Reform kommt: Neue Regelung für Drittligisten bestätigt

Um die Regionalligen zu entlasten, hat sich der DFB dazu entschieden, eine neue Regelung einzuführen. Um die unteren Vereinsränge zu entlasten, wird den fünf Staffeln mit einer neuen Reform der Aufstieg erleichtert.

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Reform kommt: Neue Regelung für Drittligisten bestätigt
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Die Grundzusammensetzung der Regionalliga bleibt dabei weiter bestehen. Vier Mannschaften behalten weiterhin die Möglichkeit, sich für den Aufstieg in die 3. Liga zu qualifizieren. Dabei ist die Verteilung nach folgendem Schema festgelegt: Die Champions aus West und Südwest steigen direkt in die Drittliga auf, während Bayern, Nordost und Norden ihren festgelegten Platz jährlich wechseln müssen. Die vierte Chance auf den Aufstieg wird zwischen den jeweils benachteiligten Regionen ausgespielt.

Ab der Saison 2020/2021 tritt die neue Gesetzeslage in Kraft. Die neue Festsetzung wurde aufgrund zu vieler Spiele und wachsender Vereinszahlen einer Prüfung unterzogen, die durch eine separat eingerichtete Kommission geprüft wurde. Für Fußballlaien scheint die neue Strukturierung verwirrend wirken und auch Profis sehen dem neuen Plan eher skeptisch entgegen. Allerdings bekommen somit Vereine der Regionalliga einfacher die Chance in die 3. Liga aufzusteigen und sich auch finanziell besser aufstellen zu können.

Aufstiege sichern Bestand

In diesem Jahr konnte sich Waldhof Mannheim den Platz in der neuen Liga sichern und übernimmt damit den Vertreterposten aus Südwesten. Viktoria Köln kommt aus der Regionalliga West hinzu und der Nordosten schickt den Chemnitzer FC ins Rennen. Aus Bayern wird sich die U23 des FC Bayern München mit viel Können und Talent auf dem Platz in der Aufstiegsliga behaupten.

Alle Teams, die in dieser Saison aufgestiegen sind, durchliefen ihre Turniere noch nach alten Regeln des DFB. Vielen anderen Teams, die sich in der Regionalliga behaupten, kommen jedoch nicht an diesen Punkt, da ihnen der finanzielle Background fehlt, um die Kosten der Turniere zu stemmen. Die zahlreichen Spiele zwischen den einzelnen Vereinen belasten die Vereinskassen sehr. Aus diesem Grund fand der teilweise gesicherte Aufstieg der Neuregelung viel Zuspruch. Lediglich die Aufteilung der Regionen brachte die neue Formalie in die Kritik und ließ die Frage aufkommen, warum sich drei Regionen zwei Plätze teilen müssen, während West und Südwest ihre Plätze in der 3. Liga sicher haben.

Größere Chancen besser nutzen

Wie sich die neue Idee des DFB in der Realität beweist, wird sich in der kommenden Saison erst zeigen. Tatsache ist, dass die Spieler und Mannschaften der Regionalliga einer neuen Chance gegenübersehen. Auf den ersten Blick mag es unfair erscheinen, dass sich zwei Regionen mit Sicherheit in der Drittliga platzieren dürfen. Auf der anderen Seite muss gesagt sein, dass ohne die Neuregelung kleinere Vereine weiterhin eine sehr geringe Chance hätten. Überhaupt an den Wendepunkt zu gelangen und aufzusteigen.

Für Trainer und Vereinsvorstände könnte die neue Ausrichtung in Sachen Regionalliga die Möglichkeit sein, ihr Team neu zu motivieren. Was zuvor nur auf dem heimischen Trainingsplatz möglich war, kann nun auch außerhalb der eigenen Region bewiesen werden. Je größer die Erfolge, umso mehr Sponsoren und Gelder fließen auch in die Vereinskassen. Es bleibt spannend, ob die Idee der DFB-Verantwortlichen realistisch ist oder die Reduzierung innerhalb der Regionalliga als Fehlentscheidung eingestuft wird.

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