RB Leipzig will die vierte Auswärtsniederlage in Folge unbedingt verhindern

So richtig auswärtsstark haben sich die Kicker von Rasenballsport Leipzig bei ihren letzten drei Auswärtsspielen nicht unbedingt präsentieren können. So setzte es bei Wehen-Wiesbaden, in Elversberg und zuletzt in Osnabrück jeweils eine bittere Niederlage, die den Sprung auf einen Aufstiegsplatz verhinderten. Nun geht es zum unangefochtenen Primus der 3. Liga mit dem 1. FC Heidenheim, der souverän an der Tabellenspitze steht und zudem in der heimischen Voith-Arena eine ausgesprochene Heimstärke an den Tag gelegt hat. Nun möchte nicht nur Dominik Kaiser eine weitere Auswärtsniederlage beim derzeit stärksten Team der 2. Bundesliga unbedingt verhindern.

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RB Leipzig will die vierte Auswärtsniederlage in Folge unbedingt verhindern
Foto: RB Leipzig
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„Das tut schon richtig weh“

Auch er macht im Gespräch mit der „Leipziger Volkszeitung“ schnell deutlich, dass es angenehmere Sachen gibt, wenn er sagt: „Das tut schon richtig weh.“ Die stundenlangen Busfahrten ohne einen Ertrag sind zweifelsfrei nervtötend. Beim Gastspiel auf der schwäbischen Alb könnte auch schon so eine Art Vorentscheidung im Kampf um die Herbstmeisterschaft fallen. Wenn RBL beim FCH tatsächlich verlieren sollte, könnte der Abstand zur Spitze bereits auf satte elf Zähler anwachsen. Die Schmidt-Schützlinge sind bereits seit 350 Tagen ohne eine Heimniederlage.

„Wir müssen an unsere Grenzen gehen“

Nach zuletzt wenig überzeugenden Vorstellungen auf dem Spielfeld hat nun Bullen-Trainer Alexander Zorniger im Hinblick auf das kommende, schwere Auswärtsspiel Klartext gesprochen. Seine Forderung ist klar und eindeutig: „Wir müssen an unsere Grenzen gehen, das schaffen wir bisher nicht immer über 90 Minuten.“ Zuletzt hat seiner Mannschaftlich sichtlich die Konstanz gefehlt: „Konstant spielt bislang nur Fabio“, womit er den Schweizer Keeper Coltori meint. Der gebürtige Schwabe fügt hinzu: „60 bis 65 Prozent reichen in dieser Liga einfach nicht aus.“

„Solche Fehler dürfen uns nicht mehr passieren“

Wie bereits erwähnt ist gegen die möglichen Aufstiegskonkurrenten wie dem SV Wehen Wiesbaden und dem VfL Osnabrück in deren Stadien verloren worden. Auch beim Aufsteiger SV Elversberg gab es nicht einmal einen Zähler zu holen. In allen Partien waren die Sachsen nicht unbedingt schlechter. Es fehlte letztlich an der notwendigen Konzentration und Kaltschnäuzigkeit. Diese engen Spielen konnten deshalb nicht siegreich gestaltet werden, da leichte Fehler in der Defensive auch im letzten Heimspiel gegen die Spielvereinigung Unterhaching nicht zum erhofften Sieg geführt haben. Trotz einer zweimaliger Führung gab es letztlich nur ein enttäuschendes 2:2-Unentschieden, was den Trainer enttäuscht, wenn er sagt: „Solche Fehler dürfen uns nicht mehr passieren.“

Der „Sack“ soll früher zugemacht werden

Kaiser hat die Problematik auch bereits erkannt: „Wir müssen es schaffen, den Sack früher zuzumachen.“ Mit einem Treffer und einer Vorlage konnte Kaiser als einer von Wenigen im Bullen-Ensemble noch glänzen. Der qualitativ und quantitativ ansprechend besetzte Kader der Leipziger wird höchstwahrscheinlich nun wieder munter durchgewechselt werden. Entweder wird der zurückgekehrte Thiago Rockenbach oder Neuverpflichtung Joshua Kimmich den kreativen Posten im Mittelfeld besetzen. Die offensiv-ausgerichtete 4-3-3-Variante mit drei Angreifern möchte er jedoch nicht verändern, wie er deutlich macht: „Wir werden genauso spielen wie bisher.“

„Das wird eine ganz heiße Kiste“

Nun hofft man beim polarisierenden Leipziger Verin also, dass nun ausgerechnet beim Primus der Spielklasse der erhoffte Auswärtssieg gelandet werden kann. Zornigers Analyse ist klar und deutlich: „Heidenheim ist die konstanteste Mannschaft der Liga, ohne in jedem Spiel überragend gewesen zu sein.“ Noch früher soll das Pressing nun beginnen. Der clevere Zorniger weiß nur allzu genau, dass besonders bei Standardsituationen der Kontrahent enorm gefährlich ist. Speziell die beiden herausragenden Individualisten wie Michael Thurk und Marc Schnatterer können mit einer starken Aktion ein ganzes Spiel drehen. Kaiser hat deshalb bereits erkannt: „Das wird eine ganz heiße Kiste.“

Quelle: lvz-online.de

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