noch sehr vage daran erinnern, wann er denn tatsächlich das letzte Mal im Angriffsbereich agieren musste. So teilt er mit: „Ich glaube in Mainz durfte ich einmal etwas offensiver spielen.“ Rund zehn Jahre ist dies schon her gewesen.

Am vergangenen Sonntag ist er für den Offensivkünstler Dimitrij Nazarov nach rund einer Stunde eingewechselt worden. In den letzten beiden Spielen fand er bei Trainer Dotchev keine Berücksichtigung in der Startformation. In der avisierten Position in der Innenverteidigung und auch im defensiven Mittelfeld fand sich für Kühne kein Platz, weshalb er sich mit der Jokerrolle begnügen musste, die er begründete: „Der Trainer brauchte einen kopfballstarken Zuspielverwerter.“

Ganz Profi versucht er sich mit dieser schwierigen Situation zu arrangieren. Er zeigt auch Verständnis für die Reaktion des Cheftrainers: „Solche Zeiten gehören als Fußballer mit zum Job. Natürlich bin ich sauer. Aber das ist die Entscheidung meines Vorgesetzten. Also habe ich es so wie es ist zu akzeptieren.“ Dennoch gibt der Defensivspezialist nicht auf: „Dass ich nicht alle Spiele in dieser Saison machen würde, war von Anfang an klar. Aber ich werde für meine Rückkehr kämpfen.“

Die Zukunftsfähigkeit von Kühne ist wirklich ungewiss. Klar ist nur, dass sein Vertrag in Münster im Juni 2013 auslaufen wird. Er macht sich durchaus auch mit einem möglichen Vereinswechsel vertraut. So ist es sehr gut möglich, dass er wieder in seine Heimat ins
Rhein-Main-Gebiet im Raum zu einem Verein wechseln könnte: „Dort möchte ich irgendwann wieder hin. Ob das in ein, zwei oder drei Jahren ist, weiß ich nicht.“ Nicht jedoch unter allen Umständen, wie er gegenüber den „Westfälischen Nachrichten“ betont: „Ich fühle mich in Münster sehr wohl.“ Derzeit sind andere Prioritäten angesagt: „Es ist noch nicht der Zeitpunkt über meinen Vertrag nachzudenken. Das hat Zeit. Bis zum Februar.“

Nicht nur personaltechnisch, sondern auch infrastrukturell tut sich was beim Bundesliga-Gründungsmitglied. So gab es am vergangenen Dienstag die letzten Arbeiten an der Apparatur für die Rasenheizung im Preußenstadion. Die Abnahme der Stadt Münster muss nun noch erfolgen. Wenn es einen positiven Bescheid geben sollte, dann könnte schon zeitig die Heizphase beginnen. Es ist derzeit jedoch noch völlig unklar, ob es zum Spiel zwischen Münster und dem Tabellenschlusslicht Darmstadt 98 kommen wird. Eine Platzkommission wird diesbezüglich jedoch am kommenden Freitag eine Entscheidung fällen. Zu dieser Thematik meint etwa Preußen-Sportmager Gockel: „Selbst wenn wir die Rasenheizung zum Beispiel am Mittwoch in Betrieb nehmen, so haben wir keine Erfahrungswerte, wie sich das auf unseren Platz auswirkt.“ Derzeit sieht es so aus, als wenn noch Frost im Boden sitzt, der während des Tages an der Oberfläche auftaut und nachts wieder zufriert. Es wird sich schnell entscheiden, ob es zum finalen Spiel gegen die Südhessen kommen wird.

Unterdessen ist bekannt geworden, dass der 3. Liga-Drittplatzierte wegen unsportlichem Verhalten seiner Anhängerschaft in diversen Fällen zu einer Geldstrafe in Höhe von 4000 Euro verdonnert worden ist. Am gestrigen Mittwoch hat dieses Urteil das Sportgericht des Deutschen Fußball Bundes (DFB) so gefällt. Konkret sind beim Westfalenderby gegen Arminia Bielefeld mehrere Rauchbomben gezündet worden. Auch beim Auswärtsspiel in Babelsberg brannten mehrere bengalische Feuer, wie auch im Zweitrunden Pokalspiel gegen den Bundesligisten FC Augsburg.

Quelle: www.wn.de

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