Preußen Münster besiegen Saarbrücken mit 2:0 - Spielbericht

Der SC Preußen Münster hat die letzten Hoffnungen des 1. FC Saarbrücken auf den sportlichen Klassenerhalt wohl beendet. Nachdem die Mannschaft von Fuat Kilic Standards am laufenden Band ausließ, sorgten Krohne und Benyamina sorgten mit ihren beiden Treffern in der zweiten Hälfte für den Endstand. Die Adlerträger haben nur noch drei Zähler Rückstand auf Rang vier, während Saarbrücken auf dem 19. Platz steht und sieben Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat, bei noch drei auszutragenden Spielen.

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Preußen Münster besiegen Saarbrücken mit 2:0 - Spielbericht
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Ergebnis: 2 - 0 (0:0)
Statistiken zum Spiel finden Sie weiter unten!

Ralf Loose, der Mann an der Seitenlinie bei den Preußen aus Münster hatte nach dem 4:2 Sieg über Rostock vier Umstellungen an seiner Startaufstellung angeordnet und musste den verletzten Masuch durch Schulze Niehues ersetzen, außerdem starteten Schmidt, Riedel und Piossek für den gesperrten Grote, Hergesell und Kirsch.

Auf Seiten der abstiegsbedrohten Saarbrücker startete Fuat Kilic, der Übungsleiter, mit einer im Vergleich zum 3:0 Erfolg über Halle auf zwei Positionen veränderten Startelf in die Partie und brachte Chaftar an Stelle von Forkel und Rathgeber gab nach seiner Verletzung sein Comeback für Patrick Schmidt.

Zu Beginn hielten sich beide Mannschaften zurück und starteten verhalten. Wenn der Ball mal in die Nähe eines Tores kam, dann nur durch eine der vielen Standardsituationen. Durch eine solche wären die Gäste auch beinahe in der 9. Minute in Führung gegangen. Nach einer Ecke segelte der Ball in den Münsteraner Strafraum, wo Krohne beim Klärungsversuch beinahe ins eigene Gehäuse traf.

Saarbrücken bekam langsam aber sicher ein optisches Übergewicht, doch nutzen konnten die Kicker unter der Leitung von Fuat Kilic diese nicht. Aus dem Spiel heraus ging allerdings gar nichts auf beiden Seiten, da es immer wieder zu Unterbrechungen auf Grund von Fouls kam. Der restliche Spielfluß wurde durch unnötige Ballverluste endgültig zerstört und so bot sich den Zuschauern im Preußenstadion ein zäher, umkämpfter Kick mit wenigen Torraumszenen.

In der 23. Minute gab es dann einen Paukenschlag zu bestaunen. Nachdem eigentlich kaum Gefahr von beiden Seiten ausging hämmerte Korte einen der vielen Saarbrückener Freistöße aus 28 Metern mit einem Knall an die Latte. Schulze Niehues, der Mann, der Daniel Masuch, den Routinier zwischen den Pfosten des Preußentores, vertrat, konnte den perfekten Freistoß mit den Fingerspitzen noch soeben an den Querbalken lenken, ansonsten wäre dieser wohl im Netz eingeschlagen.

Den ersten richtig guten Spielzug hatten die Hausherren dann nach einer guten halben Stunde parat. Nachdem Truckenbrod auf Benyamina spielte, ließ dieser mit viel Übersicht zu Siegert durch, der sofort wieder per Hacke auf den Stürmer der Adlerträger ablegte, doch dessen Schuss kam jedoch mitten auf Ochs, den Keeper im Kasten des 1. FC Saarbrücken.

Nach 36 Minuten hatte Mounir Chaftar, der Außenverteidiger der Saarländer, genug gesehen von den schwachen Versuchen seiner Vorderleute, Torgefahr aus zu strahlen. Er schnappte sich das Leder und startete ein tolles Solo über das gesamte Spielfeld, blieb jedoch dann am Keeper des Gegners hängen.

Auch in Durchgang zwei sollte sich das Bild nicht ändern. Saarbrücken hatte einige Standardsituationen, brachte aber kaum Gefahr zu Stande. In der 52. Minute sollte sich die schlechte Ausnutzung der Standards für die Gäste rächen. Piossek brachte den Ball nach vorne und legte vom Strafraumeck aus ab auf Benyamina, der in den Strafraum eindrang und den Ball an den Innenpfosten jagte, von wo aus dieser im Tor zum 1:0 für den SC Preußen Münster landete.

Münster war nun drückend überlegen und wollte nachlegen, Saarbrücken schien wie paralysiert und konnte sich kaum noch zur Wehr setzen. In der 58. Minute war es wieder Piossek, der Benyamina bediente, doch dieses Mal traf der Angreifer nicht, sondern Ochs packte eine tolle Parade aus.

Nach einer guten Stunde hatte Saarbrücken wie aus dem Nichts die Chance zum Ausgleich, doch der Abschluss von Rathgeber in der 63. Minute war nicht platziert genug, und Schulze Niehues konnte mit dem Fuß abwehren.

In der 65. Minute dann schien die Partie gelaufen zu sein. Kühne hatte auf Piossek abgelegt, der abprallen ließ. Krohne kam heran gerauscht und hatte keine Mühe, aus sieben Metern zum 2:0 zu verwandelnd.

Doch beinahe hätten die Saarbrückener im direkten Gegenzug wieder den Anschluss hergestellt. Hoffmann hatte sich auf der linken Seite durchgetankt und drang in den Strafraum ein, jagte die Pille aber am langen Pfosten vorbei ins Toraus.

Es ging weiter mit unaufhörlichen Saarbrückener Standards, die allesamt im Nichts verpufften und in der Schlussphase war die Luft raus. Münster gab sich mit dem Ergebnis zufrieden und hatte durch den eingewechselten Kara noch zwei gute Gelegenheiten, die allerdings beide ungenutzt verstrichen, Saarbrücken war anzumerken, dass der Glaube an sich selbst gebrochen war.


Weitere Daten zu diesem Spiel stehen momentan noch nicht zur Verfügung!

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