Saarbrücken besiegt Rostock mit 2:0 - Spielbericht

Der 1. FC Saarbrücken hat ein Lebenszeichen gesendet. Mit 2:0 konnte die Mannschaft von Fuat Kilic den FC Hansa Rostock vor heimischer Kulisse besiegen. Allerdings ist noch nicht sicher, ob der Rückstand auf das rettende Ufer wirklich verkürzt wurde. Für Rostock war es nun bereits die dritte Begegnung, in welcher man keinen Treffer erzielen konnte. Auch an diesem Abend fehlte der Kogge wieder die zündende Idee und auch im Abschluss taten sich erhebliche Schwächen auf. Mit der dritten Niederlage in Folge steht die Kogge wohl endgültig im Mittelfeld der Tabelle.

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Saarbrücken besiegt Rostock mit 2:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 0 (2:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Saarbrückens Cheftrainer, Fuat Kilic, nahm nach dem 0:1 gegen den SV Darmstadt 98 vier Umstellungen an seiner ersten Elf vor und startete mit Ballas, Mandt, Hoffmann und Patrick Schmidt für die zuletzt nicht überzeugenden Stegerer, Fischer, Pezzoni und Ishihara.

Andreas Bergmann hingegen, das Pendant Kilics auf Seiten der Kogge, genügte nach der 0:1 Pleite gegen Duisburg mit drei neuen Gesichtern und ließ Krauße, Ruprecht und Ioannidis vom Anpfiff weg auflaufen. Dafür musste Plat auf die Bank, genau so wie Mendy. Weidlich fehlte gelbgesperrt.

Beide Teams starteten nervös in die Partie und leisteten sich einige Abspielfehler. Die erste gute Gelegenheit gehörte dann den Hausherren in der 7. Minute, als Korte Philipp Hoffmann in den freien Raum schickte, doch frei vor Hahnel, dem Mann zwischen den Pfosten des Tores des FC Hansa Rostock, versagten diesem die Nerven er scheiterte Fuß des Torhüters.

Saarbrücken suchte den Weg über die Flügel und machte dort immer wieder das Spiel schnell. Rostock hingegen bewegte sich viel zu langsam und geriet dadurch immer wieder in Gefahr. Dies wurde unterstützt, da sich die Rostocker immer wieder Fehlpässe im Aufbauspiel leisteten., so dass die Saarländer immer wieder angreifen konnten. Den ersten Eckball gab es dann für die Hausherren in der 18. Minute. Der Ex-Bochumer Mounir Chaftar brachte die Pille in die Mitte und fand Ziemer, der am Höchsten gestiegen war, doch der Angreifer köpfte knapp daneben.

Nach 21 Minuten geschah dann, was sich bereits angedeutet hatte. Saarbrücken war hier klar die bessere Mannschaft und ging verdient mit 1:0 in Führung. Nach einem Freistoß an den Fünfmeterrraum der Hanseaten war Patrick Schmidt zur Stelle und köpfte die Pille wuchtig in die Maschen zum 1:0 für die Gastgeber.

Nach dem Gegentreffer war Rostock gezwungen, mehr zu machen und kam in der 24. Minute erstmals gefährlich vor das Tor der Saarländer, doch Blacha verpasste die Hereingabe von Karuse knapp. Ioannidis kam dann an der Strafrgenze an die Pille, doch sein Schuss ging einen Meter am Ziel vorbei.

Eine Zeigerumdrehung später dann kam ein Eckball für Rostock in die Mitte genau auf Halil Savran, der total ungedeckt zum Kopfball kam und doch klar verfehlte.

Nach einer halben Stunde dann entwickelte sich ein absolut offener Schlagabtausch mit guten Aktionen auf beiden Seiten, allerdings mangelte es beiden ein wenig am letzten Pass. Kurz vor dem Seitenwechsel allerdings konnten die Hausherren nachlegen und ein wenig aus dem Nichts heraus auf 2:0 erhöhen. Nach einem Konter übe rdie rechte Seite schnappte sich Ziemer das Spielgerät, zog in den Strafraum und legte auf Korte ab, der nur noch einschieben musste.

Nach der Halbzeitpause starteten die Gäste motiviert und traten sofort das Gespedal durch. Allerdings sollten die Hanseaten nur selten wirklich zum Abschluss kommen. Saarbrücken hingegen stellte nun hinten zu und lauerte auf schnelle Konter.

Die Hansestädter blieben auch weiterhin bemüht, ohne jedoch wirklich große Gefahr zu kreieren. Saarbrücken bekam den Ball einfach nicht mehr entscheiden weg und es schien so, als wäre der Anschlusstreffer nur eine Frage der Zeit.

Mitten in diese Phase hinein hatten die Saarbrücker die große Chance, alles klar zu machen. In der 74. Minute kam der Ball auf den langen Pfosten, wo Hahnel, der Keeper der Kogge, das Spielgerät um den Pfosten herum drehte.

Eine Viertelstunde vpr dem Ende der regulären Spielzeit dann spielten Blacha und Schünemann eine gute Kombination, an deren Ende allerdings ein viel zu ungenauer Schuss in den Saarländer Abendhimmel stand.

Und Saarbrückens Hintermannschaft sollte weiterhin stand halten und die Führug ins Ziel bringen. Damit hat die Kilic-Truppe wohl die letzte Chance genutzt, noch einmal vom Klassenerhalt zu träumen.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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