Riemann, der laute Leistungsträger

VfL Osnabrück-Trainer Pele Wollitz gilt als großer Motivator. Als einer, der sein Team heißmachen kann und bewusst die höchsten Ziele ausruft. Denn er will immer gewinnen, egal was passiert. Auch der Aufstieg ist weiterhin das erklärte Ziel des ehemaligen Bundesliga-Profis. So wiederholt er auch nach dem trostlosen 0:0 im Heimspiel gegen den 1.FC Heidenheim: „Ich werde die Mannschaft aufbauen, unser Ziel oben anzugreifen, bleibt bestehen. Wenn Aalen achtmal hintereinander nicht gewinnen kann, dann kann das Osnabrück auch.“ Große Töne, denen jetzt große Taten folgen müssten.

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Riemann, der laute Leistungsträger
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Auch im Tor hat der VfL Osnabrück einen echten Typen, der verbal und sportlich für Schlagzeilen gut ist. Kaum ein anderer deutscher Profi-Torwart spielt so offensiv wie Riemann. Er zeigt sein Temperament in allen Lebenslagen. Riemann hat Selbstvertrauen, denn er weiß, was er will und was er kann. Mittelfristig ist die Bundesliga sein Ziel. Kurzfristig geht es um den Aufstiegs-Relegationsplatz, der mit einer Sieg-Serie noch geschafft werden soll. Am morgigen Mittwoch tritt er mit dem VfL bei seinem ehemaligen Arbeitgebern in Burghausen an. In der Neuen Osnabrücker Zeitung spricht er offen und ehrlich über seinen Stil und seine Ziele.

Für solch einen extrovertierten Torwart, wie er es ist, ist es von großer Bedeutung, dass man im Spiel aktiv teilnimmt und sich als elfter Feldspieler anbietet, wie er klarstellt: „Na ja, man hört ja, wie das ganze Stadion raunt, wenn mir da ausnahmsweise mal ein Ball verspringt. Wenn das einem Feldspieler passiert, wird das als ganz normal wahrgenommen. Und es kommen noch immer Fans nach dem Spiel, die sagen: Mensch, Manu – wir kriegen noch mal einen Infarkt bei deiner Spielweise. Aber das ist okay, wichtig ist, was der Trainer sagt.“
Seine extreme Unzufriedenheit nach dem trostlosen 0:0 im Heimspiel gegen Aufstiegskonkurrent Heidenheim begründet er: „Wir können es doch besser! Wir haben so viele top-ausgebildete Fußballer, da dürfen uns solche taktischen Fehler nicht passieren. Und wir müssen selbstbewusster werden, denn dabei bleibe ich: Wir können gegen jeden Gegner in der 3. Liga gewinnen.“
Erst acht Siege konnten in der 3. Liga geholt werden. Für einen Aufsteiger deutlich zu wenig, wie sich viele Betrachter einig sind. Nicht so Riemann, der voller Optimismus strotzt: „Ja, denn wir sind der VfL Osnabrück, und so müssen wir auch auftreten. Mit Dominanz und Siegeswillen. Klar, im Moment sind Platz eins und zwei utopisch, aber Platz 3 ist realistisch.“
Hinsichtlich seiner Zukunftsgestaltung hat er sich auch schon intensiv Gedanken gemacht. An einen Abschied aus Osnabrück denkt er zurzeit noch nicht, wie er darlegt: „Der VfL hat schon mit mir über eine Vertragsverlängerung gesprochen. Ich fühle mich hier sehr wohl und werde garantiert nicht zu einem anderen Drittligisten gehen. Aber es wäre gelogen, wenn ich sagen würde, dass ich mir das Angebot eines attraktiven Zweitligisten nicht anhören würde. Aber im Moment ist das kein Thema, denn der einfachste Weg in die 2. Bundesliga ist für mich wie für fast alle in der Mannschaft der Aufstieg mit dem VfL.“
Von 2007 bis 2010 spielte Riemann für den SV Wacker. Auf das Wiedersehen in seiner alten Heimat freut er sich besonders: „Das Spiel ist eins von vielen, die Umstände sind außergewöhnlich. Ich bin in Burghausen als Fußballer groß geworden, kenne noch einige Spieler und viele Betreuer. Darauf freue ich mich, aber wichtig ist vor allem, dass wir dort so auftreten wie beim 2:0 gegen Saarbrücken. Das muss der Maßstab sein.“

Quelle: noz.de

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