Rot-Weiß Erfurt erkämpft ein Unentschieden gegen Preußen Münster

Am Samstagnachmittag konnten die Spieler des FC Rot-Weiß Erfurt gegen den Aufstiegsaspirant Preußen Münster ein 1:1 erkämpfen. Die Gastgeber machen einen weiteren Schritt Richtung Klassenerhalt; Münster verliert an Boden im Aufstiegskampf.

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Ergebnis: 1 - 1
Aufgrund der Witterungsbedingungen in der Thüringer Landeshauptstadt war das Geläuf schwer zu bespielen. Dies sollte vor allem den Erfurtern zugutekommen, da die als spielstärker anzusehenden Gäste nicht ihre Technik zu 100 Prozent an den Tag legen konnten.

Dementsprechend begann auch die Partie. Die Rot-Weißen setzten die Mannschaft von Pavel Dotchev, der selber über zwei Jahre Trainer bei den Thüringern war, früh unter Druck und konnten die Partie so offen gestalten. Immer wieder gab es offensiv gute Ansätze der Hausherren, die aber nicht konsequent zu Ende gespielt worden.

Münster kommt besser ins Spiel

Nach der Druckvollen Anfangsphase konnten die Spieler von Preußen Münster ihr gewohntes Spiel aufziehen: Sie hatten viel Ballbesitz, Erfurt konzentrierte sich auf die Defensivarbeit und konnte gute Möglichkeiten seitens der Gäste verhindern.
Mitten in die Phase hinein, in der die Westfalen die Partie im Griff hatten, gab es einen Strafstoß für den RWE: Öztürk wurde im Strafstoß gleich von zwei Gegenspielern zu Fall gebracht, der Pfiff war folgerichtig.
Wer, wenn nicht Nils Pfingsten-Reddig, sollte den Strafstoß treten: "Mister Zuverlässig" versenkte den Ball ins rechte untere Eck. Daniel Masuch war noch am Ball, hatte aber keine Chance den platzierten Ball zu parieren.

Münster brauchte ein wenig, um sich von dem Rückschlag zu erholen, zog aber nach einer knappen halben Stunde die Zügel an. Folgerichtig fiel in Minute 40 der verdiente Ausgleich durch Top-Torjäger Matthew Taylor. Nach einer Flanke von der rechten Seite verschätzte sich Marco Engelhardt und kam nicht an den Ball heran. Taylor stand völlig alleine vor Erfurts Schlussmann Andreas Sponsel und versenkte überlegt ins linke Eck.
In Halbzeit eins passierte nicht mehr viel und so ging es mit einem verdienten 1:1 in die Kabine. Der Regen über dem Steigerwaldstadion hörte nicht auf. Vielleicht fanden auch deshalb nur 4.361 Zuschauer, davon knapp 400 aus Münster, den weg ins Stadion.

Münster spielbestimmend; Erfurt kämpft

In der zweiten Halbzeit begannen die Gäste energisch, konnten allerdings keine allzu großen Lücken im rot-weißen Defensivverbund finden. Stattdessen ging ein abgefälschter Schuss von Erfurts Aykut Öztürk nur knapp am Gehäuse von Masuch vorbei – dieser wäre machtlos gewesen.
In der 68. Minute bot sich in der Partie, die weiterhin sehr kampfgeprägt war, eine gute Möglichkeit für Münster. Nach einer Hereingabe von Köz stand Kara völlig frei, köpfte allerdings genau in die Arme von Sponsel, für den es somit ein Leichtes war, den Ball zu entschärfen.

Den Mannen von Dotchev war anzumerken, dass der Punkt zu wenig ist. Doch die Gastgeber schmissen sich in die Zweikämpfe und verteidigten mit viel Herz. Fünf Minuten vor Schluss musste Marius Strangl einen Kopfball von Jens Truckenbrod auf der Linie klären, um sein Team vor dem Rückstand zu bewahren.
Praktisch mit dem Schlusspfiff wären die Münsteraner für ihre offensive Spielweise fast noch bestraft worden. Morabit setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch, schlenzte an Masuch, aber auch am Tor vorbei.

Danach geschah nichts nennenswerte mehr und Schiedsrichter Karl Valentin, der heute phasenweise eine sehr irritierende Linie beim Pfeifen aufzeigte, beendete die Partie nach zwei Minuten Nachspielzeit.
Erfurt kann mit dem Unentschieden sicherlich besser leben als die Gäste. Mit nun 40 Zählern belegt man weiterhin den 13. Rang. Münster rutscht von zwei auf drei und hat nach 35 Begegnungen 69 Punkte.

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