Preußen Münster muss vorerst auf Gastspiele in Stuttgart verzichten

Das erste Saisonspiel des Aufstiegsaspiranten SC Preußen Münster ist zweifelsfrei vergnügungssteuerpflichtig gewesen. In einem packenden Heimspiel vor stimmungsvoller Kulisse musste man sich letztlich mit 3:4 gegen den FC Hansa Rostock geschlagen geben. Es liegt nun nahe, dass Coach Ralf Loose in den kommenden Trainingseinheiten vor allem das Defensivverhalten intensiv trainieren wird. Ähnlich wie in den letzten beiden Spielzeiten muss der SCP auch diesmal wieder zwei Fahrten zu Vereinen aus Stuttgart unternehmen. Allerdings muss man jeweils andere Stadien anfahren.

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Preußen Münster muss vorerst auf Gastspiele in Stuttgart verzichten
Foto: GAZi-Stadion auf der Waldau
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Stadt Stuttgart steckt 14, 7 Millionen Euro in das Gazi-Stadion

Da das altehrwürdige Gazi-Stadion im Stuttgarter-Stadtteil Degerloch, unweit des Fernsehturms, aktuell aufwendig bis zum Saisonende umgebaut wird, wird es an dortiger Stelle die Spiele gegen die Drittliga-Konkurrenz Stuttgarter Kickers und VfB Stuttgart II nicht geben. So soll das Stadion zukünftig auch den neuesten Standards gerecht werden. Eine neue Haupttribüne wird für 2270 Zuschauer errichtet. Auch andere Bereiche werden modernisiert. Dafür scheut die Stadt Stuttgart keine Kosten und Mühen, denn 14, 7 Millionen Euro verschlingt dieses Bauprojekt. Eigentlich wirklich schade, denn die findigen Statistikfreunde haben herausfinden können, dass im ehemaligen Waldau-Stadion die „Preußen-Adler“ sich ausgesprochen wohl gefühlt haben und in fünf Aufeinandertreffen dort noch nie eine Auswärtsniederlage einstecken mussten. Diese Bilanz wird auch bis zur nächsten Spielzeit so bleiben.

Starke Preußen-Bilanz im Gazi-Stadion

Es wird zukünftig ein wenig südlicher von Stuttgart entfernt gehen für die Westfalen, die zweimal die Mechatronik-Arena von Drittliga-Aufsteiger SG Sonnenhof Großaspach ansteuern werden. Zum einen gibt es die Partie bei der SG zu bestreiten und zum anderen werden auch die VfB-Youngster dieses Stadion als Heimstätte in dieser Spielzeit benutzen. Rund 10 000 Zuschauer könnten das vom deutschen Spielerberater und Hotelier Uli Ferber großzügig finanzierte Stadion zu einem Hexenkessel verwandeln. Am 14. März gibt es die Partie gegen den Gastgeber an dortiger Stelle. Vielleicht kann in dieser schmucken Arena aus Preußen-Sicht eine neue erfreuliche Bilanz erspielt werden. Gegen die Stuttgarter Kickers gibt es eine Partie im Stadion an der Kreuzeiche in Reutlingen.

Reifeprüfung vor 20 000 Fans in Dresden

Am kommenden Samstag gibt es in Aspach bereits das erste Auswärtsspiel gegen die Reserve des Verein für Bewegungsspiele aus Stuttgart zu bestreiten. Beide haben ihre Auftaktpartien verloren. Stuttgart bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden mit 1:2. Trotzdem haben die Schwaben reichlich Selbstvertrauen tanken können. Sportchef Rainer Adrion zeigte sich gegenüber den „Westfälischen Nachrichten“ erfreut über die Vorstellung und die Konsequenzen: „Solche Spiele vor so einer Kulisse bringen uns weiter.“ Damit spricht er die beeindruckende Besucheranzahl von mehr als 20 000 Zuschauern an. Auch wenn die Niederlage bei einem der großen Aufstiegsfavoriten leistungsgerecht gewesen ist, so hat diese Bewährungsprobe vor der stattlichen Zuschauerkulisse für einen Reifeprozess im Team sorgen können.

Hoffnungsvolle Talente beim VfB Stuttgart II

Beim Verein aus Cannstatt gibt es einige vielversprechende Talente. Neben dem Torschützen aus dem Dresden-Spiel mit Fabian Eisele gehört auch der technisch starke Timo Baumgärtel dazu. Ebenso der deutsche Nationalspieler Felix Lohkemper oder der österreichische Internationale Francesco Lovirc. Diese Mannschaft besitzt eine hervorragende Perspektive. Für das ambitionierte Team des SC Preußen Münster wird es zu einer enorm schwierigen Aufgabe am 2. Spieltag werden. Defensiv muss man nun eine deutlich größere Stabilität an den Tag legen. Offensiv hat man sich im Heimspiel gegen Rostock bewähren können. Eine zweite Niederlage im zweiten Spiel wäre für den weiteren Saisonverlauf ganz gewiss nicht optimal. Insgesamt muss allerdings konstatiert werden, dass Preußen Münster das qualitativ bessere Team darstellen kann.

Quelle: wn.de

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