Preußen Münster: Trainer Loose und die Personalwechsel

Kurz vor dem Schlusspfiff musste Preußen Münster beim 1. FC Saarbrücken den Gegentreffer zum 2:2 verkraften. Damit wurden wichtige zwei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Besonders auffällig war im zweiten Spielabschnitt Gaetano Manno gewesen, der überall zu finden war und allen wichtigen Offensivaktionen beteiligt gewesen ist. Eine Viertelstunde vor dem Schlusspfiff musste er allerdings verletzungsbedingt ausgewechselt werden.

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Preußen Münster: Trainer Loose und die Personalwechsel
Foto: Preußen Münster
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Was passiert nun mit Gaetano Manno?

So hat der 31-jährige Deutsch-Italiener einen Schlag auf sein Sprunggelenk erhalten, wodurch ein Weiterspielen unrealistisch wurde. Nach einer eingehenden medizinischen Untersuchung soll endlich Klarheit vorherrschen, was sich der ehemalige Osnabrücke denn konkret für eine Verletzung zugezogen hat. Unklar scheint derzeit noch zu sein, wann Marcus Piossek seine Rückkehr ins Mannschaftstraining feiern kann. Der Offensivspieler hat sich eine Handverletzung zugezogen und würde eine weitere, spielstarke Offensive bieten. Beim Gastspiel im Saarbrücker-Ludwigspark war er nicht mit von der Partie. Weiterhin keine Chance auf einen Kaderplatz wird Kevin Schöneberg besitzen. Der 28-jährige Ex-Kölner hat aufgrund von Disziplinlosigkeiten nur die Möglichkeit mit der Reservemannschaft von Preußen Münster zu trainieren und zu spielen. Im Gegensatz zum Abwehrspieler Schöneberg hat Offensivmann Gaetano Manno einen ganz wichtigen Status beim SCP. Als umtriebiger Spielmacher hat Manno viele wichtige Szenen im Preußen-Spiel gekonnt einleiten können. Ganz Münster hofft nun, dass seine Verletzung sich als nicht allzu schwerwiegend herausstellen wird.

Kondition als mögliche Problematik

Zwei Punkte sieht SCP-Coach Ralf Loose bei seiner Mannschaft sehr kritisch. Zum einen ist es der konditionelle Zustand seines Teams. So sieht er in der Fitness noch erheblichen Verbesserungsbedarf. Aus diesem Grund gibt es in der spielfreien Länderspielwoche auch den berühmt-berüchtigten Laktattest. Die Trainingseinheiten werden komplett darauf ausgerichtet sein. Zuletzt hat Loose zudem die Einstellung seines Teams scharf kritisiert. Immerhin hat er beim Gastspiel in Saarbrücken registrieren können, dass sein Team „kämpferisch auf der Höhe“ gewesen ist.

„Das 2:2 liegt uns schwer im Magen“

Vielleicht lag diese sichtbare Verbesserung auch an der Tatsache, dass es zu vier Wechseln gekommen ist. So hat Benjamin Siegert den handverletzten Marcus Piossek ersetzt. Glänzend wie es der ehemalige Zweitligaspieler geschafft hat, dass er zusammen mit Matthew Taylor nach einer tollen Kombination den Strafstoß herausholen konnte. Spürbar konnte Siegert das Münsteraner-Spiel beleben. Enttäuscht zeigte sich Siegert ob des späten Gegentreffers zum Ausgleich: „Wir hatten die drei Punkte doch schon im Sack. Das 2:2 liegt uns schwer im Magen.“

Defensivspieler rechtfertigen Vertrauen von Coach Loose

Zudem konnten noch drei Defensivspieler mit starken Leistungen auf sich aufmerksam machen. Mit starken Trainingsleistungen hat Fabian Hergesell beste Eigenwerbung betreiben können. Spielführer Stefan Kühne hat enorme Nervenstärke bei seinem verwandelten Elfmeter zum 1:1 beweisen können. Der junge Simon Scherder überzeugte mit einer konzentrierten und sehr aufmerksamen Vorstellung. So hat er allein zwei Mal beim Stand von 0:1 auf der Torlinie retten können. Etwas überraschend war es sicherlich, dass Robin Neupert, Dennis Grote und überraschend Patrick Kirsch zunächst einmal mit einem Platz auf der Ersatzbank Vorlieb nehmen mussten.

Dominik Schmidt als Sicherheitsrisiko

In den Verteidigung hat Münster-Trainer Ralf Loose zunächst nicht wissen können, wer denn spielen sollte. Problematisch war zweifelsfrei, den richtigen Spieler zu nominieren. Letztlich durfte sich Dominik Schmidt über das Vertrauen und den Vorzug vor Kirsch freuen. Allerdings ist dem Trainer auch nicht entgangen, dass der ehemalige Bundesligaspieler von Eintracht Frankfurt und Werder Bremen zahlreiche Fehlpässe und Ungenauigkeiten produziert hat. Bei den beiden Gegentreffern stellte er sich zumindest nicht allzu geschickt an.

Münsteraner-Fahrlässigkeit wird bestraft

Kühne konnte das Vertrauen rechtfertigen, da er einen Strafstoß zur 1:0-Führung verwandeln konnte. Der Routinier wusste zu berichten: „Ich hatte Timo Ochs beim Elfmeter in Halle gesehen und mich deshalb für die rechte Ecke entschieden.“ Mehr als eine Stunde konnte Preußen Münster mit einem Spieler mehr auf dem Platz agieren. So hat in der 25. Minute bereits Tim Stegerer wegen einer Notbremse die Rote Karte erhalten. Münster bestimmte die komplette Szenerie, aber hätte mehr aus den guten Chancen machen müssen. Nach dem Führungstreffer zum 2:1 hätten weitere Tore erfolgen müssen. Diese fehlende Konsequenz war ein Grund dafür, warum Saarbrücken sich letztlich noch über diesen glücklichen Punktgewinn freuen durfte.

Quelle: wn.de

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