RWO endlich weg von den Abstiegsrängen

Eine riesengroße Erleichterung gab es im Lager von Rot Weiß Oberhausen, als endlich der langersehnte Sprung weg von den Abstiegsplätzen gelungen ist. Dementsprechend gut war die Laune im Lager der „Ruhrpöttler“, die mit dem 2:1 Sieg über dem VfB Stuttgart den vierten Sieg in Folge einfahren konnten.

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RWO endlich weg von den Abstiegsrängen
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Die „Serientäter“ aus Oberhausen verlassen nach mehr als einem halben Jahr die Abstiegsränge und haben wieder Anschluss ans Tabellenmittelfeld der Dritten Liga hergestellt. Noch vor wenigen Wochen schien die Lage für das Team von Trainer Mario Basler scheinbar hoffnungslos. Nun konnte mit dem Erfolg im Schwabenland eine Serie von zwölf Punkten in vier Spielen auch tabellarisch genutzt werden. Dabei erwies sich David Jansen mit seinem Doppelpack als absoluter Matchwinner im RWO-Team.
Viele so genannte Experten haben dem einst überragendem Spieler Basler die Fähigkeit als Trainer schon abgesprochen. Auch in Oberhausen schien es lange Zeit so, als ob der Zweitliga-Absteiger den direkten Abstieg in die Viertklassigkeit antreten müsste. Zu hoffnungslos war die sportliche und finanzielle Situation rund um das Niederrheinstadion zu Oberhausen. Der Sieg ist ein klarer Sieg für die Moral und die Leidenschaft, die RWO stets vorgibt. So musste Mario Basler auf vier Spieler im Vergleich zum 1:0 Sieg bei der Reserve vom Werder Bremen verzichten. Mit Benjamin Reichert (Magen-Darm), Danijel Gataric (Fieber), Benjamin Weigelt (Schambeinentzündung) und Serkan Göcer (Schulter ausgekugelt) fehlten vier potentielle Stammspieler und Leistungsträger, die aber sehr gut vertreten werden konnten. Als exzellenter Vertreter für die linke Abwehrseite präsentierte sich Nedim Hasanbegovic, der mit seiner Dynamik und Ballsicherheit ein wichtiger Impuls für den Auswärtssieg war.
Vor allem konnte in den vergangenen Wochen mächtig Selbstvertrauen getankt werden. Dies zeigten die Kleeblätter von der ersten Minute an, als besonders die ersten fünf Minuten deutlich wurde, dass RWO den VfB scheinbar überrollen wollte. So gab es den vermeintlich ersten Treffer bereits nach 50 Sekunden zu bejubeln, als Felicio Brown Forbes den Ball gekonnt versenkte, jedoch im Abseits stand. Kurze Zeit später vergab der talentierte Offensivakteur eine große Tormöglichkeit. Beim nächsten Mal machte er es aber deutlich besser und legte für seine Mitspieler vor.
Die 27. Minute geriet zu einer Demonstration neuer Oberhausener Stärke. Eine präzise Vorlage von Brown konnte Stürmer David Jansen per Kopf zur 1:0 Führung verwerten. RWO drückte auf die Vorentscheidung und wurde belohnt. So war es keine drei Minuten später soweit und die Westdeutschen konnten sich über das 2:0 freuen. Ein schöner Hackentrick von Mike Terranova auf Timo Kunert, der wieder Jansen im Zentrum bediente. Dieser musste nur noch mit dem Kopf einnicken. Eine herausragende Kombination der drei Offensivakteure, die mit schönen Ballstaffetten glänzen konnten. Den Youngsters des VfB Stuttgart hingegen fehlte es schlichtweg an Präzision im Abschluss. So landete ein Kopfball von Daniel Vier auf dem Tornetz und ein Schuss von Felice Vecchione strich nur knapp am linken Pfosten vorbei.
Die neue Qualität von RWO ist es jedoch, dass auch schwächere Phasen gut überstanden werden. Die Rot-Weißen zeigten sich nicht geschockt. Das Gegenteil trat ein, denn das Basler-Team war fast soweit das vorentscheidende 3:1 zu erzielen, nachdem Soufian Benyamina zum Anschlusstreffer für den Gastgeber getroffen hatte. So hatte Gyasi nach einem schönen Assist von Terranova die 3:1 Führung auf dem Fuß, schaffte es aus fünf Metern Entfernung nicht ins Tor der Schwaben zu treffen. Auch Jansen brachte es zweimal nicht fertig den Ball im Tor unterzubringen. Die logische Konsequenz war es, dass es bis zuletzt eine Nervenschlacht wurde, weil RWO auch die besten Möglichkeiten vergeben hat.

Quelle: derwesten.de


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