RW Erfurt legt den Fokus auf den Heimsieg gegen Babelsberg

Der Punktgewinn für RW Erfurt gegen die SpVgg Unterhaching war besonders für die Moral von einer enormen Bedeutung. Dennoch gibt es immer noch erhebliche Probleme im Team von Trainer Alois Schwartz. So muss der Tabellenvorletzte der 3. Liga auf Smail Morabit und Marius Strangl verzichten. Während Angreifer Morabit sich noch in der Reha nach seinem Muskelfaserriss in der Wade befindet, hat sich Strangl eine Venen-Thrombose im Schulterbereich zugezogen. Der Mittelfeldspieler demonstriert Erinnerungslücken, als er von der „Thüringer Allgemeinen“ auf die Ursache angesprochen wird: "An den Schlag kann ich mich kurioserweise gar nicht genau erinnern. Während der Belastung im Wettkampf wurde der Oberarm aber plötzlich dicker."

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Derzeit befindet sich der technisch starke Strangl in medizinischer Behandlung. So wird sein Blut durch Medikamentenzufuhr verdünnt, damit der Gefäß-Verengung begegnet werden kann und damit der Heilungsprozess beschleunigt wird. Auch wenn diese Behandlungsmethode sich als erfolgreich erweisen sollte, dann dürfte mit einer mehrwöchigen Pause auszugehen sein. Erfreulich dürfte hingegen die Nachricht stimmen, dass Linksverteidiger Rafael Czichos trotz seiner Knöchelverletzung genauso wie Marco Engelhardt nach seiner abgelaufenen Gelb-Sperre wieder zur Verfügung stehen wird. Viel wurde spekuliert in den letzten Wochen. Dies ist eine bekannte Begleiterscheinung, wenn es sportlichen Misserfolg gibt. Deshalb ist es auch interessant zu erfahren, wie die Vereinsverantwortlichen denken. In diesem Fall hat sich mit Detlef Goss der Vize-Präsident des Traditionsvereins aus Thüringen gegenüber der „Thüringer Allgemeinen“ umfassend geäußert.

Kontrovers diskutiert worden ist das Redeverbot, welches für die Spieler bis zum Heimspiel gegen den SV Babelsberg auferlegt worden ist. Goss begründet diese Entscheidung: „Wir möchten nur nicht, dass bis zum Spiel gegen Babelsberg Interviews gegeben werden. Das ist eine Entscheidung von Vorstand, Aufsichtsrat und sportlicher Leitung.“ Trotz der Kritik möchte er explizit sich nicht den möglichen Vorwurf gefallen lassen, dass es sich hierbei um eine Entmündigung handelt. „Nein. Das gab es auch schon bei anderen Vereinen und das durchaus erfolgreich. Uns geht es darum, dass sich die Spieler voll auf die Aufgabe am Samstag konzentrieren. Zuletzt gab es zu viele Aussagen und manche waren nicht so glücklich.“

Für den Funktionär ist in dieser schwierigen Situation enorm wichtig, dass Zusammenhalt beim ehemaligen DDR-Oberligisten demonstriert werden muss. Dieser drohende Abstiegskampf bis zum letzten Spieltag ist zweifelsfrei eine ungewohnte Situation für RWE, da in den letzten Spielzeiten stets um die oberen Plätze mitgespielt worden ist. Sein Wunsch ist klar: „Aber es würde auch viel helfen, wenn man gerade jetzt zeigt, dass man hinter dem Klub steht. Viele aus dem Umfeld machen das ja auch.“

Die angesprochene sportliche Situation schätzt er wie folgt ein: „Klar, wir sind Vorletzter, auch nach dem Remis ist die Lage schlimm. Doch ich habe Hoffnung, dass sich etwas ändert.“ Bekanntlich stirbt auch im Fußball die Hoffnung zuletzt. Es muss argumentiert werden, dass bei RWE mit zehn Zählern nach 14 Begegnungen sicherlich noch Optimierungsbedarf herrscht. Dennoch wird beim Blick auf die Tabelle auch ersichtlich, dass der Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz, den derzeit der kommende Gegner SV Babelsberg belegt, bei nur zwei Punkten liegt. Deshalb ist der Optimismus von Goss auch berechtigt: „Weil die Mannschaft in Unterhaching 90 Minuten marschiert ist. Ich habe zudem vollstes Vertrauen in Trainer Alois Schwartz. Er wertet die Partien genau aus, zeigt jedem Spieler anhand von Videos, was er falsch oder richtig macht. Und ich habe das Gefühl, dass nach dem Trainingslager nun endlich ein Team auf dem Rasen steht.“

Quelle: www.thueringer-allgemeine.de


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