Preußen Münster: Augsburg im Kopf, Karlsruhe vor der Brust

Beim SC Preußen Münster wird ruhig und bodenständig gearbeitet, denn man möchte unter keinen Umständen sich selbst zu stark unter Druck setzen. Die altbekannte Floskel, dass man von Spiel zu Spiel denken möchte, wird auch in die Realität umgesetzt, denn trotz einer ausgezeichneten Ausgangsposition mit dem ersten Tabellenplatz sollte auch beachtet werden, dass die Aufstiegskonkurrenz sich als extrem hartnäckig erweist. Auch das DFB-Pokalspiel gegen den FC Augsburg wird im Münsterland derzeit nicht allzu sehr thematisiert, da vor allem das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC große Priorität im SCP-Lager genießt.

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Preußen Münster: Augsburg im Kopf, Karlsruhe vor der Brust
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Am Samstag wird es für das Team von Trainer Pavel Dotchev soweit sein, wenn der Zweitliga-Absteiger Karlsruher SC im heimischen Wildpark den Spitzenreiter aus Westfalen begrüßen wird. Die gesamte Konzentration des Preußen-Teams ist auf den hochkarätig besetzten ehemaligen Bundesligisten gerichtet. Mit einem Sieg will sich das Dotchev-Team ein wenig von der Aufstiegskonkurrenz distanzieren, denn mit Osnabrück, Bielefeld und Unterhaching ist ein Trio dem Bundesliga-Gründungsmitglied ganz nah auf den Fersen. Der Aufstieg in die Zweitklassigkeit genießt beim Kultverein aus dem Münsterland ganz klar Priorität. Trotzdem ist die zweite Runde im DFB-Vereinspokal vor allem wichtig, da sowohl das Prestige als auch die finanzielle Basis deutlich verbessert werden kann. Diese Ambition soll mit Leben gefüllt werden und ein weiterer Eintrag in die Geschichtsbücher verfasst werden. Mittlerweile liegt es schon stattliche 22 Jahre zurück, dass Münster in das Achtelfinale des DFB-Pokal einziehen konnte. Damals waren 20.000 Zuschauer im heimischen Preußenstadion Zeuge, wie der hochfavorisierte VfB Stuttgart mit 1:0 die Oberhand behalten konnte.

Nun kommt also der nicht ganz so prominente FC Augsburg ins Münsterland und Sportvorstand Carsten Gockel meint gegenüber den „Westfälischen Nachrichten“ dazu: „Wir sind bereit, erneut etwas Besonderes zu schaffen. Aber natürlich wollen wir dieses Spiel auch genießen, die Atmosphäre aufsaugen.“ Viel muss hinsichtlich des Pokalspiels umfassend organisiert werden. Trotz der klaren Konzentration auf das KSC-Spiel meint ein zufrieden wirkender Gockel: „Viel ist bereits zur Routine geworden. Ein schönes Gefühl.“ Viele Mannschaften sind von diesem schönen Gefühl so überwältigt, dass der Ligaalltag ein wenig in Vergessenheit gerät. In Bezug auf das Auswärtsspiel beim Karlsruher SC ist damit jedoch nicht zu rechnen, wie der fleißige Münster-Manager versichern kann: „Dieser Mannschaft wird das nicht passieren. Auch die Aufgabe beim Karlsruher SC wird sie konzentriert und gewissenhaft angehen.“ So ist nun publik geworden, dass am morgigen Freitag nach dem gemeinschaftlichen Mittagessen das gesamte Team sich in Richtung Karlsruhe bewegen wird. Es wird immer offensichtlicher, dass ein Sieg beim KSC fast schon zur Pflichtaufgabe mutiert, denn zwischen dem ersten und dem vierten Tabellenplatz sind gerade einmal mickrige zwei Zähler.

Quelle: westline.de

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