Preußen Münster beendet die Saison auf dem undankbaren 4. Platz, Babelsberg steigt ab - Spielbericht

Münster machte am letzten Spieltag seine Aufgabe gut und besiegte Babelsberg mit 4:1. Da allerdings der VfL Osnabrück gegen Aachen nichts anbrennen ließ, steht die Mannschaft um Pavel Dotchev nur auf dem abschließenden 4. Rang, der zumindest die Teilnahme am DFB-Pokal mit sich bringt. Babelsberg muss den Gang in die Regionalliga antreten.

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Ergebnis: 4 - 1
Münsters Trainer, Pavel Dotchev, nahm nach dem 0:3 in Unterhaching vier Änderungen an seiner Startformation vor. Heise, Kühne, Halet und Nazarov starteten an Stelle von Köz, Schmidt, Kirsch und Siegert.

Der Babelsberger Trainer, Dieter Timme, wechselte nach der 0:4 Pleite zu Hause gegen den SV Wacker Burghausen nur einmal Personal. Prochnow lief von Beginn an für Kreuels auf.

Die Partie begann mit einem perfekten Start für die Gäste. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld heraus stand Daniel Reiche plötzlich völlig frei fünf Meter vor dem Münsteraner Tor und drückte den Ball mit der Brust über die Linie zum 0:1 für den SV Babelsberg 03.

Münster fand allerdings sieben Minuten später die passende Antwort. Mehmet Kara flankte von der rechten Außenbahn auf den langen Pfosten, wo Matthew Taylor mit einem genialen Schuss aus unmöglichem Winkel den Ball in die Maschen des Babelsberger Tores zum 1:1 Ausgleich beförderte.

Münster war nun hellwach und drängte sofort weiter auf das Filmstädtertor. Und bereits in der 21. Minute war die Partie gedreht. Bischoff brachte einen Freistoß in den Strafraum wo Stefan Kühne per Kopf zur Stelle war und das Leder zum 2:1 für die Hausherren einnetzte.

Dennis Grote hatte dann in der 27. Minute die Chance, den Münsteraner Vorsprung auszubauen. Nach einer tollen Vorarbeit von Mehmet Kara kam er aus sieben Metern Torentfernung völlig frei zum Abschluss, versemmelte diesen jedoch deutlich.

Danach ließ der SCP die Zügel wieder etwas schleifen und prompt kam der SVB wieder nach vorne. In der 34. Minute hatte Sergej Evljuskin den Ball 16 Meter vor dem Tor und kam unbedrängt zum Abschluss, doch Daniel Masuch, der Mann zwischen den Pfosten des Tores des SC Preußen Münster, war zur Stelle und hielt sein Team in Führung.

Die Partie war nun sehr zerfahren. Münster machte sich das Leben durch Fehler im Spielaufbau selbst schwer und Babelsberg konnte diesen Durchhänger der Hausherren nicht nutzen. Erst in der 41. Minute brachte die Dotchev-Elf wieder etwas zusammen. Dimitrij Nazarov kam aus 17 Metern zum Abschluss und Frederick Löhe, der Keeper der abstiegsbedrohten Babelsberger musste schon eine Glanzparade auspacken, um seine Mannschaft im Spiel zu halten.

Auch nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel nicht besser. Es war eher der SV Babelsberg 03, welcher das Spiel bestimmte. Doch weiterhin war es ein Spiel ohne wirkliche Höhepunkte. Erst nach einer Stunde gab es wieder eine gefährliche Szene der Preußen zu begutachten. Dennis Grote zog von der Außenbahn nach innen und hielt einfach mal drauf, doch Keeper Löhe war schnell genug unten und parierte sicher.

Es blieb bei einer schwachen Partie bis in die Schlussviertelstunde hinein. Dann, nach 77 Spielminuten, hätte Mehmet Kara den Deckel drauf machen können. Doch wieder war Löhe da und zeigte eine Glanzparade gegen den Schuss aus 16 Metern Torentfernung des Münsteraner Winterneuzugangs.

In der 82. Minute war es dann so weit. Dennis Grote bediente den ehemalige Spieler von Arsenal London, Amaury Bischoff, und dieser beförderte den Ball aus 13 Metern Torentfernung mit seinem 10. Saisontreffer gekonnt in die rechte Ecke des Tores der 03er, die nun mit 1:3 hinten lagen und sich aus der 3. Liga allmählich verabschieden durften.

In der Nachspielzeit wurde den Preußen noch ein Elfmeter zugesprochen, nachdem Königs im Strafraum der Potsdamer gelegt worden war. Addy Menga legte sich den Ball zurecht und verwandelte sicher zum 4:1 Endstand.

Münster verabschiedet sich mit einer schwachen, aber effektiven Vorstellung von seinen Fans und erringt zumindest noch die Qualifikation zum DFB-Pokal. Babelsberg ging früh in Führung, doch auch der eigene Sieg hätte durch die drei Punkte Dortmunds in Stuttgart die Klasse nicht gerettet.

Stimmen zum Spiel folgen.

Quelle: www.


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