RB Leipzig: Schon zu Regionalligazeiten wurden Champions-League-Prämien ausgehandelt

RB Leipzig war stets der etwas andere Verein. Von vielen respektiert, aber nicht unbedingt geliebt, da traditionsreiche Werte für den bundesweiten Fußball bei den Bullen einfach außer Acht gelassen worden sind. Nun ist bekannt geworden, dass sogar schon zu Zeiten in der viertklassigen Regionalliga Nordost in den Verträgen von einigen RBL-Kicker sogar Champions-League-Klauseln hineingeschrieben worden sind. Sehr optimistisch und vor allem auch überaus ungewöhnlich für einen wenn auch ambitionierten Viertligisten.

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RB Leipzig: Schon zu Regionalligazeiten wurden Champions-League-Prämien ausgehandelt
Foto: RB Leipzig
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Ambitionierte Zielsetzung bei RBL

Dieses vom österreichischen Energy-Drink-Hersteller Red Bull großzügig finanzierte Projekt ist ambitioniert geplant worden. Andere Viert- und nun auch Drittligisten hatten nicht ansatzweise diesen Anspruch wie die Leipziger, die sportlich in die 2. Fußball-Bundesliga aufgestiegen sind und nun auch die Bedingungen dafür legen, dass dies auch faktisch bis zum 28. Mai passieren kann. Bereits im Sommer 2012 hat sich Bullen-Spielmacher Dominik Kaiser in seinen Vertrag eine ganz besondere Klausel reinschreiben lassen. So wurde eine Prämie daran verankert, die sich auf 300 000 Euro für das Erreichen der Champions-League belaufen hat.

Gibt es für die Bullen einen weiteren Durchmarsch?

Bis zum 30. Juni 2016 ist der Vertrag des 25-jährigen, ehemaligen Hoffenheimers noch datiert. Möglich wäre die Umsetzung dieser erfolgreichen Klausel, wenn auch im nächsten Jahr der direkte Durchmarsch in die Bundesliga gelingen sollte und 2016 dann die Qualifikation für die Champions-League. Eine Vorstellung, die für nahezu alle Vereine in Fußball-Deutschland unrealistisch zu sein scheint. Nicht so bei RB Leipzig, die das notwendige Kleingeld und dementsprechend auch das Spielermaterial dafür haben dürften.

Kaiser würde 300 000 Euro Bonus bei Champions-League-Qualifikation erhalten

Im konkreten Fall von Kaiser gesellt sich zu seinem Jahresgehalt von rund 550 000 Euro dazu noch eine Summe von 300 000 Euro, was ein erträgliches Einkommen für den Spielmacher garantieren könnte. Dies hat die stets gut informierte „Bild-Zeitung“ herausbekommen können. Kaiser ist jedoch beileibe nicht der einzige RBL-Kicker, der im Fall der Champions-League-Qualifikation noch einmal finanziell extra belohnt werden würde. So gestaltet sich dieser Bonus bei Keeper Fabio Coltorti ähnlich. Diese ganz speziellen Prämienzahlungen würde in Leipzig sicherlich keine gewaltigen Sorgenfalten verursachen. Auch für die kommende Zweitliga-Saison werden die Bullen zumindest im erweiterten Aufstiegskreis hinzugezählt werden.

Quelle: bild.de


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